Informationen für Eltern

© Zou Mengzhe/DAAD Peking

Sie denken gemeinsam mit Ihrem Kind über einen Studienaufenthalt in Deutschland nach, aber sie machen sich Sorgen, wie es Ihrem Kind in der Fremde ergehen wird? Vieles erscheint Ihnen noch unklar? Diese Seite soll helfen, einige Ihrer Fragen zu beantworten.

Das Leben in einem anderen Land eröffnet neue Perspektiven. Der Austausch mit anderen Menschen, unterschiedlichen Hintergründen, Werten und Vorstellungen regt zum Denken an.
AUSLANDSERFAHRUNGEN BEREICHERN DIE PERSÖNLICHKEIT – EIN LEBEN LANG.
Ein anderes Land intensiv kennenzulernen, erweitert den Horizont unabhängig davon, ob das Zielland in der näheren Nachbarschaff liegt oder auf einem weit entfernten Kontinent.
Studienaufenthalte im Ausland fördern die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein Ihres Kindes. Auch die Fremdsprachenkenntnisse verbessern sich bei einem Aufenthalt in einer fremdsprachigen Umgebung in der Regel sehr schnell. Und nicht zuletzt wachsen Freundschaffen, die Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbinden.
INTERNATIONALE ERFAHRUNGEN VERBESSERN BERUFLICHE CHANCEN.
Auslandsaufenthalte sind wichtige Pluspunkte im Lebenslauf – für die Arbeitssuche und das Berufsleben in der globalisierten Welt. Sie bieten darüber hinaus gute Gelegenheiten, wissenschaffliche und beruffiche Kontakte zu knüpfen.
Dabei bedeutet ein Studienaufenthalt im Ausland nicht unbedingt, dass sich die Studienzeit Ihres Kindes insgesamt verlängert. Meistens werden die Studienleistungen, die an deutschen Hochschulen erbracht werden, international anerkannt.
Kurz: Ein Auslandsaufenthalt ist eine wertvolle Investition in die Zukunff Ihres Kindes.

Die deutschen Hochschulen genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. Von ihnen gehen wichtige, auch international bedeutende Impulse für Innovation und Fortschritt aus.
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG HABEN EINEN HOHEN STELLENWERT UND EINE JAHRHUNDERTELANGE TRADITION.
Die erste Universität wurde im Jahr 1386 in Heidelberg gegründet. Die deutsche Hochschullandschaff ist enorm vielfältig. Unterschiedliche Hochschularten mit besonderen Schwerpunkten und Ausrichtungen bieten zahlreiche Möglichkeiten zu studieren und zu forschen. Hier ffndet man für alle Interessen und Bedürfnisse passende Studienangebote.
IHR KIND FINDET HIER SEHR GUTE BEDINGUNGEN FÜR EIN ERFOLGREICHES STUDIUM.
Die Hochschulen und Forschungsinstitute sind modern und gut ausgestattet. Sie legen großen Wert auf Internationalisierung. Für den weltweiten Austausch kooperieren sie mit über 5.400 Partnereinrichtungen in mehr als 150 Staaten der Welt. Die Studierenden werden hier intensiv betreut und gleichzeitig als angehende Wissenschafflerinnen und Wissenschaffler ernst genommen. Auch darum ist Deutschland für internationale Studierende die Nummer 1 der nicht-englischsprachigen Zielländer.
UND NICHT ZULETZT: DEUTSCHLERNEN LOHNT SICH!
Deutsch ist eine wichtige Wissenschaffssprache – und eine Weltsprache. Während Englischkenntnisse heute off als selbstverständlich gelten, verbessern fundierte Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache die Karrierechancen.

In jedem Land gilt: Wer gute Sprachkenntnisse hat, fühlt sich schneller wohl. Daher ist es natürlich ideal, wenn Ihr Kind bereits vor der Ankunff in Deutschland ein bisschen Deutsch gelernt hat. Dafür gibt es zahlreiche Optionen: wie Präsenz-Sprachkurse – zum Beispiel an einem Goethe-Institut oder an der Heimathochschule – oder auch Online-Kurse, etwa von der Deutschen Welle oder der Deutsch-Uni Online.
ES GIBT ZAHLREICHE MÖGLICHKEITEN, VOR ORT DEUTSCH ZU LERNEN.
Die deutschen Hochschulen bieten (studienbegleitende) Sprachkurse zum Deutschlernen an. Auch außerhalb der Hochschulen ist das Angebot an Goethe-Instituten, Volkshochschulen und privaten Sprachschulen groß.
AN DEUTSCHEN HOCHSCHULEN ERWARTET NIEMAND, DASS INTERNATIONALE STUDIERENDE PERFEKT DEUTSCH SPRECHEN.
Welche Sprachkenntnisse Ihr Kind für das Studium konkret braucht, hängt von dem gewählten Studiengang ab:
• Für einen internationalen Studiengang braucht man vor allem gute Englischkenntnisse, denn die Unterrichtssprache ist in der Regel Englisch. Zurzeit bieten die deutschen Hochschulen rund 1.700 englischsprachige Studienprogramme an.
• Für einen deutschsprachigen Studiengang muss man Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau nachweisen. Hierfür gibt es standardisierte Prüfungen – zum Beispiel den Test Deutsch als Fremdsprache (kurz: TestDaF).

Vielleicht fragen Sie sich, ob Ihr Kind den Anforderungen an ein Studium in Deutschland gewachsen ist. Auch dafür bieten die deutschen Hochschulen Hilfe an.
ZAHLREICHE KURSE BEREITEN GEZIELT AUF EIN STUDIUM IN DEUTSCHLAND VOR.
Wer zunächst die Studienanforderungen in Deutschland näher kennenlernen möchte, kann zum Beispiel an einem Sommerkurs teilnehmen. Diese Kurse bieten eine gute Möglichkeit, einen ersten Einblick in das Leben an einer deutschen Hochschule zu bekommen. Sie werden meistens in den Sommermonaten (Juni bis September) an Hochschulen in ganz Deutschland angeboten.
Neben Sprachkursen gibt es auch Fachkurse in zahlreichen Disziplinen (→ www.daad.de/sommerkurse).
Darüber hinaus bieten die Hochschulen Studienkollegs und studienvorbereitende Propädeutika an. Das sind besondere Programme für internationale Studienbewerberinnen und Studienbewerber. Sie bereiten sprachlich und fachlich auf das Studium vor. Vielfach beinhalten sie eine Einführung in das deutsche Studiensystem und in wichtige wissenschaffliche Arbeitstechniken.
IHR KIND KANN SICH AUCH SELBST TESTEN.
Mit dem Test für Ausländische Studierende (→ www.TestAS.de) kann man leicht feststellen, ob die eigenen Kenntnisse und das eigene Know-how für ein erfolgreiches Studium an einer deutschen Hochschule ausreichen.

Die Auswahl ist groß: In Deutschland gibt es rund 420 staatlich anerkannte Hochschulen. Sie sind nicht nur in den Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Köln zu ffnden, sondern sind in rund 180 größeren und kleineren Städten in der ganzen Bundesrepublik verteilt (siehe Karte auf Seite 36).
Man unterscheidet drei verschiedene Hochschularten:
• Universitäten (wissenschaffliches Studium),
• Fachhochschulen (praxisorientiertes Studium) sowie
• Kunst-, Film- und Musikhochschulen (künstlerisches Studium).
DER GRÖSSTE TEIL DER HOCHSCHULEN WIRD VOM STAAT FINANZIERT.
Über 90 Prozent der Studierenden besuchen eine staatliche Hochschule. Hier werden – anders als an den ca. 120 privaten Hochschulen – meistens keine Studiengebühren verlangt.
DIE QUALITÄT DER LEHRE IST AN ALLEN HOCHSCHULEN VERGLEICHBAR GUT.
Bei der Suche nach der passenden Hochschule kann das CHE-Hochschulranking (→ www.universityranking.de) eine erste Orientierungshilfe sein. Auch der Besuch einer internationalen Bildungsmesse kann sich lohnen, denn dort präsentieren sich viele deutsche Hochschulen und auch der DAAD.
Und: Eventuell bietet die Heimathochschule Ihres Kindes spezielle Austauschprogramme mit bestimmten Hochschulen in Deutschland an. Solche Angebote vereinfachen die Organisation des Auslandsaufenthalts.

Die Wahl des Studiengangs – und damit des Studienfachs – hängt von den individuellen Bedürfnissen und Interessen Ihres Kindes ab. Auch hier ist die Auswahl groß.
DIE DEUTSCHEN HOCHSCHULEN BIETEN FÜR ALLE AUSBILDUNGSSTUFEN GEEIGNETE STUDIENGÄNGE AN.
Hier kann man
• als Studienanfängerin und Studienanfänger ein erstes Studium beginnen,
• im Rahmen eines bereits laufenden Studiums für eine bestimmte Zeit Auslandserfahrung sammeln,
• nach einem ersten Hochschulabschluss ein weiterführendes Studium absolvieren oder
• promovieren.
AUCH FÜR BESONDERE FACHLICHE UND INHALTLICHE INTERESSEN GIBT ES VIELFÄLTIGE ANGEBOTE.
Insgesamt stehen an den Hochschulen in Deutschland knapp 21.000 attraktive Studiengänge zur Auswahl. Ungefähr die Hälffe davon sind weiterführende Studienangebote. Knapp 1.800 Studiengänge sind international ausgerichtet.
Neben Vollzeitstudiengängen gibt es auch die Teilzeitstudienangebote. Eine weitere Besonderheit sind duale Studiengänge: Hier ist das Hochschulstudium eng mit einer Berufsausbildung oder mit Berufspraxis in einem Unternehmen verbunden.
Hilfen bei der Entscheidung für den richtigen Studiengang ffnden sich bei → www.myguide.de. Zudem beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Außenstellen, den Informationszentren und Informationspunkten des DAAD sowie in den deutschen Botschaffen zur Auswahl eines passenden Studiengangs.

Als Mutter oder Vater erscheint Ihnen die Entscheidung für ein Studium in Deutschland vielleicht als sehr folgenreich. Eventuell sind Sie unsicher, ob ein langer Auslandsaufenthalt für Ihr Kind das Richtige ist.
ABER: DIE ENTSCHEIDUNG MUSS KEINE ENTSCHEIDUNG FÜR EINEN LANGEN ZEITRAUM SEIN.
Es gibt eine Reihe von Angeboten für kürzere Aufenthalte in Deutschland, die das Studium an der Heimathochschule unterstützen und ergänzen. Schon einige Wochen oder wenige Monate können einen großen positiven Effekt haben – nicht nur im Lebenslauf!
Möglichkeiten für kürzere Aufenthalte an einer deutschen Hochschule sind die Sprach- und Fachkurse oder auch Austauschprogramme, die die Heimathochschule Ihres Kindes eventuell anbietet. Im Rahmen solcher Programme bietet sich off die Gelegenheit, für wenige Monate nach Deutschland zu gehen. Eine weitere Option kann ein Praktikum sein.
EINE WEITERE ALTERNATIVE IST EIN ONLINE-STUDIUM.
Immer mehr Hochschulen bieten Online-Kurse oder auch ganze Studiengänge als Online-Programm an. So kann man unabhängig vom eigenen Standort an einer deutschen Hochschule studieren – und zumindest virtuell in diese Hochschulkultur und den Austausch mit Studierenden aus aller Welt eintauchen.

An staatlichen Hochschulen zahlt man für das Erststudium und viele Masterprogramme keine oder geringe Studiengebühren. An privaten Hochschulen gibt es dagegen zum Teil relativ hohe Studiengebühren.
ALLE STUDIERENDEN EINER HOCHSCHULE ZAHLEN DEN SOGENANNTEN SEMESTERBEITRAG.
Die Höhe des Beitrags variiert von Hochschule zu Hochschule und liegt zwischen 150 und 400 Euro pro Semester (= ½ Jahr). Meistens ist in diesem Beitrag ein Ticket enthalten, mit dem man die öffentlichen Verkehrsmittel in der Nähe der Hochschule nutzen kann.
DIE LEBENSHALTUNGSKOSTEN LIEGEN ETWA IM EU-DURCHSCHNITT.
Generell gilt, dass man in kleineren Städten mit weniger Geld auskommt als in den Großstädten. Durchschnittlich benötigen Studierende in Deutschland etwa 870 Euro pro Monat.
Internationale Studierende müssen nachweisen, dass ihre Finanzierung gesichert ist. In der Regel muss Ihr Kind über 10.332 Euro für ein Jahr verfügen. In der deutschen Botschaff in Ihrem Land erfahren Sie, wie Sie diesen Finanzierungsnachweis erbringen können.
Internationale Studierende dürfen in Deutschland nur eingeschränkt arbeiten. Ein Nebenjob kann das Budget aufbessern, aber es ist kaum machbar, neben dem Studium seinen gesamten Lebensunterhalt selbst zu ffnanzieren.

Es gibt eine ganze Reihe von Fördermöglichkeiten für kürzere und längere Studienaufenthalte in Deutschland.
INTERNATIONALE STUDIERENDE KÖNNEN BEI UNTERSCHIEDLICHEN
INSTITUTIONEN STIPENDIEN BEANTRAGEN.
Lassen Sie sich in den Außenstellen, Informationszentren oder Informationspunkten des DAAD oder an der Heimathochschule beraten, ob auch für Ihr Kind eine Förderung realisierbar ist.
Die Angebote sind vielfältig. Eine ffnanzielle Unterstützung ist für zahlreiche Studienaufenthalte möglich: Sprach- und Fachkurse, Praktika sowie Studien- und Forschungsaufenthalte.
Über die Stipendien-Datenbank des DAAD (→ www.funding-guide.de) kann man komfortabel nach Stipendien recherchieren. In dieser Datenbank finden Sie nicht nur Stipendien des DAAD, sondern auch zahlreicher anderer Förderorganisationen.
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass deutsche Förderorganisationen meist kein ganzes Studium in Deutschland und in der Regel auch keine Studienanfängerinnen und Studienanfänger fördern.
Der DAAD unterstützt auch Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit bei der Finanzierung von Studienaufenthalten an deutschen Hochschulen.
AUCH DIE HOCHSCHULEN VERGEBEN EIGENE STIPENDIEN.
Insgesamt 310 deutsche Hochschulen bieten zum Beispiel das Deutschlandstipendium an, mit dem auch internationale Studierende gefördert werden. Es lohnt sich also immer auch, bei der Wunschhochschule nach Fördermöglichkeiten zu fragen.

Ob Ihr Kind ein Visum braucht, hängt davon ab, aus welchem Land es kommt und wie lange es in Deutschland bleiben möchte.
Staatsangehörige eines EU-Mitgliedslandes oder von Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz benötigen für die Einreise kein Visum, sondern nur einen gültigen Personalausweis.
Staatsangehörige eines anderen Landes brauchen ein Visum, wenn sie länger als 90 Tage in Deutschland bleiben wollen. Das Visum muss vor der Einreise beantragt werden.
Ausnahmen sind Staatsangehörige von Australien, Großbritannien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea und der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie können ohne Visum einreisen, müssen aber dann in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Dasselbe gilt für Staatsangehörige von Andorra, Brasilien, El Salvador, Honduras, Monaco und San Marino, die nicht in Deutschland arbeiten möchten.
Besondere Regeln gelten, wenn der Aufenthalt nicht länger als 90 Tage dauert.
Erkundigen Sie sich in jedem Fall bei der deutschen Botschaff oder beim Konsulat in Ihrem Land nach weiteren Details und aktuellen Bestimmungen. Hier hilff man Ihnen gerne bei allen Fragen rund um den Visumsantrag.

Deutschland versteht sich als weltoffenes Land. Hier leben Menschen aus zahlreichen Nationen zusammen, über 16 Prozent der deutschen Bevölkerung haben selbst Migrationserfahrungen gemacht.
FREIHEIT, RESPEKT UND TOLERANZ SIND WICHTIGE PFEILER DIESER DEMOKRATIE.
In allen Bereichen der Gesellschaff – und ganz besonders an den deutschen Hochschulen – spielen Diversität und Chancengerechtigkeit eine bedeutende Rolle. Zentrale gesellschaffliche Themen sind darüber hinaus Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
IM INTERNATIONALEN VERGLEICH GILT DEUTSCHLAND ALS EIN SICHERES LAND.
Es gibt keinen Grund zu übermäßiger Sorge vor Kriminalität. Hier kann man sich in der Regel ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen frei bewegen: in den Großstädten wie auch auf dem Land.
DIE POLIZEI IST VERTRAUENSWÜRDIG UND HILFT ZUVERLÄSSIG.
Von jedem Telefon in Deutschland erreicht man die Polizei unter der kostenlosen Nummer 110.
Fast jedes Land der Welt ist mit einer Botschaff oder einem Konsulat in Deutschland vertreten. Bei Problemen gibt es also auch vor Ort Ansprechpersonen aus Ihrem Land. Zudem kann sich Ihr Kind bei allen Fragen rund um die persönliche Sicherheit immer an das International Office der Hochschule wenden.

Das deutsche Gesundheitssystem gilt mit seinem dichten Netz an hochqualiffzierten Ärztinnen und Ärzten als eines der besten der Welt. Sollte Ihr Kind medizinische Versorgung brauchen, ist es in Deutschland so gut aufgehoben wie in kaum einem anderen Land.
WER IN DEUTSCHLAND STUDIEREN MÖCHTE, MUSS KRANKENVERSICHERT SEIN.
Es ist wichtig, vor der Abreise nach Deutschland zu klären, ob Ihr Kind einen Versicherungsschutz hat. Es kann sein, dass die Krankenversicherung Ihres Kindes auch in Deutschland gilt – zum Beispiel mit einer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC).
Wer keinen anerkannten Versicherungsschutz hat, muss sich in Deutschland versichern. In einer gesetzlichen Krankenkasse kostet dies für Studierende etwa 100 Euro pro Monat. Das International Office hilff auch hier.
VERSICHERTE KÖNNEN SICH IN DEUTSCHLAND KOSTENLOS ÄRZTLICH BEHANDELN LASSEN.
Für Notfälle gibt es einen Notdienst und die Notaufnahme in den Krankenhäusern. Mit der kostenlosen Telefonnummer 112 kann man Tag und Nacht ärztliche Hilfe rufen.
Medikamente bekommt man in Deutschland nur in Apotheken. Medikamente, die es in anderen Ländern ohne Rezept gibt (etwa Antibiotika), müssen hier von ärztlichem Personal verschrieben werden.

An jeder Hochschule gibt es ein International Office (auch: Akademisches Auslandsamt). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort sind die richtigen Ansprechpersonen bei der konkreten Vorbereitung des Aufenthalts. Und sie versorgen Ihr Kind auch nach der Ankunff in Deutschland mit allen notwendigen Informationen.
IHR KIND BEKOMMT BEI ALLEN ORGANISATORISCHEN FRAGEN UNTERSTÜTZUNG.
Einige deutsche Hochschulen haben sogenannte Patenprogramme (Buddy-Programme) eingerichtet. Hier helfen erfahrene Studierende bei allen Fragen.
Unterstützung gibt es auch bei den Studierendenwerken an den Hochschulen. Viele bieten Servicepakete für internationale Studierende an, die neben einer Krankenversicherung auch Unterkunff und Verpffegung enthalten – und so den Einstieg in das Leben in Deutschland erleichtern.
An jeder Hochschule organisieren Studierendenvertretungen und Hochschulgruppen Veranstaltungen für Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Und schließlich: Für fachliche Fragen stehen die Lehrenden in den Fachbereichen gern zur Verfügung.
VON STUDIERENDEN WIRD EIN GEWISSES MASS AN SELBSTSTÄNDIGKEIT ERWARTET.
Sie müssen zum Beispiel in der Lage sein, selbst die Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen. Das bedeutet konkret: Es gibt zahlreiche Hilfsangebote, aber die Studierenden müssen diese selbstständig nutzen.

In Deutschland wohnen Studierende entweder in einem Studierenden wohnheim oder in einer privaten Unterkunff.
ANDERS ALS IN ANDEREN LÄNDERN ERHALTEN SIE NICHT AUTOMATISCH EINE UNTERKUNFT VON DER HOCHSCHULE.
Die wenigsten deutschen Hochschulen sind Campus-Hochschulen und darum gibt es in der Regel auch keine Wohngelegenheiten auf dem Hochschulgelände.
Allerdings gibt es in jeder Universitätsstadt Wohnheime für Studierende. Ein Zimmer dort ist meist nicht nur die preiswerteste Möglichkeit zu wohnen; hier knüpff man auch schnell Kontakte zu anderen Studierenden. Eine Übersicht bietet der Wohnheimffnder des DAAD unter → www.daad.de/wohnheimffnder.
Eine Alternative sind private Unterkünffe. Das Angebot ist vielfältig: Von einem leeren Zimmer bis zu einer möblierten Wohnung wird auf dem privaten Markt alles angeboten.
BEI STUDIERENDEN SIND WOHNGEMEINSCHAFTEN SEHR BELIEBT.
In einer Wohngemeinschaff (WG) leben mehrere Personen in einer Wohnung zusammen. Jede hat ein eigenes Zimmer, alle teilen sich Küche und Badezimmer. Die Vorteile: Das Leben in einer Wohngemeinschaff ist relativ kostengünstig. Außerdem lernt man hier schnell Leute kennen und das Zusammenleben ist eine ausgezeichnete Chance, Deutsch zu lernen.
Die International Offices der Hochschulen geben nützliche Hinweise zur Wohnungssuche.

Vielleicht überlegen Sie, Ihr Kind in Deutschland zu besuchen. Auch das ist eine gute Idee.
DEUTSCHLAND IST LANDSCHAFTLICH SEHR ATTRAKTIV.
An der Nord- und Ostsee und deren Inseln gibt es weite Dünenstrände. Und im Süden laden die Alpen zum Skifahren oder Wandern ein. Darüber hinaus ffnden Sie Heide- und Moorlandschaffen, Mittelgebirge und malerische Flusstäler.
ARCHITEKTONISCH GIBT ES JEDE MENGE HIGHLIGHTS:
Fachwerkhäuser, mittelalterliche Burgen, romanische und gotische Bauwerke, Wohnhäuser aus der Gründerzeit und natürlich hochmoderne Bauten. Nicht nur in den Metropolen Berlin, Hamburg, München und Köln, sondern auch in den kleineren Städten gibt es kulturell viel zu entdecken und zu erleben.
DAS GANZE JAHR ÜBER WERDEN REGIONALE FESTE GEFEIERT.
Dazu gehören der Rheinische Karneval, die Pfälzer Weinfeste und das Münchner Oktoberfest.
Auch kulinarisch ist Deutschland ausgesprochen vielseitig: von traditionellen Regionalgerichten, unterschiedlichsten Nationalküchen bis hin zu den Kreationen der Sterne-Restaurants.
EIN SEHR GUT AUSGEBAUTES VERKEHRSNETZ ERMÖGLICHT SCHNELLES UND KOMFORTABLES REISEN.
Deutschland liegt im Herzen Europas und ist damit auch ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung anderer europäischer Länder. Überzeugen Sie sich selbst.

Lassen Sie sich und Ihr Kind bei der Planung eines Studienaufenthalts persönlich beraten und unterstützen. Wenden Sie sich dafür an folgende Stellen oder Personen in Ihrem Land:
• Informationszentren (ICs), Informationspunkte und Außenstellen des DAAD (Adressen unter → www.daad.de/local)
• Lektorinnen und Lektoren, Dozentinnen und Dozenten, die vom DAAD an ausländische Hochschulen vermittelt worden sind
• Goethe-Institute
• deutsche Auslandsvertretungen (Botschaffen und Konsulate)
Und schließlich berät man Sie auch in der Geschäffsstelle des DAAD in Bonn. Zögern Sie also bitte nicht: Fragen Sie uns!
→ www.daad.de/contactform
Studium in Deutschland
→ www.daad.de/deutschland
→ www.daad.de/nach-deutschland/publikationen/
→ www.study-in-germany.de
Studienangebot
→ www.myguide.de
→ www.daad.de/international-programmes
→ www.daad.de/hochschulkompass
→ www.universityranking.de
→ www.studienwahl.de
Visumsfragen
→ www.auswaertiges-amt.de
Stipendien und Förderprogramme
→ www.funding-guide.de
→ www.deutschlandstipendium.de
Deutsch lernen
→ www.daad.de/sommerkurse
→ www.goethe.de
→ www.deutsch-uni.com
→ www.dw.de
→ www.testdaf.de
Test für internationale Studierende
→ www.testas.de
Termine für Hochschulmessen
→ www.study-in-germany.de/events
Online-Kurse und -Studiengänge
→ www.daad.de/international-programmes („Online formats only“)
→ www.hochschulkompass.de („Fernstudium“)
→ www.coursera.org
Wohnen
→ www.daad.de/wohnheimffnder

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