Festveranstaltung in Guizhou

© DAAD

Zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China plante und organisierte das DAAD Büro Guangzhou am 27. Mai gemeinsam mit dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Chengdu und dem Außenamt Guizhou die online Informationsveranstaltung zum Thema “Studieren und Forschen in Deutschland”. Vertreterinnen und Vertreter, sowie zahlreiche Studierende von insgesamt sechs Universitäten (Guizhou University, Guizhou Medical University, Guizhou University of Traditional Chinese Medicine, Guizhou University of Finance and Economics, Guizhou Normal University und Guizhou Nationalities University) nahmen teil und verfolgten mit Spannung und großem Interesse die Beiträgen.

Am Morgen des 27. Mai besuchten Studierende und Lehrende der sechs Universitäten zunächst die hybride Informationsveranstaltung zum Thema “Studieren und Forschen in Deutschland”.

Frau LUO Yu, stellvertretende Direktorin  des Außenamt Guizhou, Herr Sebastian Dern, stellvertretender Generalkonsul des deutschen Generalkonsulats in Chengdu, und Frau Ruth Schimanowski, Chief Representative des DAAD, hielten Eröffnungsreden.

Herr Dern wies darauf hin, dass Chinesen und Chinesinnen mit 40.000 Studierenden die größte Gruppe internationaler Studierender in Deutschland seien. Er hoffe, dass in naher Zukunft deutsche Studierende wieder nach China und insbesondere in die Provinz Guizhou reisen können, um den internationalen akademischen Austausch  fortführen zu können.

LUO Yu sprach sich dafür aus, diese Gelegenheit zu nutzen, den akademischen Austausch zwischen den Universitäten beider Länder sowie die Zusammenarbeit zwischen der Provinz und der Bundesrepublik zu stärken. Das auswärtige Amt Guizhou suche  stets nach Gelegenheiten, das gegenseitige Verständnis und die gemeinsame Entwicklung zu fördern.

Frau Schimanowski  stellten die umfassenden Arbeitsbereiche des DAAD in China vor und erläuterte zudem die Vorteile eines Studiums in Deutschland.

Gespannt lauschten alle Teilnehmende den Vortrag vom DAAD Büro Guangzhou zum Thema “Studieren und Forschen in Deutschland”.  Deutschland gehört zu den beliebtesten Studienorten für internationale Studierende. Eine Vielzahl ausgezeichneter Hochschulen, attraktive Studienangebote und vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten machen einen Aufenthalt für chinesische Studierende so reizvoll.  Welche Voraussetzungen man für einen erfolgreichen Studienstart in Deutschland erfüllen sollte, wo passende Studiengänge gefunden werden können und welche Finanzierungsmöglichkeiten für das Auslandsstudium zur Verfügung stehen stand im Fokus der Veranstaltung.

Deutschland bietet ebenfalls internationalen Doktoranden und Wissenschaftlern hervorragende Forschungsmöglichkeiten. Universitäten und Hochschulen, staatliche und private außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie die großen wissenschaftlichen Förderorganisationen wie beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterstützen Wissenschaftler mit Arbeitsstellen oder Stipendien.

Internationale Wissenschaftler finden in Deutschland hervorragende Arbeitsbedingungen in Wissenschaft, Lehre und Forschung. Die Forschungsmöglichkeiten in Deutschland und Informationen über ein Promotionsstudium  sowie Karriere- und Forschungsmöglichkeiten waren weitere Themen.

In der anschließenden Fragerunde  gab es einen regen Austausch aller Studierende und Lehrende über die mögliche Fächerwahl, Studien- und Lebenshaltungskosten, Visa-Regulierungen und Wohnungssuche. „Mehr als 400 Studierende und Lehrkräfte aus Guizhou hatten sich online dazugeschaltet. Es ist bereichernd zu sehen, wie hoch das Interesse bei allen Teilnehmenden war“, so LI Wenai.

Blick in die Online-Veranstaltung© DAAD

Am Nachmittag führte das auswärtige Amt Guizhou eine Videokonferenz durch. Das deutsche Generalkonsulat in Chengdu und der DAAD vernetzten sich mit dem Bildungsministerium und den Universitäten der Provinz Guizhou.

Frau WANG Rui, Direktorin der internationalen Abteilung des Bildungsministeriums, wies darauf hin, dass das Ministerium den Universitäten große Bedeutung beimesse und sie dabei unterstütze, “sowohl ins Ausland zu gehen als auch einzuladen”. Darüber hinaus fühle man sich verpflichtet, die Bildungskooperation, den Talentaustausch und die Zusammenarbeit der jeweiligen Universitäten zu fördern und auszubauen. Dies gelte insbesondere für Masterstudierende und Doktoranden und Doktorandinnen.

Herr Dern erklärte, die Provinz Guizhou sei ein wichtiger Partner in seinem Zuständigkeitsbereich und er freue sich auf eine verstärkte Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Ruth Schimanowski wies darauf hin, dass der akademische Austausch ein wichtiger Bestandteil der diplomatischen Beziehungen und die chinesischen Universitäten essentielle Partner im internationalen Entwicklungsprozess der deutschen Universitäten seien. Dies würde sich auch in den Zahlen widerspiegeln: Es gäbe derzeit mehr als 1.400 Kooperationsprojekte zwischen China und Deutschland.

Anschließend stellten die folgenden Vertretenden ihre Hochschulen und deren Zusammenarbeit mit deutschen Universitäten und Institutionen vor: LIU Xingde, Präsident der Universität für traditionelle chinesische Medizin Guizhou, ZHOU Shaoqi, Vizepräsident der Universität Guizhou, ZENG Zhu, Vizepräsident der Medizinischen Universität Guizhou, YANG Taiqian, Direktorin des Internationalen Büros der Universität für Nationalitäten Guizhou, QIAN Yifei, stellvertretender Direktor des Internationalen Büros der Guizhou Normal University, und LI Zhiwei, Internationales Büro der Universität für Finanzen und Wirtschaft Guizhou.

Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden lebhaft über die Möglichkeiten von Austauschprogrammen, gemeinsamer Ausbildung von Doktoranden,  Doppelabschlussprogrammen, Austausch von Lehrkräften und Forschungspersonal, gemeinsamer Forschungsprojekte sowie Zusammenarbeit in bestimmten Fachbereichen, wie der Grundlagenmedizin und der chinesischen Medizin.

Hierfür, so Frau Schimanowski, sei eine Einreiseerlaubnis für sämtliche deutsche Studierende und Forschende für die zukünftige positive Zusammenarbeit unerlässlich.

Herr Dern erklärte, dass das deutsche Generalkonsulat in Chengdu bereit sei, den Prozess der Zusammenarbeit der Universitäten beider Länder zu unterstützen.

“Ich glaube, dass alle Barrieren, die durch Sprache und Epidemie verursacht werden, in naher Zukunft überwunden werden können und dass eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit möglich ist”, schloss LUO Yu die Diskussionsrunde.

Während der Videokonferenz am Nachmittag des 27. Mai© DAAD

Vertreterinnen und Vertreter aus dem Hochschulbereich in Guizhou, 27. Mai 2022© DAAD

„Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der deutsch-chinesischen diplomatischen Beziehungen in Guizhou geben uns Anlass, positiv in die Zukunft zu blicken. Wir freuen uns darauf, noch mehr Studierende und Forschende aus Guizhou in Deutschland willkommen zu heißen und wünschen uns, dass weiterhin neue Hochschulkooperationen entstehen“, so LI Wenai.

LI Wenai, DAAD-Büro Guangzhou

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