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Rückblick auf die Sprache und Praxis Präsenzphase 2025

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In der alljährlichen Präsenzphase des Sprache und Praxis Stipendiums treffen die zwei aktiven Jahrgänge des Programms aufeinander. Dabei erkunden die Geförderten nicht nur gemeinsam Peking, sondern tauschen auch untereinander ihre Erwartungen und Erfahrungen an die nächsten Monate aus. Dieses Jahr gab es für den 29. und 30. Jahrgang wieder ein breites Programm an Aktivitäten.

Den inoffiziellen Auftakt lieferte ein offizielles Event. Am 25. September fanden die Feierlichkeiten des Tags der deutschen Einheit auf dem Botschaftsgelände statt. Hier konnten sich die Geförderten nicht nur in entspannter Atmosphäre kennenlernen, sondern auch erste Kontakte zu Alumni und Mitgliedern der deutschen Community in Peking knüpfen.

In den ersten Tag der Präsenzphase starteten die Geförderten dann mehr oder minder ausgeschlafen. Die erste Station für den Tag lag im südöstlichen Bezirk Yizhuang. Dort empfing uns Alumni Matthias Kittler, Director Business Development & Strategy bei Ottobock China. Er gab uns nicht nur Einblicke in die Geschäftsbereiche des Prothesenherstellers in China, sondern kontrastierte seine Chinaerfahrungen auch zu seinen fast fünf Jahren als Ottobock Country Manager in Vietnam. In der anschließenden Führung durch die Werkstätten konnten wir erleben wie viel Handarbeit und High-Tech in solch einer Prothese steckt.

Nach einem schnellen Lunch auf Einladung von Matthias fuhren wir von den Außenbezirken Pekings direkt in das Machtzentrum des alten Chinas. In der Verbotenen Stadt stießen wir, wie geplant, auf Dominic Hosner, Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts in Peking, welcher uns durch das imposante Labyrinth der chinesischen Kaiser führte. Als einer der wenigen Ausländer, die längerfristig an und in der Verbotenen Stadt forschen, gab uns Dominic einen fundierten Überblick über die Geschichte und archäologische Signifikanz der kaiserlichen Residenzstadt. Außerdem stellte er uns das Dendrochronolgie-Projekt, an dem er arbeitet, vor. Mithilfe von Holzkernproben, die meist aus den Trägern der Dachgerüste entnommen werden, können anhand der Anzahl und Größe der Jahresringe das Alter der Bäume und damit der Gebäude präziser ermittelt werden. Ein wichtige Erkenntnis, stammen die Gebäude der Vebotenen Stadt doch aus verschiedenen Jahrhunderten der Kaiserzeit.

Wir ließen den Abend dann noch im Café Zarah mit interessanten Konversationen und leckerem Essen ausklingen.

Der nächste Tag stand ganz im Sinne des Teambuildings. Wir fuhren zu einem Gasthaus gelegen direkt an der Chinesischen Mauer, in welchem wir auch übernachteten. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns gestärkt haben, brachen wir auf. Xiangtuncun, „duftendes Dorf“, ein vielleicht 100-Seelen-Ort liegt in idyllischer Lage in den nördlichen Bergen die Peking umgeben. Wir mussten nur wenige 100 Meter laufen bis wir den Mauerabschnitt des Longquanyu, „Drachenquellentals“, erreichten. Daraufhin wanderten wir auf der an manchen Stellen schon verfallenen Mauer gen Osten. Die Mauer endete augenscheinlich an einem riesigen Felsvorsprung – nach einer kleinen Kletterpartie hatten wir nicht nur einen schönen Ausblick, sondern sahen auch, dass die Mauer hier nicht aufhörte. Nichtdestotrotz machten wir hier Rast und kehrten später um.

Zurück im Gasthaus angekommen trafen wir uns online mit dem Alumniverein. Die Geförderten stellten sich kurz vor und tauschten sich mit den Mitgliedern des Alumnivereins aus. Der Verein gab außerdem einen Überblick über anstehende Veranstaltungen und das sich in Planung befindende Mentorenprogramm. Nach diesem netten Austausch mit dem Alumniverein ließen wir den Abend beim Grillen ausklingen. Der äußerst nette Besitzer des Gasthauses grillte nicht nur für uns, er lud uns auch zu einer Moutai Verkostung ein, was natürlich auch immer eine Lektion in chinesischer Trinkkultur beinhaltet.

Nach einer langen Nacht endete damit die diesjährige Präsenzphase. Wir möchten uns bei allen für ihre Unterstützung bedanken. Bis zum nächsten Jahr!

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