Countdown für die Promotion in Deutschland – Der interkulturelle Vorbereitungsworkshop des DAAD unterstützt den erfolgreichen Start in Deutschland
Vom 29. bis 30. Juni 2026 fand im DRC-Diplomatenbüro in Liangmaqiao in Peking der vom DAAD-Büro in Peking organisierte „Interkulturelle Vorbereitungsworkshop 2026 – Leitfaden für Doktoranden in Deutschland“ statt. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 19 Studierende teil, die demnächst nach Deutschland reisen werden, um dort zu promovieren oder an einem gemeinsamen Ausbildungsprogramm teilzunehmen, darunter 13 DAAD-Stipendiaten.

Der interkulturelle Vorbereitungsworkshop des DAAD 2026© DAAD
Zu Beginn der Veranstaltung hieß Frau Ren Jie, Leiterin des Stipendienprogramms der DAAD-Außenstelle in Peking, alle Studierenden herzlich willkommen und sprach ihnen ihre aufrichtigen Glückwünsche aus. Auch der Leiter der DAAD-Außenstelle in Peking, Herr Ole Engelhardt, übermittelte per Video seine Grüße und drückte den Studierenden seine besten Wünsche für den bevorstehenden Start ihrer wissenschaftlichen Reise nach Deutschland aus. Anschließend stellten sich die Studierenden nacheinander vor und sprachen über ihre Erwartungen und Bedenken hinsichtlich ihres Aufenthalts in Deutschland. wobei eine aufrichtige und lebhafte Atmosphäre herrschte.

Herr Ole Engelhardt, Leiter des DAAD-Außenbüros Peking, begrüßt die Teilnehmenden.© DAAD
Frau Daniela Ehlbeck, Wissenschaftsattaché der Deutschen Botschaft in China, führte die Anwesenden auf unterhaltsame Weise anhand von zehn kleinen Fragen in das Panorama der deutschen Wissenschaft ein.

Frau Daniela Ehlbeck stellt den Teilnehmenden die deutsche Forschungslandschaft vor.© DAAD
Anschließend erläuterte Dr. Wu Rui von der Beijing Foreign Studies University anhand zahlreicher konkreter Beispiele auf leicht verständliche Weise die akademischen Standards in Deutschland und gab damit verbundene Hinweise.

Dr. Wu Rui gibt anhand konkreter Beispiele Einblicke in die akademischen Regeln und Standards in Deutschland.© DAAD
Frau Li Mi, Leiterin des Alumni-Programms der DAAD-Vertretung in Peking, stellte das gut ausgebaute Alumni-Netzwerk und die Dienstleistungsangebote des DAAD systematisch vor.

Frau Li Mi stellt das DAAD-Alumninetzwerk vor.© DAAD
Frau Franziska Bayer, Stipendienbeauftragte für den asiatisch-pazifischen Raum in der DAAD-Zentrale in Bonn, erläuterte per Videokonferenz detailliert die einzelnen Schritte der DAAD-Verfahren und half den Studierenden dabei, alle Vorbereitungen vor ihrer Abreise nach Deutschland reibungslos abzuschließen. Frau Ren Jie gab in der Folge einen Überblick über den Ablauf der Visumantragstellung.

Frau Franziska Bayer erläutert die Verfahren zur Annahme des DAAD-Stipendiums.© DAAD
Im Rahmen des Alumni-Austauschs berichteten zwei herausragende DAAD-Alumni von ihren wertvollen Erfahrungen mit Forschung und Alltag in Deutschland. Herr Hu Wang, Stipendiat des DAAD-Doktorandenstipendiums 2024, berichtete live aus München anschaulich von seinen ersten Eindrücken in Deutschland und analysierte vergleichend die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der wissenschaftlichen Arbeit an deutschen und chinesischen Hochschulen. Dr. Zhu Jiangong, Stipendiat des Sino-German Postdoc Scholarship Programm 2017, schilderte ausführlich seine vielfältigen Erfahrungen – von der Gewährung des DAAD-Stipendiums über seine Zeit als Humboldt-Fellow bis hin zu seiner Rückkehr in die Heimat. Beide Alumni ermutigten die Studierenden übereinstimmend dazu, aktiv zu kommunizieren und bei Problemen proaktiv nach Lösungen zu suchen, was den anwesenden jüngeren Kommilitonen zahlreiche Anregungen und Denkanstöße lieferte.

Die DAAD-Alumni Hu Wang und Dr. Zhu Jiangong teilen ihre Erfahrungen.© DAAD
Am zweiten Seminartag fand ein Workshop statt, der gemeinsam von Dr. Zhao Qian und Frau Annemarie Hezel von der Beijing Foreign Studies University moderiert wurde. Frau Zhao Qian, die sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Bereich des chinesisch-deutschen interkulturellen Austauschs beschäftigt, führte die Studierenden in typische akademische Szenarien in Deutschland ein und regte zu tiefgehenden Überlegungen und Diskussionen rund um interkulturelle Themen an. Frau Hezel gab hingegen zahlreiche praktische Tipps zum Alltag in Deutschland – von Einkaufen über Essen bis hin zu Wohnen und Reisen–, um den Studierenden zu helfen, das Gefühl der Fremdheit und der Unbehaglichkeit bei ihrer Ankunft in Deutschland zu verringern.

Interkultureller Workshop© DAAD
Am Mittag des 30. Juni organisierte der DAAD ein Mittagessen nach deutscher Art, das den Studierenden eine Gelegenheit zum entspannten Austausch und zum Netzwerken bot. Bei gutem Essen und viel Gelächter tauschten sich alle über ihre jeweiligen Studienerfahrungen und ihre Erwartungen an das Leben in Deutschland aus.

Gemeinsames deutsches Mittagessen mit allen Teilnehmenden und Referierenden.© DAAD
Diese Veranstaltung vermittelte den Studierenden nicht nur einen umfassenden Einblick in die akademischen und alltäglichen Aspekte eines Doktoratsstudiums in Deutschland, sondern schuf auch eine wertvolle Plattform, um Gleichgesinnte kennenzulernen und den deutschen Freundeskreis zu erweitern. Wir hoffen, dass die Studierenden voller neuer Erkenntnisse und mit Zuversicht ihre Reise nach Deutschland antreten, dort wachsen und sich weiterentwickeln können, und freuen uns darauf, sie in Zukunft im DAAD-Alumni-Netzwerk wiederzusehen, um gemeinsam die spannenden Lebenswege der anderen mitzuerleben.
Ren Jie
DAAD-AS Peking
01.Juli 2026