Der DAAD verfolgt kontinuierlich die Entwicklungen zum Coronavirus, um seine Aktivitäten flexibel an veränderte Situationen anpassen zu können. In betroffenen Gebieten sind wir in Kontakt mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten, ihren Angehörigen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um diese bestmöglich zu unterstützen.

Einreisen aus dem Ausland nach Deutschland

Bei der Einreise nach Deutschland werden Verdachtsfälle von den zuständigen Behörden betreut. Die Bundesregierung hat mittlerweile eine generelle Registrierung von Flugreisenden aus China, Südkorea, Japan, Italien und Iran angekündigt. Auch im grenzüberschreitenden Zug- und Busverkehr sollen Aussteigerkarten ausgefüllt werden.

Der DAAD empfiehlt seinen Mitgliedshochschulen, sich direkt mit demnächst in Deutschland erwarteten Studierenden und Wissenschaftlern aus betroffenen Risikogebieten (z. B. für Studien- oder Forschungsaufenthalte) in Verbindung zu setzen. Es sollte eruiert werden, ob im Einzelfall Aufenthalte verschoben oder gegebenenfalls auch durch virtuelle Formate ersetzt werden können.

Akademische Prüfstelle

Die Akademische Prüfstelle kann auf Grund der weiterhin stark eingeschränkten Arbeits- und Reisemöglichkeiten in China nur begrenzt Interviewtermine anbieten. Eine Abgabe der Visumanträge ist derzeit in der APS Peking nicht möglich. Antragssteller müssen diese nach Terminvergabe direkt in der Deutschen Botschaft Peking abgeben. Regelungen für die Visumsabgabe in Shanghai sowie alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Webseite der APS.

Sprachtests

Für China haben die zuständigen Institutionen die Durchführung von Sprachtests mit Präsenzplicht für Februar und März abgesagt. Dies gilt für den deutschen TestDaF wie auch für die englischen Standardtests TOEFL und IELTS. Bewerberinnen und Bewerbern wird empfohlen bei den ausschreibenden Stellen nachzufragen, ob Sprachzertifikate ggfs. bei Bewerbungen nachgereicht oder durch andere Nachweise ersetzt werden können. Der DAAD hat dies im Einzelfall für ausgewählte Stipendienprogramme genehmigt.

Internationale Reisen im Zusammenhang mit einer DAAD-Förderung

Grundsätzlich raten wir von Reisen in vom RKI benannte Risikogebiete ab. Derzeit handelt es sich um die Länder China, Iran, Italien und Südkorea. Das RKI aktualisiert die Liste der Risiko-Gebiete regelmäßig, Informationen finden Sie hier. Wir stellen es unseren Geförderten frei, aus den betroffenen Ländern nach Deutschland zurückzukehren.

Daneben bitten wir darum, bei allen weiteren Reisen, die jeweiligen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten. Diese enthalten üblicherweise auch Informationen zur Gesundheit und medizinischen Vorsorge.