Die DAAD-Netzwerkkonferenz 2022 fand vom 13. bis zum 24. Juni erneut als virtuelle Veranstaltung statt und wird alle zwei Jahre von GATE Germany ausgerichtet. Die individuell buchbaren Einzelgespräche bildeten das Herzstück der zweiwöchigen Konferenz. Hochschulvertreterinnen und -vertreter konnten sie nutzen, um Informationen zu zahlreichen Hochschulmärkten zu erhalten: zum Beispiel Antworten auf individuelle Fragen zu Kooperationsvorhaben, zu regionalen Schwerpunktsetzungen oder zu vielfältigen Marketingthemen.

Die Netzwerkkonferenz findet alle zwei Jahre statt – im Wechsel mit dem GATE-Germany-Marketingkongress.

Auch die DAAD-Außenstellenleiterin Ruth Schimanowski war zugeschaltet, um den Hochschulen Frage und Antwort zu stehen.

Eine Konferenz der etwas anderen Art

Dass die Möglichkeit geboten wird, mit dem DAAD und seinem Außennetzwerk in bilateralen Gesprächsterminen ganz nahbar und persönlich in den Austausch zu treten, von Hochschulvertretenden besonders geschätzt wird, verdeutlichen die positiven Rückmeldungen, die das Organisationsteam während und nach der Konferenz erreichten.

Stimmen von Teilehmenden:

„Die Netzwerkkonferenz gehört zu den Highlights im Jahr. Sie erlaubt es, über den eigenen Tellerrand zu schauen, einen Einblick in die Aktivitäten der DAAD in anderen Ländern zu bekommen und Anregungen für die eigene Tätigkeit mitzunehmen.“

“Das vielfältige Angebot und die Möglichkeit, Einzelgespräche zu führen sind fantastisch!” hieß es beispielsweise in der Konferenzevaluation. “Der Zeitpunkt im Juni ist sehr gut gewählt, da das Semester bereits länger läuft und die Sommerferien aber noch nicht begonnen haben. Es ist sehr angenehm, sich die Termine in seinen eigenen Kalender integrieren zu können und diese über zwei Wochen zu strecken.“

Das Rahmenprogramm aus ausgewählten Online-Workshops und Policy Talks, welches die Veranstaltung ergänzte, konnten die Teilnehmenden ebenfalls nutzen, um sich untereinander zu vernetzen. Darüber hinaus bot die Konferenzplattform Zugriff auf umfassende Informationsmaterialien wie Kurzvideos, Präsentationen und Analysen, die über den aktuellen Stand der Entwicklungen in den Hochschulsystemen weltweit informieren.

Digitale Netzwerkkonferenz – breitere Teilhabe als in Präsenz

Pandemie, Digitalisierungsschub und Nachhaltigkeitsbestrebungen haben Konferenzkonzepte in den vergangenen Jahren radikal umgekrempelt. Die erste digitale DAAD-Netzwerkkonferenz im Jahr 2020 war geprägt von einem regelrechten Ansturm auf das virtuelle Angebot. Da nach zwei Jahren digitalen Events vielfach von Techniküberdruss und dem Wunsch nach mehr zwischenmenschlicher Begegnung gesprochen wurde, interessierte das Organisationsteam besonders, wie die Hochschulvertretenden die zweite digitale Netzwerkkonferenz wahrgenommen haben.

“Digitale Formate ermöglichen es, eine weitaus größere Gruppe von Interessierten zu erreichen und damit das Wissen, um die Internationalisierung von Hochschulen zu verbreiten und zu teilen”, berichtete eine Hochschulvertreterin dem Team der DAAD-Netzwerkkonferenz.

Insgesamt überwog im bisherigen Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Einschätzung, dass sich gerade die Netzwerkkonferenz ideal für ein digitales Format eigne. Es gab jedoch auch Stimmen, die betonten, dass man sich nach mehr persönlichen Gesprächen in Präsenzkonferenzen sehne.

Bringen Sie Ihr internationales Hochschul- und Forschungsmarketing auf das nächste Level!

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Gemeinsam für Klimaschutz? Perspektiven und Herausforderungen in der Forschungskooperation mit China

Die Auftaktveranstaltung der Konferenz widmete sich China. Es wurden am Beispiel der globalen Herausforderung Klimawandel in einem Dreiklang aus Erfahrungen der fachlichen Zusammenarbeit, der erlebten Herausforderungen sowie der Chancen deutsch-chinesischer Kooperationen verschiedene Fragen diskutiert.

“Es ist klar, dass gerade die globalen Herausforderungen, Klima und Gesundheit, nicht ohne China zu lösen sind (…). China, die USA und die EU sind zusammen für mehr als die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Sie sind damit auch verantwortlich für Lösungen, die so dringend benötigt werden. Mit China als Partner zusammenzuarbeiten ist in dieser Frage also keine Entscheidung, sondern entscheidend. “

Dr. Muriel Kim Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck und Vizepräsidentin des DAAD.

Wege zur Steigerung des Studienerfolgs internationaler Studierender

Seit Jahren beschäftigen sich deutsche Hochschulen intensiv mit der Frage, wie sie internationale Studierende vorbereiten und unterstützen können, sodass der Aufenthalt in Deutschland erfolgreich verläuft. Zahlreiche Ansätze für unterschiedliche Studierendengruppen wurden entwickelt und erprobt. In einer kollegialen Peer-to-Peer-Session tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter deutscher Hochschulen darüber aus, mit welchen Konzepten zur Steigerung des Studienerfolges internationaler Studierender gute Erfahrungen gesammelt werden konnten bzw. welche Ansätze nicht die gewünschten Effekte erzielten.

Zur Einstimmung und als erste Diskussionsanregung erstellten Hochschulvertretende Good-Practice-Videos, basierend auf Beiträgen des DAAD-Sammelbandes Internationale Studierende in Deutschland. Perspektiven aus Hochschulforschung und Hochschulpraxis (PDF).

Weiterführende Informationen

Auf der Konferenzplattform wurden zahlreiche Hintergrundinformationen zusammengetragen, die wir Ihnen gerne im Nachgang zur Verfügung stellen: