Die jährlich im Oktober stattfindende Bildungsmesse China Education Expo fand dieses Jahr wieder in Präsenz statt – zumindest für inländische Aussteller und Besucher.

Im Rahmen eines hybriden Study in Germany Pavillons standen der DAAD und die Akademische Prüfstelle in Präsenz und 14 deutsche Hochschulen online für die Beantwortung der Fragen der Besucher zur Verfügung.

Da deutsche Hochschulvertretende aufgrund der strengen Einreise- Quarantäneregelung nicht nach China reisen konnten, entwickelte der DAAD für die Stationen Peking und Shanghai den neuen „Online+Live-Modus“, mithilfe dessen eine Onlineberatung für Interessierte angeboten wurde. Die Hochschulvertretenden konnten per Teams via Laptop den Interessierten ihre Studienangebote und deren Bewerbungsvoraussetzungen erläutern.

Am 23. und 24. Oktober eröffnete die Bildungsmesse an der ersten Station in Peking.

Am ersten Tag übertrafen die Besucherzahlen unsere Erwartungen.

Shi Jia, Marketingbeauftragte des DAAD in Peking

Unter den Standbesuchenden hatten einige bereits Erfahrungen mit Online-Beratungen gesammelt: Sie setzten einfach die Kopfhörer auf und begannen sich mit den deutschen Hochschulrepräsentanten und Repräsentantinnen auszutauschen. Ein großes Interesse galt den aktuellen Einreisevorschriften und Visumsantragsverfahren für Deutschland, den APS-Verfahren, sowie den verschiedenen Studien- und Promotionsmöglichkeiten an deutschen Hochschulen.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter chinesischer Hochschulen besuchten die CEE und waren auf der Suche nach Kooperationsmöglichkeiten mit deutschen Hochschulen.

Liang Hao, Mitarbeiterin der Außenstelle Peking

Im Rahmen der CEE in Peking wurde die Fotoausstellung „Deutsche Kunst aus meiner Perspektive“ mit Deutschland-Fotos, die von chinesischen Studierenden im Rahmen eines Wechat-Wettbewerbes eingereicht und von der DAAD-Außenstelle Peking kuriert wurden, gezeigt.

Weitere Standorte

Am 27. Oktober eröffnete die CEE in Guangzhou, wo sie dieses Jahr im neu gebauten Guangzhou Yuexiu International Conference Center stattfand. Der DAAD war hier ohne Beteiligung der APS und der deutschen Hochschulen vertreten.

Am 30. Oktober fand die CEE in Shanghai statt. Trotz eines kurzfristigen Wechsels des Veranstaltungsorts lockte die CEE auch hier viele Besuchende an. Der DAAD war mit der APS gemeinsam vertreten. Mit den 15 deutschen Hochschulen wurden etwa 120 Videogespräche erfolgreich durchgeführt.

Am Nachmittag hielt Xu Wenjie, Information Officer am DAAD Informationszentrum Shanghai, einen Vortrag zum Thema „Studieren in Deutschland“. Der bis auf den letzten Platz gebuchte Vortrag stieß auf positive Resonanz und gab Auskunft über die Landeskunde, das deutsche Hochschulwesen und den Studienaufenthalt in Deutschland.

Für die Online-Beratungen mit Kopfhörern musste man zeitweise sogar Schlange stehen!

Xu Wenjie, Managerin des DAAD in Shanghai

Zusammenfassend war die CEE ein guter Erfolg. An den drei Veranstaltungsorten wurden insgesamt 1.000 Beratungsgespräche geführt.

 

Die erste Umsetzung eines hybriden Study in Germany Pavillons verbuchen wir als Erfolg. In Ergänzung zu bisherigen Veranstaltungsformaten werden wir dieses Modell mit einigen Optimierungen und Anpassungen an lokale Gegebenheiten bei weiteren Bildungsmessen einsetzten, um interessierte Messebesucher mit deutschen Hochschulen in Kontakt zu bringen.

Alice Jordan, DAAD Bonn

Für alle, die nicht persönlich an der Messe teilnehmen konnten, bot der DAAD vorab am 11. Oktober eine Live-Informationsveranstaltung auf seinem Weibo-Account an. Mit über 5000 Views wurde dieses Angebot sehr gut aufgenommen.

Bereits am 15. Oktober hatte der DAAD auf Einladung des Messeorganisators, der China Education Association for International Exchange (CEAIE), an einer Pressekonferenz mit chinesischen Multiplikatoren aus dem Bildungsbereich teilgenommen. Hier finden Sie einige Medienberichte (chinesische Sprache):

Sohu Bildung

Peking-Prüfer

People’s Daily

Deutschland ist Gastland der CEE 2022

Am 22. Oktober kündigte die CEAIE an, dass Deutschland im Jahr 2022 das Gastland der Bildungsmesse sein wird. Der Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft, Herr Arend Wulff, hielt zu diesem Anlass eine Rede, in deren Anschluss auch der neu produzierte Kampagnenfilm Hello Germany gezeigt wurde.

HELLO

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