Seit dem 2. Juli gelten für ausländische Staatsbürger aus sogenannten Drittstaaten und damit auch für ausländische Studierende neue Regeln für die Einreise nach Deutschland.

Der Rat der Europäischen Union hat am 30. Juni 2020 auf Grundlage eines Entwurfs der Kommission eine Empfehlung zu Lockerungen der Einreisebeschränkungen beschlossen. Diese Empfehlung setzt Deutschland laut Mitteilung des Auswärtigen Amtes wie folgt um:

Einreisen nach Deutschland von Drittstaatsangehörigen aus folgenden Ländern sind wieder ohne Beschränkungen möglich: Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien, Uruguay. Diese Länderliste kann je nach Entwicklung der Pandemie erweitert oder eingeschränkt werden. Für die Frage, ob die Einreise zulässig ist, ist dabei der vorherige Aufenthaltsort der Reisenden maßgeblich, nicht ihre Staatsangehörigkeit.

Sie finden die Infos auf der Seite des Auswärtigen Amtes (bitte runterscrollen zur Überschrift „Was gilt für Einreisen nach Deutschland?“).

Drittstaatsangehörige aus allen anderen Ländern dürfen ab dem 2. Juli zu Studienzwecken (hierzu zählt auch die Promotion) nach Deutschland einreisen, sofern das Studium nicht vollständig vom Ausland aus durchgeführt werden kann. Wichtig ist daher, dass für die Visastellen und Grenzbeamten aus offiziellen Dokumenten der deutschen Gastinstitution deutlich wird, dass das Studium bzw. die Promotion eine Präsenz in Deutschland erfordert. Anderenfalls könnten Visa möglicherweise nicht erteilt oder kann die Einreise verweigert werden.

Wir haben die Informationen auf unserer zentralen DAAD Webseite aktualisiert.

Bund und Länder haben sich auf die Grundzüge einheitlicher Quarantänebestimmungen für Ein- und Rückreisende verständigt. Nähere Informationen (z.B. auch in englischer Sprache), der Mustertext sowie weiterführende Links finden sich auf den Webseiten des Bundesinnenministeriums. Reisende sollten sich vorab bei den Behörden ihres Bundeslandes über die genauen Bestimmungen informieren. Eine Liste der zuständigen Landesbehörden finden Betroffene hier.