Ende Januar verabschiedet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) seine langjährige Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland. DAAD-Präsident Mukherjee dankte ihr für unermüdliches und erfolgreiches Engagement für die Internationalisierung des deutschen Hochschulsystems.

DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland bei ihrer Verabschiedung mit ihrem Stellvertreter Christian Müller (li.) und DAAD-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee (re.). (c) DAAD/Jordan

Bonn, 27.01.2021

Im Rahmen des virtuellen Neujahrsempfangs hat der DAAD heute seine langjährige Generalsekretärin geehrt und verabschiedet. „Dorothea Rüland kennt den DAAD aus sehr unterschiedlichen Tätigkeiten und das seit vier Jahrzehnten. Es war daher im Jahr 2010 zweifelsohne eine ideale Entscheidung des DAAD-Vorstands sie zur Generalsekretärin zu bestellen. Über zehn Jahre hat sie äußerst erfolgreich und mit niemals nachlassendem Engagement für die Internationalisierung des deutschen Hochschulsystems und das Ansehen Deutschlands als exzellenten Studien- und Forschungsstandort in der Welt gearbeitet“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Für diese großartige Leistung möchte ich mich im Namen aller DAAD-Mitglieder und Beschäftigten, aller Stipendiatinnen und Stipendiaten und Alumni in Deutschland und weltweit sehr herzlich bei Dorothea Rüland bedanken.“

Rüland studierte Geschichte, Germanistik und Musikwissenschaften an der Universität Freiburg und promovierte dort im Jahr 1984. Für den DAAD startete sie als Lektorin im Vereinigten Königreich und in Thailand. Anschließend übernahm sie an verschiedener Stelle im DAAD Verantwortung, beispielsweise als Leiterin der Außenstelle Jakarta, als Leiterin der Programmabteilung Süd und ab 2004 als stellvertretende Generalsekretärin. 2008 wechselte sie als Direktorin des „Center for International Cooperation“ an die Freie Universität Berlin und war dort zwei Jahre lang für das Herzstück des erfolgreichen Exzellenzkonzeptes der Universität, das internationale Netzwerk, zuständig.

Im Oktober 2010 übernahm sie als Generalsekretärin die Leitung der DAAD-Zentrale in Bonn. Gemeinsam mit der damaligen Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel reorganisierte sie die weltweit größte Organisation für den akademischen Austausch und machte den DAAD zukunftsfest. Die Anstrengungen zahlten sich aus: In ihrer Amtszeit wuchs das Budget des DAAD von rund 390 auf über 600 Millionen Euro, die Zahl der weltweit Geförderten stieg von knapp 100.000 auf rund 150.000 und mit seinem internationalen Netzwerk deckt der DAAD über 80 Länder weltweit ab.

Ihre Nachfolge tritt Dr. Kai Sicks, bislang Leiter des Dezernats Internationales der Universität Bonn, am 1. April 2021 an.

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