Die Auswirkungen der weltweiten COVID-19 Pandemie sind für den internationalen Austausch gravierend. Die Mobilität zwischen Deutschland und China bleibt nach wie vor stark eingeschränkt, was direkte Auswirkungen für die internationalen Studierenden hat.

Der DAAD in China hat sich in den vergangenen Monaten an die sich ständig verändernde Situation angepasst. Kontinuierlich werden neue digitale Beratungsformate entwickelt, um sicherzustellen, dass aktuelle Information rund um Studium und Forschung an deutschen Hochschulen möglichst zahlreiche Interessenten erreicht, insbesondere die Stipendiatinnen und Stipendiaten des DAAD.

Im August 2020 veranstaltete die DAAD-Außenstelle Peking über mehrere Termine verteilt ein interkulturelles Online-Seminar zur Vorbereitung auf den künftigen Deutschlandaufenthalt für rund 50 chinesische Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Darunter befanden sich 38 Postdocs des „Sino-German (CSC-DAAD) Postdoc Scholarship Programme“ und 10 Postdocs des „CAS-DAAD Joint Scholarship Programme“.

Gruppenfoto aller Seminarteilnehmer

Zur Vorbereitung auf einen erfolgreichen Studien- und Forschungsaufenthalt in Deutschland befassten sich alle Teilnehmenden intensiv unter der Leitung von Prof. Dr. Zhao Qian, Professorin der Beijing Foreign Studies University (BFSU), und Prof. Dr. Patrick Kühnel, Professor der Universität für Angewandte Linguistik (SDI) mit dem Themenkomplex der interkulturellen Kommunikation: Wer über interkulturelle Kompetenz verfügt, kann Missverständnisse, die sich aufgrund von kulturellen Unterschieden ergeben, besser vermeiden.

Christian Strowa, Leiter des Referats "Stipendienprogramme Asien & Pazifik" vom DAAD und seine Kollegin Annica Jürgens stellten die Arbeitsbereiche des DAAD sowie seine Strategie 2025 vor. Für die Arbeit des DAAD ist die Förderung herausragender Bewerberinnen und Bewerber ein zentrales Anliegen. Außerdem wurden wertvolle Hinweise zu Ausreisemodalitäten, Versicherungsabschlüsse sowie eine umfassende Einführung über die Stipendienauflagen mitgegeben.

Shi Lingling, Wissenschaftlerin am „Institut für Botanik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften“ war 2016 war für das deutsch-chinesische Postdoktorandenstipendium ausgewählt worden: „Ich kann nur raten, sich den Herausforderungen eines Auslandsaufenthaltes zu stellen und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland weiter voranzutreiben.“

Das Marketingteam der DAAD-Außenstelle Peking bietet regelmäßig online Informationsveranstaltungen und interkulturelle Vorbereitungsseminare für chinesische Studierende zur erfolgreichen Planung und Vorbereitung ihres Deutschlandaufenthalts an. Informationen rund um die deutsche Hochschullandschaft, die Zugangsvoraussetzungen und den Bewerbungsablauf für ein Studium sowie praktische Hinweise für die Reise werden angeboten.

Folgen sie Research in Germany jetzt auf WeChat! Scannen Sie  dazu einfach den QR-Code.

 

Folgen Sie auch dem DAAD auf WeChat, um noch schneller aktuelle Informationen zum Studium in Deutschland, Veranstaltungen oder Ausschreibungen zu erhalten!