2020 mussten zahlreiche Bildungsmessen und Veranstaltungen online ausgetragen werden. Die  China International Education Fair (CEE), die größte internationale Bildungsmesse in China, verfolgte in diesem Jahr einen neuen Ansatz und nutzte die Social Media Plattform WeChat zum Live-Sharing von Vorträgen. Ziel war es, Schülerinnen und Schülern, die im Ausland studieren wollen, sowie deren Eltern das Studium in Deutschland näher zu bringen.

Der DAAD lud zu einem deutschen Pavillon ein.  Vier deutsche Institutionen und sieben deutsche Universitäten hatten sich dazu angemeldet. Zu den besprochenen Themen zählten aktuelle Entwicklungen in der Bildungspolitik, Informationen zum Prüfverfahren und Zulassungskonditionen an den Universitäten. Die Anzahl der Teilnehmenden fast die unten stehenden Tabelle zusammen:

Der DAAD nutzt die Plattform WeChat auch auf andere Weise: die auf der App initiierten Live-Sitzungen ermöglichen es Interessenten gemeinsam mit ihren Eltern direkt vom Smartphone aus an Beratungen teilzunehmen.

Nutzung der WeChat App

Die Veranstaltung war sowohl im Hinblick auf die Teilnehmerzahl als auch auf ihre Interaktion sehr erfolgreich. Die Studierenden hörten aufmerksam zu und erkundigten sich aktiv nach weiteren Details.

Die WeChat Beratung

Der DAAD plant in China auch für 2021 eine vermehrte Nutzung von diversen Onlineplattformen. Ebenfalls sind hybride Formate in Planung. Innerhalb Chinas sind Reisen und  größere Versammlungen wieder erlaubt. Durch gleichzeitiges Nutzen von digitalen Kanälen können sehr gute Synergien entstehen, die die Reichweite und die Qualität der Marketingaktivitäten weiter steigern.

Shi Jia, Marketingbeauftragte der DAAD-Außenstelle Peking