Berichte über Veranstaltungen für deutsche Stipendiaten

– Treffen deutscher Stipendiaten in China – 8.– 10. November 2013 in Peking
– Erfolgreiche Chengdu-Studienreise der „Sprache und Praxis in China“ -Stipendiaten — 7. bis 11. Mai 2013
– Shanghai-Tour des 17. Jahrgangs des Programms „Sprache und Praxis in China“
– Treffen deutscher Stipendiaten in China — 30. November – 2. Dezember 2012 in Peking
– Zweiter Deutsch-Chinesischer Studierendenstammtisch des DAAD in Peking“
– DAAD-Stammtisch in Peking: „Stipendiaten treffen Alumni“
– Jubiläumstreffen: 15 Jahre „Sprache und Praxis in China“
– Treffen deutscher Stipendiaten in China — 28.-30. Oktober 2011 in Peking
– Shanghai-Tour des 15. Jahrgangs des Programms „Sprache und Praxis in China“


Treffen deutscher Stipendiaten in China – 8.– 10. November 2013 in Peking

Vom 8. bis 10. November fand in Peking das alljährliche Treffen der deutschen DAAD-Stipendiaten statt. Auch in diesem Jahr reisten Studierende aus ganz China auf Einladung der Außenstelle Peking an, um die Gelegenheit zu nutzen, sich untereinander kennenzulernen und persönliche Kontakte zu knüpfen.
Den Auftakt des diesjährigen Treffens bildete am Freitagabend ein Empfang im Europasaal der Deutschen Botschaft Peking. Begrüßt wurden die knapp 90 Stipendiaten durch den Leiter des Kulturreferates, Herrn Dr. Hardy Boeckle, der zunächst Einblick in Aufbau und Arbeit der Botschaft sowie des Kulturreferates gab. Im Anschluss machten die Studierenden regen Gebrauch von dieser seltenen Möglichkeit und richteten für mehr als eine Stunde Fragen an Dr. Boeckle, die dieser bereitwillig beantwortete.

Am Samstagmorgen eröffnete Dorothea Leonhardi von der AHK mit ihrem Vortrag zu Berufseinstieg und Personalmanagement in China den Programmteil des Treffens.Es folgte Frau Dr. Ulrike Tagscherer vom Fraunhofer ISI mit ihrem pointierten Beitrag „Innovation madein China – Fiction or Reality“, die in eine breit gefächerte Diskussionsrunde über Wissenschaftspolitik, verschiedene Indikatoren für Innovation sowie über persönliche Erfahrungen im Forschungsbetrieb Chinas einmündete.

Abschließend informierte DAAD-Alumnus und Leiter des Umweltprojektmanagement-Unternehmens (UPM), Henning Hünteler, über die Einrichtung von Biogasanlagen im Westen Chinas und die Arbeitssituation internationaler NGOs in China.

Das Nachmittagsprogramm eröffnete den Studierenden die Möglichkeit, Peking auf einer von insgesamt drei verschiedenen Führungen etwas besser kennenzulernen. Zur Auswahl standen ein Rundgang durch die Künstlerviertel 798 und Caochangdi (inklusive eines Überraschungsbesuchs bei international renommierten Künstlern), eine architektonische Analyse baulicher Symbolkraft am Tian’anmen sowie Einblicke in die traditionellen Pekinger Gassen rund um Kohlehügel und die Verbotene Stadt.Trotz der schnell fallenden Temperaturen blieb das Interesse stets hoch, was vor allem im lebendigen Austausch mit den Referenten zum Ausdruck kam.Zum Abschluss des Treffens am Sonntag standendann nicht aktuelle, sondern ehemalige DAAD-Stipendiaten Arbeits- und Lebenserfahrungen in China aus erster Hand im Mittelpunkt: Deutsche China-Alumni aus Politik und Kultur, u.a. vonder Akademischen Prüfstelle der Deutschen Botschaft, dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes, GIZ und Bayer Healthcare, beantworteten in ungezwungener Atmosphäre Fragen und gewährten Einblick in ihre Erfahrungen.

Die große Zahl der Teilnehmer, Rückmeldungen sowie die Frage nach weiteren Möglichkeiten für studentisch organisierte Veranstaltungen belegen, dass auch das diesjährige Treffen der deutschen Stipendiaten wieder sehr positiv aufgenommen wurde.

Lucas Göpfert


Erfolgreiche Chengdu-Studienreise der „Sprache und Praxis in China“ -Stipendiaten — 7. bis 11. Mai 2013

Ein fester Bestandteil des vom BMBF geförderten Postgraduiertenprogramms S&P für deutsche Hochschulabsolventen ist neben der intensiven Sprachlernkomponente an der BFSU das von der Außenstelle Peking organisierte Begleitprogramm mit Firmenbesuchen, Vorträgen und Seminaren. Dazu gehört auch eine Exkursion in eine „second tier city“, die in diesem Jahr nach Chengdu, die Provinzhauptstadt Sichuans im Südwesten Chinas führte.

Die Teilnehmer des 17. S&P-Jahrgangs hatten vor Ort u.a. die Gelegenheit, die erst kürzlich in Betrieb genommene Fabrik von BOSCH sowie die Werk- und Produktionsstätten des Spitzenreiters des Tunnelbauausstatters HERRENKNECHT zu besuchen. Von besonderem Interesse waren die Gespräche mit den jeweiligen verantwortlichen Führungskräften, die sich für den Austausch mit den Stipendiaten viel Zeit nahmen.

Nicht zu kurz kamen auch Besuche bei chinesischen Firmen und Organisationen wie dem Telekommunikationsunternehmen MAIPU, der Chengdu Urban Rivers Association und dem tibetischen Handwerksprojekt der Yothok Yonden Gonpo Medical Association. Bei dem EU Innovation Center wurde deutlich, wie Handel, Investitionen und technische Kooperation zwischen der EU und Westchina mit einer Büroinfrastruktur und verschiedenen Dienstleistungen tatkräftig unterstützt werden und wie europäische Firmen von der „Go West“-Strategie der chinesischen Regierung profitieren können.

Besonderer Dank gilt dem deutschen Generalkonsul Herrn Amelung, der gemeinsam mit seiner Kollegin Petra Mann die Stipendiaten in einem eindrucksvollem Ambiente der Chengduer Altstadt zu einem erstklassigen Abendessen und einer seltenen Gelegenheit für Austausch und Anregungen einlud.


Shanghai-Tour des 17. Jahrgangs des Programms „Sprache und Praxis in China“

Vom 13. bis 18. Januar unternahmen die zehn Teilnehmer des 17. Jahrganges des DAAD-Programms „Sprache und Praxis in China“ eine sechstägige Exkursion nach Schanghai und Nanjing. Das Ziel der Exkursion bestand vor allem darin, den Teilnehmern Kontakte zu Firmen und Organisationen außerhalb Pekings zu ermöglichen.

Insgesamt wurden in Shanghai innerhalb einer Woche 15 verschiedene Unternehmen besucht – von Bayer MaterialScience über Boehringer Ingelheim, Carl Zeiss und TÜV Rheinland bis hin zu Taylor Wessing, Steinbach&Partner und das Architektenbüro von Albert Speer & Partner. Aber auch Besuche bei kleineren Unternehmen wie Shanghai Flaneur oder den Rechtsanwälte von Burkart, Peters und Partner und der Repräsentanz der LBBW standen auf dem Programm. Hochrangige Vertreter hatten sich die Zeit genommen, nicht nur die Firmen selbst und die für ihre Branche wichtigen Aspekte der deutsch-chinesischen Beziehungen und Zusammenarbeit vorzustellen, sondern sich vor allem auch auf persönliche Gespräche mit den Stipendiaten einzulassen.

In Nanjing, der zweiten und letzten Station der Exkursion, wurde die Gruppe bei dem Joint Venture BASF-YPC herzlich empfangen. Darüber hinaus bot die chinesische Organisation Amity Foundation den jungen Deutschen wertvolle Einsichten in die aktuellen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas.

Neben dem regen Austausch zwischen den Stipendiaten und Alumni des S&P-Programms sorgte nicht zuletzt das Ambiente des kolonialzeitlichen Astor House am Bund dafür, die Exkursion zu einem unvergesslichen Teil des Stipendiums aller Beteiligten werden zu lassen.


Treffen deutscher Stipendiaten in China — 30. November – 2. Dezember 2012 in Peking

Vom 30. November bis zum 2. Dezember fand in Peking das alljährliche Treffen der deutschen CSC- und DAAD-Stipendiaten statt. Auch in diesem Jahr reisten Studierende aus ganz China auf Einladung der Außenstelle Peking an, um sich untereinander kennenzulernen und persönliche Kontakte zu knüpfen.

Den Auftakt des diesjährigen Treffens bildete der Empfang am Freitagabend, in dessen Verlauf die 110 Stipendiaten durch Hao Li, zuständig für die Angelegenheiten der internationalen Studierenden beim China Scholarship Council, sowie die stellvertretende Leiterin der DAAD-Außenstelle, Ruth Schimanowski, begrüßt wurden.

Am Samstagmorgen eröffnete Miriam Wickertsheim von Direct HR Beijing mit ihrem Vortrag zu wichtigen Aspekten des Berufseinstiegs in China den Programmteil des Treffens. Im Anschluss ging Dr. Hardy Boeckle, Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft in Peking, in seinem Referat und der anschließenden Gesprächsrunde auf die zahlreichen Fragen der Anwesenden zur auswärtigen Kulturpolitik in China ein. Abschließend informierte der DAAD-Alumnus und Korrespondent des Handelsblatts Business Daily in Peking, Finn Mayer, über die wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen der neuen chinesischen Führung. Das große Interesse an der täglichen Arbeit eines Korrespondenten in China wurde an den zahlreichen Rückfragen der Teilnehmer deutlich.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen war es den Studierenden möglich, Peking auf einer von insgesamt drei verschiedenen Führungen etwas besser kennenzulernen. Zur Auswahl standen ein Rundgang durch das Künstlerviertel 798, ein Besuch des Legationsviertels sowie Einblicke in die traditionellen Pekinger Gassen rund um den Trommelturm. Trotz der teilweise empfindlich niedrigen Temperaturen blieb das Interesse dabei stets hoch, was vor allem im lebendigen Austausch mit den Referenten zum Ausdruck kam.

Zum Abschluss des Treffens am Sonntag bot sich die seltene Möglichkeit, Arbeits- und Lebenserfahrungen in China aus erster Hand zu erhalten: Deutsche China-Alumni aus Politik und Kultur, u.a. vom Goethe-Institut und der Hanns-Seidel-Stiftung, beantworteten bei einem gemeinsamen Brunch die Fragen der Studierenden und gewährten Einblick in ihre langjährigen Erfahrungen.

Die große Zahl der Teilnehmer, persönliche Rückmeldungen sowie die Frage nach Möglichkeiten studentischer Veranstaltungen belegen, dass auch das diesjährige Treffen der deutschen Stipendiaten positiv aufgenommen wurde.


Zweiter Deutsch-Chinesischer Studierendenstammtisch des DAAD in Peking

Kurz vor dem Beginn der „Goldenen Woche“ trafen sich am 28. September 2012 über 50 deutsche DAAD-Stipendiaten und Deutsch-lernende bzw. Deutschland-interessierte chinesische Studierende zum zweiten Deutsch-Chinesischen Studierendenstammtisch im Pekinger Universitätsviertels am Wudaokou.

Ziel der Veranstaltung war es auch diesmal, deutsche und chinesische Studierende zusammenzubringen und ihnen so die Möglichkeit zu bieten, in lockerer Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig sollten zwei wichtige Arbeitsbereiche des DAAD in China abgedeckt werden, nämlich die Betreuung der deutschen Stipendiaten vor Ort und die Information chinesischer Studierender über Studienmöglichkeiten in Deutschland. Unter anderem wurden kostenlose Eintrittskarten für die Bildungsmesse CEE 2012 verteilt, auf der der DAAD mit einem eigenen Stand präsent war.

An den zu späterer Stunde gut durchmischten Tischen kamen die Teilnehmer bei entspannter Atmosphäre schnell ins Gespräch. Beide Seiten hatten so genügend Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse zu erproben und mehr über den jeweils anderen Kulturkreis zu erfahren. Insgesamt betrachtet war auch der zweite von der DAAD-Außenstelle Peking organisierte Deutsch-Chinesische Studierendenstammtisch ein Erfolg, was unter anderem an der Nachfrage nach einem „Weihnachtsstammtisch“ deutlich wird.


DAAD-Stammtisch in Peking: „Stipendiaten treffen Alumni“

Am 20. Dezember 2011 veranstaltete die DAAD-Außenstelle Peking im deutschen Restaurant „Schindlers Anlegestelle“ den letzten DAAD-Stammtisch des Jahres 2011.

Zwei Besonderheiten hatte sich die Außenstelle dafür einfallen lassen: Zum ersten Mal wurde ein Stammtisch für DAAD-Alumni und DAAD-Stipendiaten zusammen organisiert. Gleichzeitig konnte der renommierte Journalist und China-Kenner Frank Sieren für einen Gastvortrag gewonnen werden.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Außenstellen-Leiter Stefan Hase-Bergen folgten die rund 50 Teilnehmer bei heißen Getränken und Weihnachtsgebäck dem abwechslungsreichen und pointierten Vortrag von Frank Sieren. Seine Thesen zum Aufschwung Chinas, seiner zukünftigen Entwicklung und der Verschiebung des Kräfteverhältnisses von West nach Ost regten die Zuhörer zum Nachdenken und teilweise zum Widerspruch an.

In der anschließenden Diskussion wurden einzelne Aspekte noch einmal genauer erörtert: Das Thema Wasser als zukünftiger Engpassfaktor, der Chinas Regierung vor große Herausforderungen stellen könnte, kam dabei ebenso zur Sprache wie das Für und Wider von Regierungsformen, Chinas Innenpolitik oder ein Überdenken der Rolle von Journalisten und ihrer ethischen Grundsätze.

Beim anschließenden gemeinsamen deutschen Abendessen wurde manch ein Thema mit den Tischnachbarn noch weiter vertieft. Natürlich nutzen viele der Stipendiaten auch die Möglichkeit, sich mit den anwesenden Alumni zum Leben und Arbeiten in China auszutauschen.

Die positiven Rückmeldungen von Stipendiaten und Alumni aufnehmend, wird die Tradition des DAAD Stammtisches auch im kommenden Jahr fortgesetzt.


Jubiläumstreffen: 15 Jahre „Sprache und Praxis in China“

1996 machte sich die erste zwölfköpfige Gruppe von Stipendiaten des Programms „Sprache und Praxis in China“ auf nach Peking, um dort in insgesamt zwei Jahren Chinesisch zu lernen und eine Praxisphase in einem in China angesiedelten Unternehmen zu durchlaufen. Drei Stipendiaten aus dieser ersten Gruppe nahmen auch am Jubiläumstreffen zum 15-jährigen Bestehen des Programms vom 26.-27. November in Peking teil. Das Treffen begann vormittags mit einem intensiven Austausch zwischen den aktuell geförderten Stipendiaten (Stipendiaten der Jahrgänge 15 und 16) und einigen Alumni, die über ihre teilweise langjährigen Erfahrungen in China und Asien erzählten.

         

Am Nachmittag kamen weitere S&P-Ehemalige dazu. Unter dem Titel „Peking: Perspektiven“ gab es für die circa 50 Anwesenden Vorträge von Dr. Fred Engst, der 1952 in China geboren wurde, und dem DAAD-Alumnus und China-Korrespondenten Johnny Erling, der kurz nach der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1975 nach China gekommen war. Nach diesen beiden persönlichen Erfahrungsberichten, die den S&Plern unterschiedliche Phasen der neueren chinesischen Geschichte nahebrachten, berichtete die Architektin Barbara Münch in einem Vortrag über die städtebauliche Entwicklung mit einem Fokus auf die letzten 15 Jahre. Abschließend stellte Sebastian Linack, Architekt bei gmp und selbst ehemaliger S&Pler, das von der deutschen Architekturfirma gmp entworfene Nationalmuseum als ein Beispiel vor, wie „Langnasen” auch aktiv das Stadtbild Pekings mit beeinflusst haben.
Mit einem gemeinsamen Abendessen in fröhlicher Atmosphäre, bei dem sich alte Bekannte wiedertrafen und neue Kontakte geknüpft wurden, ging der erste Veranstaltungstag zu Ende.

Am nächsten Morgen beschloss der Besuch des im Frühjahr neu eröffnenten Nationalmuseums mit einer Führung durch die von drei deutschen Museen organisierte Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung” das Jubiläumstreffen. Viele Details des Nationalmuseums sah man dabei durch die Erklärungen von Sebastian Linack am Vortag mit ganz neuen Augen.

Das Jubiläumstreffen bot für alle Teilnehmer eine gute Möglichkeit, den Kontakt zu anderen Ehemaligen zu stärken. Die neuen Stipendiaten wurden gut in das S&P-Netzwerk mit eingebunden. Einige der Alumni kündigten schon ihre Teilnahme für das fünfjährige Jubiläumstreffen der deutschen DAAD-Alumni in China im April des nächsten Jahres in Peking an.

 


Treffen deutscher Stipendiaten in China — 28.-30. Oktober 2011 in Peking

120 deutsche Stipendiaten des DAAD und des China Scholarship Council (CSC) aus ganz China fanden sich vom 28. bis 30. Oktober auf Einladung des DAAD zum Stipendiatentreffen in Peking ein.

Eröffnet wurde das Treffen am Freitagabend mit einem Empfang in der Deutschen Botschaft Peking mit Grußworten von Dr. Hardy Böckle, Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft Peking, Stefan Hase-Bergen, Leiter der DAAD-Außenstelle Peking sowie Herr Chang Quansheng, stellvertretender Direktor der Abteilung „Studieren in China“ des CSC und einem anschließenden Abendbuffet.

Am Samstagvormittag erwarteten die Stipendiaten nach einer Begrüßung und Vorstellung der Arbeit des DAAD in China durch die stellvertretende Leiterin der DAAD-Außenstelle Peking, Dorothea Leonhardi, zwei Fachvorträge zu den Themen „Arbeitsmarkt in China: Chancen und Strategien für deutsche Absolventen“ durch Nora Binder, Leiterin der HR-Abteilung der AHK Peking und „Mein Leben als Feind – Erfahrungen eines Chinakorrespondenten“ durch den Ost-Asien Korrespondenten der Frankfurter Rundschau, Bernhard Bartsch. Über die eigenen Jobperspektiven in China, vor allem aber über die zukünftige Entwicklung Chinas wurde im Anschluss an die Vorträge heftig diskutiert.

Am Nachmittag besuchten die Stipendiaten das Stadtplanungsmuseum und den Platz des Himmlischen Friedens, die historische Straße vor dem Qianmen und das „Künstlerviertel 798“. Bei einem gemeinsamen Abendessen hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und weitere Kontakte zu knüpfen. Dabei entstanden auch Ideen für weitere zukünftige Aktivitäten, wie etwa ein regelmäßiger Stammtisch.

Den Abschluss des Treffens bildete am Sonntag ein Brunch für die ca. 50 DAAD-Stipendiaten, bei dem die Möglichkeit bestand, mit verschiedenen Alumni aus Kultur und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen und von ihnen mehr über das Leben und Arbeiten in China zu erfahren.

Der Erfolg des diesjährigen Stipendiatentreffens und die Bedeutung einer derartigen Veranstaltung hat sich auch dieses Jahr wieder in den fröhlichen Gesprächen, lebhaften Diskussionen und der Kontaktfreude unter den Stipendiaten gezeigt.

 


Shanghai-Tour des 15. Jahrgangs des Programms „Sprache und Praxis in China“

2010 konnte China wieder beachtliche Wachstumsraten von über 10% und wachsenden inländischen Wohlstand vorweisen und auch die Prognosen für 2011 sind positiv. Diese Zuversicht in die bleibende Bedeutung Chinas als Wachstumsmarkt der Zukunft war bei den Unternehmensbesuchen während der traditionellen Reise der Stipendiaten des S&P-Programmes in das Wirtschaftszentrum Shanghai zu spüren. Diese fand für die 11 Stipendiaten vom 10. – 14.01.2011 direkt im Anschluss an das erste Semester statt.

Bei den Besuchen von insgesamt 14 kleinen und mittleren Unternehmen sowie Großunternehmen und Institutionen hatten die Stipendiaten die Gelegenheit, Informationen direkt von Experten über Chancen und Herausforderungen, mit denen die Unternehmen konfrontiert sind, zu bekommen und zu diskutieren, konzentrierte Eindrücke zu sammeln und Einblicke in verschiedene Branchen zu gewinnen sowie Kontakte zu knüpfen. Aufgrund der Bedeutung des Großraums Shanghai für deutsche Unternehmen stellte die Reise eine wichtige Ergänzung zu den in Peking stattfindenden Unternehmensbesuchen dar und hinterließ, besonders auch durch den herzlichen Empfang bei den Unternehmen, bei allen bleibende Eindrücke.