An chinesischen Hochschulen gewinnen Forschungstätigkeiten eine immer größere Bedeutung. Unterstützt wird diese Tendenz durch nationale Förderprogramme, wie das „211-Projekt“, das 1995 initiiert wurde und durch welches 112 nominierte Hochschulen sich zu nationalen Elitehochschulen wandeln sollen, sowie das „985-Projekt“, durch welches 39 dieser 112 Hochschulen zusätzlich gefördert werden, um erstklassige Hochschulen von Weltrang zu erhalten.
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Die 112 Hochschulen haben sich heute zu den führenden Hochschulen für Forschung entwickeln können, beherbergen zahlreiche State Key Labs und erhalten ca. 9% der gesamten staatlichen FuE-Leistungen. Auch werden ca. 70% aller Masterabschlüsse und 80% aller Promotionen in China an den „211-Hochschulen“ gemacht.
Seit den Bildungsreformmaßnahmen der 90er Jahre müssen Hochschulen verstärkt Finanzmittel einwerben, beispielsweise über Studiengebühren oder öffentliche Drittmittel. Sie haben teilweise einen starken Erwerbscharakter und finanzieren sich über das Angebot von Dienstleistungen an die Wirtschaft und aus Firmenausgründungen. Zunehmend werden die Hochschulen dadurch auch für ausländische Unternehmen als Forschungspartner interessant.
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