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Unterrichtsentwurf
zum Erlernen wissenschaftlicher Arbeitstechniken: Das Erstellen
einer Literaturliste und einer Gliederung von Antje Streit
Lernziel:
Erstellen
einer Literaturliste und einer Gliederung
Voraussetzung:
Kenntnisse darüber, was ein Brainstorming ist
Dauer:
ca. 2 Doppelstunden
Arbeitsaufgaben:
1.
Besprechen des Übersichtblattes zum wissenschaftlichen
Arbeiten (es gibt natürlich nicht DIE EINZIG richtige Form des Zitieren
usw. Ich habe einen der möglichen Standards vorgegeben)
2.
Aufteilen in vier Gruppen, die sich jeweils die fünf Übungen
vornehmen; für jede Gruppe liegt ein Blatt mit der Aufgabenstellung
vor.
Übung A
Brainstorming zu "Rassismus" (Thema kann natürlich beliebig
ersetzt werden; es schloss sich bei mir an ein Thema in "Konversation"
an)
Übung
B
Finden von Fehlern in einer Literaturliste
Übung C
Erstellen einer Literaturliste von 12 Büchern (die ich aus
meinem Handapparat gewählt hatte und den Studierenden vorlegte)
Übung D
Ergänzen von fehlenden Angaben (ebenfalls
aus Büchern aus meinem HA)
Übung E
Zusammenkleben einer Gliederung (hier sollte evtl. ein Schema
vorgegeben werden: 1.; 1.1.; 1.2.; 2.; 2.1. usw.) Ziel ist,
dass sie die These finden und die Ober- und Unterpunkte richtig
zuordnen können. Mein Thema war - da es Bezug zum vorangegangenen
Unterricht hatte - "Rauchen sollte teurer werden"
Punkteverteilung
| zu
Übung A |
für
jeden passenden Begriff 0,5 Punkte |
| zu Übung B |
für jeden gefundenen Fehler 1 Punkt, wenn
erkannt wurde, dass die Liste nicht alphabetisch ist: 5 Punkte
zusätzlich |
| zu Übung C |
wenn Liste richtig alphabetisch: 10 Punkte, sonst für jeden richtigen
Titel 2 Punkte, wenn etwas falsch ist, dann pro Fehler 0,5 Punkte
Abzug |
| zu
Übung D |
für jede richtige Angabe 1 Punkt |
| zu Übung E |
einen Punkt für die richtige These, dann
je einen Punkt für die richtigen Oberpunkte und je einen Punkt
für die richtig zusammengestellten Unterpunkte |
Die
Gruppe, die als erstes fertig wird, bekommt 10 Punkte, die 2. Gruppe
5 Punkte, wenn die 3. Gruppe fertig ist, ist für alle Schluss.
Die
Aufgaben wurden gemeinsam verbessert und gegenseitig korrigiert
(jede Gruppe korrigierte eine andere Gruppe; wobei man allerdings
immer nachkontrollieren muss)
Besonders
wichtig ist das gemeinsame Verbessern, damit ihnen klar wird, was
falsch und was richtig ist. Das Ganze wurde dann durch ein Hausaufgabenblatt
ergänzt und noch einmal durch einen Test abgeprüft.
Arbeitsblatt zu Übung B
Finden Sie bitte die Fehler in der Literaturliste!
Wolf, Heinz Georg1985: Der Schrott von morgen. Zum Stand
der Atomwirtschaft in der Bundesrepublik, München
Wolf, Christa München 1994: Kindheitsmuster
Poe, Edgar Allan: Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym. Mit zehn
Bildbeigaben von Alfred Kubin. Frankfurt am Main, Berlin
Olbrich, Johannes Maria: Gefressen werden die Kinder. Berlin 1995
Kishon, Ephraim 1985: Beste Tiergeschichten.
Kishon 1981: Wenn das Auto Schnupfen hat. Erzählungen. Frankfurt am Main,
Wien, Berlin
Körner, W. 1990: Der einzig wahre Anlageberater. Reinbek bei Hamburg
McCullers, Carson 1974: Das Herz ist ein einsamer Jäger. Zürich.
Mostar, Gerhart, 1965, Friederike Kemper, der schlesische Schwan, München
Khoury, Adel Theodor (Hgg.) 2001: Der Islam und die westliche Welt. Religiöse
und politische Grundfragen. Darmstadt
Stadler, Arnold 2000: Ausflug nach Afrika. In: Verena Auffermann
(Hg.): Beste deutsche Erzähler. Stuttgart, München, S. 113ff.
Müller, Herta 2000: Eine Fliege kommt durch einen halben Wald. In: Verena
Auffermann: Beste deutsche Erzähler. Stuttgart, München, S. 165-181
Eva Demski 2004: Hessen. In: Deutschland. Forum für Politik, Kultur und Wissenschaft.
Nr. 4, S. 24-28
Schulz, Harald 2003: Allein in der Mongolei. In: Reiseinformationen. S. 203-207
Waldemar Opitz 1999: Auf den Spuren Dschinghis Khans. Die Steppe
der Mongolei. Journal für Asien. Nr. 5, S. 87
Friederike Ohlson 200: Ausländer in Deutschland. Mongolische Studenten
erzählen. Berlin u.a.
Arbeitsblatt
zu Übung D
Ergänzen Sie bitte die folgenden Angaben:
1. „Sie war nicht prüde, glaubte nicht
an so was wie ewige Treue.“ (Kordon ___________, 33)
2. G__________, J__________W.___________
19___: Die Leiden des jungen Werther. Mit den Illustrationen
von Daniel Nikolaus Chodowiecki. Frankfurt am Main
3. Busch, Wilhelm ________: Der hohle
Zahn. Berlin, Weimar
4. „Racksnacks! Da bricht die Mühle schon.
Das war des bösen Müllers Lohn“ (Busch 1982, ______)
5. ______Heinrich 19____: Die verlorene
Ehre der Katharina Blum. Köln
6. Biermann, Wolf 1991: Herr Brecht (1961).
In: Wolf Biermann: Alle Lieder. Köln,
S. _____
7.
Fynn 1974: ________________________________________________. _________
8. Balling, ________ 1991: Der _______
der _________________. München
9.
Horx, Matthias u.a. 2002: Orientierungen. In:___________________________________________________,
S. _____ - ____________
10.
Informationen zur politischen Bildung 240. Hauptstadt _________.
19_______
Arbeitsblatt
zu Übung E
Erstellung
einer Gliederung
Rauchen sollte teurer werden
Gesundheitliche Schädigung
Die Zahl der Krebserkrankungen ist bei Rauchern höher als bei Nichtrauchern
Die Haut sieht gelb und krank aus
Raucher sind körperlich nicht so belastbar
Auch Nichtraucher müssen ungewollt den Rauch mit einatmen
Schädigung der Umwelt
Zigarettenrauch macht die Luft schlecht
Zigarettenkippen
verschmutzen die Gehwege
Rauchen in Gebäuden verfärbt die Wände
Eine Verteuerung bringt dem Staat Vorteile
Das Geld kann in die gesundheitliche Vorsorge investiert werden
Mit dem Geld können soziale Einrichtungen unterstützt werden z.B. Schulen,
Kindergärten
Ein teurer Preis wirkt abschreckend
Jugendliche und Kinder können sich keine Zigaretten kaufen
Erwachsene überlegen, ob sie das Geld sinnvoller investieren können
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