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Umfangreiche
Materialsammlung zum Wissenschaftlichen Arbeiten zusammengestellt
von Anja Feege
Wissenschaftliches Schreiben und Techniken wissenschaftlichen
Arbeitens: Materialsammlung
(Stand 31. März
2005)
1. Bücher zum wissenschaftlichen Schreiben
Antos, Gerd, Krings,
Hans P. (Hrsg.): Textproduktion. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick.
Tübingen: Niemeyer 1989. Darin vor allem die Beiträge von Ludwig,
Otto (S. 328-347) und Molitor-Lübbert, Sylvie (S.278-296).
Baur-Saatweber, Dorothee;
Stephan, Günter: Training Aufsatz. Argumentieren, Erörtern. 9. und
10. Schuljahr, Stuttgart (Ernst-Klett-Verlag) 2003. Sehr geeignet
für eine Einführung in die Thematik, weil schrittweise vorgegangen
wird und es zahlreiche Übungen, Tipps sowie Redemittelsammlungen
gibt.
Bünting, K-D., Bitterlich,
A.; Pospiech, U.: Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden.
Berlin: Cornelsen 2002.
Eco, Umberto: Wie man
eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-, Diplom-,
und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften., 8.
Auflage, Heidelberg: C. F. Müller 1993.Eco, Umberto: Wie man eine
wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. 8. Auflage UTB , 2000.
Esser-Palm, Regina; Abitur-Training
Deutsch: Grundlagen, Arbeitstechniken und Methoden; Freising 2000
(Stark Verlagsgesellschaft).Gute Übersicht mit Übungen und Lösungen
zu Literaturrecherche-Informationsbeschaffung, Lesetechniken, Literaturverarbeitung,
Textproduktion, Beleg- und Zitiertechniken, mündliche Techniken,
kreatives und produktionsorientiertes Schreiben.
Frommer, Harald (u.a.):
Erörterung wiederholen und üben. Ein Arbeitsheft für den Deutschunterricht
der Sekundarstufe II, Stuttgart (Ernst-Klett-Verlag) 2000.Klein
aber fein. Hier wird auf knapp 70 Seiten eine gute Einführung mit
vielen Übungen (und Lösungen am Heftschluss) gegeben.
Graefen, Gabriele (2001):
Wissenschaftliches Schreiben. Studienbrief der Fernuniversität Hagen.
Von Graefen gibt es überhaupt viel zu diesem Thema.
Kruse, Otto: Keine Angst
vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockade durchs Studium. 5. Aufl.
Frankfurt 1997 (campus concret 16).
Möbius, Thomas: Aufsatz
für das 11.-13. Schuljahr. Band 1. Hollfeld 1998.Das ist natürlich
– wie man im Titel schon sehen kann – nichts speziell für DaF. Allerdings
hat es mir den grundsätzlichen Einstieg in die Thematik (Textzusammenfassung,
Erörterung) doch sehr erleichtert.
Poenicke, Klaus: Duden,
Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten. Ein Leitfaden vom ersten
Studiensemester bis zur Promotion.2., neu bearb. Aufl. Mannheim
Wien, Zürich:Dudenverlag,1988 (Die Duden-Taschenbücher: Bd.21).
Pospiech, Ulrike, Bünting,
Karl-Dieter: Vom Schreibprozess zum Textprodukt. Perspektiven der
Vermittlung wissenschaftlichen Schreibens mit Ausblick auf das Schreiben
im Deutschen als Fremdsprache. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache
27 (2001), 379-402.
Werder, Lutz von, Kreatives
Schreiben in den Wissenschaften. Für Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung.
Berlin; Milow: Schibri Verlag 1992.Übungen und Spiele zur Themenfindung,
-vertiefung, Techniken zum Abbau von Schreibblockaden; Schaffung
von Schreibstimuli; Gliederungsstrategien; Überarbeitungs- und Korrekturtechniken.
Winkler, Werner; Abitur-Wissen
Deutsch: Prüfungswissen Oberstufe; Freising 2000 (Stark- Verlagsgesellschaft).
In diesem Buch werden folgende Bereiche behandelt: Analysieren,
Erschließen und Interpretieren von Texten, Untersuchungsbereiche
epischer Texte, Untersuchungsbereiche dramatischer Texte, Untersuchungsbereiche
lyrischer Texte, Untersuchungsbereiche von Sachtexten, die Erörterung,
Literaturgeschichte.
2. Allgemeine
Internet-Ressourcen zum wissenschaftlichen Schreiben
www.daf.uni-trier.de/projekte/schreibwerkstatt/Schreibwerkstatt.htm
Es gibt eine von einer ehemaligen Kommilitonin an der Uni Trier
erstellte Webseite, die ausländische Studierende durch den wissenschaftlichen
Schreibprozess begleiten möchte. (Harald Schultz)
http://www.deutsch-digital.de/daf.phtml?klasse=11
(Startseite: http://www.deutsch-digital.de/index2.phtml)
Dort kann man Erörterungen und Interpretationen anhand sehr guter
Übungenerarbeiten und hat auch noch Textbeispiele.
www.fachdidaktik-einecke.de
Hier gibt es einige wirklich gute Darstellungen und tabellarische
Übersichten zu einzelnen Aspekten einer Erörterung. Zielgruppe sind
deutsche Schüler der Sekundarstufe 1 und 2, die typischen Probleme
von DaF-Lernern sind deshalb leider ausgeblendet. Trotzdem absolut
empfehlenswert!
www.ni.schule.de/~pohl/index.html
Das ist natürlich auch mal wieder nur für deutsche Schüler Sek.
I und II. Aber es gibt trotzdem Allgemeines z.B. zum Thema Erörterung,
Redemittel, dazu Übungen usw.
www.rz.uni-karlsruhe.de/~Wolfgang.Wegner/Schreiben/schreiben.html
Einführung in alle möglichen Formen des wissenschaftlichen Arbeitens,
inkl. Übungen.
www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/PRAESENTATION/default.shtml
Ein knapper Rundumschlag zu den verschiedenen Textsorten beim wissenschaftlichen
Schreiben, allerdings nicht speziell für Studierende mit DaF.
www.teachsam.de
www.unc.edu/depts/wcweb/
(UNC-CH Writing Center) Eine ausgezeichnete Webseite mit ausführlichen
Informationen zu fast allen Aspekten des wissenschaftlichen Schreibens
– allerdings aus anglophoner Perspektive, aber trotzdem sehr empfehlenswert.
www.uni-trier.de/uni/fb4/soziologie/wiss.htm#präsint
Dies ist eine super Seite zum Weiterklicken. Es gibt sehr viele
Links zu Seiten anderer Universitäten, die sich mit der wiss. Arbeit
beschäftigen, aber auch Links, die direkt zu Tipps führen.
3. Formale Aspekte
A) Quellenbelege
Poenicke, Klaus: Wissenschaftliche
Hausarbeit. Duden-Verlag
Standop, Ewald (u.a.):
Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. 16. Auflage. UTB, 2002.
Übung zu den verschiedenen Funktionen/Verwendungsmöglichkeiten von
Fußnoten (Quellenangabe, Verweise auf weitere Literatur zum Aspekt,
Begriffsdefinitionen usw.): Einige Seiten aus einer wissenschaftlichen
Hausarbeit aus Deutschland, die besonders vielseitige Fußnoten enthält
(auch mit verschiedenen Abkürzungen wie vgl., ebd., s.auch ...)
kopieren und zunächst die Stud. paarweise die Fussnoten analysieren
lassen, dann gemeinsam besprechen. (Monika Schwabbauer)
B) Literaturangaben
DUDEN: Die schriftliche
Arbeit. Ein Leitfaden zum Schreiben von Fach-, Seminar- und Abschlussarbeiten
in der Schule und beim Studium. 3., völlig neu erarb. Aufl. von
Jürg Niederhauser. Mannheim u.a. 2000.
Eco 1993, S. 41-50.
www.uni-giessen.de/daf/hausarbeiten.html
Ebenso empfehlenswert, mit kurzen Infos zu Zitaten, Literaturangaben,
Gliederung etc.
C) Zitate
Eco 1993, S. 51-56.
www.daf.uni-mainz.de/formbl.htm
Eine gute Übersicht zu formalen Anforderungen deutscher Unis.
www.uni-bielefeld.de/(de)/philosophie/personen/beckermann/Zitieren.pdf
Beckermann gibt hier auch Erklärungen zu Paraphrase und Plagiat,
verwendet Beispiele. Gedacht für Erstsemester der Philosophie, daher
vielseitig anwendbar.
4. Inhaltliche Aspekte
A) Argumentation (Arten
von Argumenten; Argumentationstechniken; Aufbau einer Argumentation)
www.uni-essen.de/schreibwerkstatt/trainer
Eike von Savigny: Grundkurs im logischen Schließen. 3. durchgesehen
Auflage VR, 1993.
B) kritisches Lesen /
Textanalyse
Als Einstieg in den Themenkomplex
„Inhaltsangabe“ haben sich bei mir sehr Märchen bewährt.Einstieg
mit dem Märchen „Der goldene Schlüssel“ der Brüder Grimm. Aufgabe:
zuerst die Schlüsselwörter heraussuchen und unterstreichen und anschließend
den Inhalt des Textes in einem Satz wiedergeben (Idee stammt von
Detlef Gärtner).Daran schließt sich die Hausaufgabe an, das persönliche
mongolische Lieblingsmärchen kurz zusammenzufassen (nur nichts deutsches
nehmen, das wird grundsätzlich plagiiert)In der Regel schreiben
die Leute dann Nacherzählungen, aber das bietet dann die Möglichkeit
an einem kurzen, allen bekannten Text (in meinem Falle war es „Kamel
und Hirsch“) die Unterschiede zwischen (spannender) Nacherzählung
und (sachlicher) Inhaltsangabe zu erarbeiten. (Antje Streit)
http://www.deutschdigital.de/daten/anleitungen/386.doc
Knapper Überblick über einzelne Aspekte zur Analyse von Sachtexten.
http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/semesterapparate/bock/technik.htm
Ausführlicherer Überblick zu den Schritten für eine kritische Lektüre
wissenschaftlicher Texte.
C) Fragestellung (Operationalisierung
/ Entwicklung von Fragestellungen)
Nünning, Ansgar (u.a.):
Konzepte der Kulturwissenschaft. Metzler, 2003.Hat Irina Rakowsky
im WiSe 2004 benutzt, um die Themenfelder des Fachbereiches in fachsprachlichen
Aufsätzen vorzustellen, zu diskutieren und Anregungen für Fragestellungen
zu geben.
D) Gliederung (Gliederungsmerkmale;
Themeneingrenzung: Brainstorming / Cluster-Technik; Merkmale von
Einleitung und Schluss)
Werder, Lutz von, Kreatives
Schreiben in den Wissenschaften. Für Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung.
Berlin; Milow: Schibri Verlag 1992, S. 27-79
E) Definitionen (Arten
von Definitonen; Definitionstechniken)
http://www.unc.edu/depts/wcweb/
(UNC-CH Writing Center)
5. Sprachliche Aspekte
A) Paraphrasieren (Abgrenzung
zum Plagiat; Umformungstechniken etc.)
http://www.uni-bielefeld.de/(de)/philosophie/personen/beckermann/Zitieren.pdf
Übungssätze zum Kleinen Sprachdiplom (daraus der Teil "Prüfung
der Ausdrucksfähigkeit")
Übungssätze zum Großen Sprachdiplom (daraus der Teil "Prüfung
der Ausdrucksfähigkeit“)
Übungssätze zur ZOP (daraus der Teil "Prüfung der Ausdrucksfähigkeit“)
B) Redemittel (zur Strukturierung
von Absätzen; für Überleitungen etc.)
Allgemeine Übungen zu
Konnektoren lassen sich in „Fertigkeit Schreiben“ finden (Fernstudieneinheit
aus der Reihe von Langenscheidt). (Antje Streit)
http://www.teachsam.de/arb/arb_targ4_1.htm
(Redemittel, z.B. zur Argumentation)
http://www.deutsch-digital.de/daten/daf/40.doc
Redemittel für argumentative Texte und deren Beschreibung.
6. Sonstiges
Fragebogenerstellung
http://www.kundenorientierung.de/workshop/kundenbefragung01.html
Sehr gute und grundlegende Einführung in die Erstellung und Auswertung
von Fragebögen mit vielen wertvollen Tipps zur Vermeidung typischer
Fehler. Sie ist sehr anwendungsorientiert und verzichtet sowohl
auf Fachtermini als auch auf mathematische Formeln.Es handelt es
sich hierbei um einen kostenlosen Online-Kursus, der sehr gut zum
Selbststudium geeignet ist.Ich ermuntere meine Studierenden immer,
in ihren Bachelorarbeiten bei passendem Thema eine Befragung durchzuführen,
das erhöht auf jeden Fall den eigenständigen Anteil an einer Arbeit.
Statistiken
http://owl.english.purdue.edu/handouts/print/research/r_stats.html
Ausgezeichnete Seite zur Interpretation von Statistiken und die
häufigsten Fehler, die bei der Auswertung vorkommen. Absolut empfehlenswert
– wenn auch leider nur auf Englisch.
Methoden (Darstellung
und Anwendung von Methoden wie empirisch-kritisch, vergleichend
etc.)
Wellenreuther, Martin:
Grundkurs: Empirische Forschungsmethoden. Für Pädagogen, Psychologen,
Soziologen. Königstein/Ts.: Athenäum 1982.
Mindmapping und Brainstorming
http://www.zmija.de/mindmap.htm
Kurz gehaltene, aber recht praktisch ausgerichtete Einführung ins
Mindmapping.
http://www.zmija.de/brainstorming.htm
Kurz gehaltene, aber recht praktisch ausgerichtete Einführung ins
Brainstorming.
http://www.hueber.de/downloads/lehrer/daf/Mind-Maps.pdf
Enthält schöne grafische Beispiele.
Weitere Literaturtipps
Zum kulturvergleichenden
Aspekt:
Fix, Ulla; Habscheid,
Stephan (Hrsg.) (2001): Kulturspezifik von Textsorten. Tübingen.
Galtung, Johan: „Struktur,
Kultur und intellektueller Stil. Ein vergleichender Essay über sachsonische,
teutonische, gallische und nipponische Wissenschaft.“ Hat Antje
Lober leider nur ohne weitere Literaturangabe.
Übungsmaterialien von
LektorInnen
Quiz zumThema „Referat“
(Monika Schwabbauer)
Ein kleines Spiel, das
sich besonders eignet zum Wiederholen oder Aufwärmen nach einer
Pause/Ferien. Da ich nicht gut im Erklären von Spielregeln bin,
schicke ich es gerne zu (Bezugsadresse unten).Es gibt eine Reihe
von Fragen und entsprechenden Anworten zum Thema „Referat“ (schriftlich
und mündlich), diese werden in einzelne Zettel zerschnitten und
auf Tische gelegt, so dass die Studenten aufstehen und die Paare
zusammensuchen müssen. Die Liste der Fragen ist natürlich beliebig
erweiterbar bzw. abänderbar.
Handouts zum Layout (Monika Schwabbauer)
Bezugsadressen: schwabbaYAYnju.edu.cn
+ Moni_SchwabbauerYAYhotmail.com
Ich habe eine ganze Reihe
von Handouts zusammengestellt:1. Die Bestandteile einer wissenschaftlichen
Arbeit und formale Vorgaben 2. 4 Beispiele für Titelblätter verkleinert
auf einem Blatt (Seminararbeiten, BA-Abschlussarbeit, Magisterarbeit)3.
Beispiel für ein Inhaltsverzeichnis: das gleiche einmal in traditioneller/gemischter
Kapitelzählung und einmal in Dezimalzählung gegenübergestellt auf
einem Blatt4. Beispiele aus früheren Abschlussarbeiten (jeweils
2 Seiten verkleinert auf einem Blatt zusammen) für eine gute Einleitung,
gutes Layout, Literaturverzeichnis und Fußnoten(Nur 1. und 3. sind
in Dateiform, also problemlos verschickbar.)
Sonstige Tipps
Da meine Studenten in
der Umfrage, die ich vor dem Lektorentreffen gemacht hatte, nach
praktischen Beispielen gefragt hatten, und wir hier die alten Abschlussarbeiten
nur im für Studenten nicht zugänglichen Archiv haben, habe ich eine
Auswahl von guten Arbeiten zu unterschiedlichen Themenbereichen
der letzten Jahre ausgeliehen und eine Zusatzsitzung angeboten,
in der die Stud. sich die Arbeiten ansehen konnten und Notizen dazu
machen, jedoch nicht ausleihen, damit sie sie nicht kopieren koennen.
Dieses Angebot wurde immerhin von gut der Hälfte der Klasse genutzt.
(Monika Schwabbauer)Zur Vorbereitung auf das Erstellen der Einleitung
habe ich einige Anfänge (Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Einleitung)
deutscher Seminararbeiten aus dem Internet heruntergeladen, als
Kopien verteilt und in Gruppenarbeit analysieren lassen (Was ist
gut?/ Was ist nicht gut?/ Welche Bestandteile einer guten Einleitung
sind vorhanden?/Was fehlt?).
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