Seit 2009 besteht auch für chinesische Deutschabteilungen die Möglichkeit, eine germanistische Institutspartnerschaft zu betreiben; die deutsche Partnerhochschule stellt den Antrag beim DAAD. Diese Förderung läuft über einen längeren Zeitraum und zielt auf eine mittelfristige Kooperation bei der wissenschaftlichen Arbeit, gemeinsamen Forschungsvorhaben und dem Austausch von Lehrern und Studierenden an. Aufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule müssen bei diesem Programm nicht mehr einzeln beantragt werden. Damit beabsichtigt ist die Förderung des hoch qualifizierten akademischen Nachwuchses in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit in einem wesentlich intensiveren Rahmen als bei Kurzzeitdozenturen. Die Förderung der ersten germanistischen Institutspartnerschaft mit China (FU Berlin, LMU München, Beijing Foreign Studies University, Sichuan International Studies University) begann im Herbst 2010.
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