Shanghai-Tour für die deutschen DAAD-Stipendiaten

12. November, ein heiterer Sonntag. In der Stadt sind tausende Marathonläufer unterwegs – und die deutschen DAAD-Stipendiaten machen sich auf den Weg zu einer Erkundungstour durch Shanghai.

Um die Freundschaft und Kommunikation zwischen den chinesischen und den deutschen Studierenden zu fördern, organisierte das DAAD Informationszentrum Shanghai zusammen mit der AHK die Stadttour, mit dem Ziel, dass die gerade erst in Shanghai angekommenen deutschen Stipendiaten die Stadt besser kennenlernen.

Diesmal wurden die deutschen Studierenden aus der Jiaotong Universität, der Tongji Universität und der Fudan Universität eingeladen.

Vormittags erhielten die Studierenden bei einem Besuch des Stadtgestaltungsmuseums viele interessante Informationen über die Entwicklung und Gestaltung der Stadt Shanghai und bekamen auf diese Weise einen ersten Eindruck von der Stadt.

Danach stand die Besichtigung der AHK auf dem Programm. Die AHK ist die offizielle Assoziation der deutschen Unternehmen in China. Herr SHI Min stellte die Struktur der AHK und die Zusammenarbeit mit dem DAAD vor und die Studierenden lernten viel über die Kultur und Struktur der deutschen Unternehmen in Shanghai.

Insgesamt zeigte sich auf dieser Ein-Tages-Tour ganz deutlich, wie schnell sich eine Stadt durch Austausch und Kommunikation mit anderen Ländern entwickeln kann. Beim Abschied wurden Telefonnummern zwischen den Studierenden ausgetauscht und erste Freundschaften geschlossen.

DAAD-Alumni sind überall zu finden, sowohl an den Universitäten als auch in den Unternehmen. Das DAAD-Alumni-Netzwerk ist sehr bedeutend für die kulturelle Kommunikation zwischen China und Deutschland.

Mit neuen Kontakten und vielen neuen Informationen über die Stadt Shanghai können die Studierenden nun erfolgreich in ihren Auslandsaufenthalt starten.

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DAAD Informationszentrum Shanghai

“Study in Germany”– Vortragsreise nach Nanjing

Das IC-Büro Shanghai war am 6. und 7. Juni auf einer Vortragsreise in Nanjing. Insgesamt hat das IC-Büro drei Institutionen besucht: die Nanjing University of Science and Technology, das Jesie-Goethe Sprachlernzentrum und die Nanjing University hat jeweils eine Info-Veranstaltung zum Thema „Studium in Deutschland“ stattgefunden. Über 200 Studierende und Eltern sind gekommen, um sich über Studienmöglichkeiten in Deutschland zu informieren.

Neben dem DAAD, der Akademischen Prüfstelle und dem Goethe-Institut waren neun deutsche Hochschulen (Technische Universität München, RWTH Aachen, Universität Bayreuth, Universität Göttingen, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universität Hamburg, Freie Universität Berlin und Frankfurt School of Finance & Management) bei den Veranstaltungen in Nanjing vertreten. Wie üblich stellte der DAAD eine Übersicht der deutschen Hochschullandschaft sowie die Hochschulzugangsberechtigung für Chinesen vor, während die Hochschulen sich auf ihre spezialisierten Fächer, die Studiengänge sowie die Bewerbungsvorrausetzungen für chinesische Studenten konzentrierten. 

Viele Studenten waren gut vorbereitet und stellten konkrete Fragen. Die Fragen reichten von Fächerrelevanz über Informationsbeschaffung bis zu Vorschlägen für eine effiziente Vorbereitung. Eine DSD-II-Schülerin war sogar am Abend vor ihrer Gaokao mit ihrer Mutter gekommen, um sich die Vorträge anzuhören und danach an den Informationsständen den persönlichen Kontakt zu den Hochschulen zu suchen. 

Herr GUO Shengying, chinesischer Leiter des SLZs, brachte es in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt, als DAAD-Stipendiat in der 80er Jahren hat er nach Deutschland gereist, am Goethe-Institut in München Deutsch gelernt und danach an der RWTH Aachen studiert. Er freute sich sehr darüber, nun alle diese Institutionen im eigenen Haus begrüßen zu dürfen. 

Der DAAD als Förderer zur Internationalisierung deutscher Hochschulen hofft sehr, dass die besten chinesischen Studierende für ein Studium nach Deutschland gehen und Deutschland dauerhaft verbunden bleiben, ob im Bereich des deutschen-chinesischen Austauschs oder in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

LIU Jueye

DAAD IC Shanghai

“Study in Germany” Vortragsreise nach Nanjing

Das IC-Büro Shanghai war am 6. und 7. Juni auf einer Vortragsreise in Nanjing.  Insgesamt hat das IC-Büro drei Institutionen besucht: die Nanjing University of Science and Technology, das Jesie-Goethe Sprachlernzentrum und die Nanjing University hat jeweils eine Info-Veranstaltung zum Thema „Studium in Deutschland“ stattgefunden. Über 200 Studierende und Eltern sind gekommen, um sich über Studienmöglichkeiten in Deutschland zu informieren.

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Neben dem DAAD, der Akademischen Prüfstelle und dem Goethe-Institut waren neun deutsche Hochschulen (Technische Universität München, RWTH Aachen, Universität Bayreuth, Universität Göttingen, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universität Hamburg, Freie Universität Berlin und Frankfurt School of Finance & Management) bei den Veranstaltungen in Nanjing vertreten. Wie üblich stellte der DAAD eine Übersicht der deutschen Hochschullandschaft sowie die Hochschulzugangsberechtigung für Chinesen vor, während die Hochschulen sich auf ihre spezialisierten Fächer, die Studiengänge sowie die Bewerbungsvorrausetzungen für chinesische Studenten konzentrierten.

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Viele Studenten waren gut vorbereitet und stellten konkrete Fragen. Die Fragen reichten von Fächerrelevanz über Informationsbeschaffung bis zu Vorschlägen für eine effiziente Vorbereitung. Eine DSD-II-Schülerin war sogar am Abend vor ihrer Gaokao mit ihrer Mutter gekommen, um sich die Vorträge anzuhören und danach an den Informationsständen den persönlichen Kontakt zu den Hochschulen zu suchen.

Herr GUO Shengying, chinesischer Leiter des SLZs, brachte es in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt, als DAAD-Stipendiat in der 80er Jahren hat er nach Deutschland gereist, am Goethe-Institut in München Deutsch gelernt und danach an der RWTH Aachen studiert. Er freute sich sehr darüber, nun alle diese Institutionen im eigenen Haus begrüßen zu dürfen.

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Der DAAD als Förderer zur Internationalisierung deutscher Hochschulen hofft sehr, dass die besten chinesischen Studierende für ein Studium nach Deutschland gehen und Deutschland dauerhaft verbunden bleiben, ob im Bereich des deutschen-chinesischen Austauschs oder in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Umwelt-Expo: Tongji-Team gewinnt den ersten Platz

Die IE-Expo China fand vom 4.-6. Mai 2017 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) statt. Mit 55.000 Besuchern (+28% im Vergleich zum Vorjahr) und 1.637 Ausstellern (+26%) erreichte die Messe die bis dato höchste internationale Beteiligung. Es ist Asiens führende Handelsmesse im Bereich Umwelttechnologie und konnte dieses Jahr Rekordzahlen bezüglich Besuchern, Ausstellern und Ausstellungsfläche (100.000 m²) vermelden. Drei Tage lang konnte das Fachpublikum innovative Lösungen für Wasser-, Abfall-, Luft- und Bodenprobleme begutachten.

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) beteiligte sich an der Messe durch die Organisation der Technical Scientific Conference (mit den Sessions “Sponge City” und “Wastewater Treatment Plans”) und der University Challenge China, die bereits zum dritten Mal im Rahmen der IE-Expo stattfand.

Zehn 3er-Teams aus fünf Universitäten (Tongji University, Fudan University, Shanghai Jiao Tong University, Donghua University und East China University of Science and Technology) stellten sich der Herausforderung und traten gegeneinander in zwei verschiedenen Disziplinen an. In der ersten Aufgabe mussten die Teams ihr Verständnis von Wasserverbrauch und sozial-ökonomischer Nachhaltigkeit auf Basis einer fiktiven Umgebung darstellen, während sie in der zweiten Aufgabe ihre Fähigkeit zur Informationsrecherche mit Fokus auf einen fiktiven Arbeitgeber auf der Messe unter Beweis stellen sollten. Anschließend wurden die Teams gebeten, das gesammelte Wissen in einem Bericht mit vorgegebenem Thema zu verschriftlichen.

Den ersten Platz gewann das Team der Tongji University (Xu Chengjian, Yuan Zhen, Chang Cheng), Zweiter wurde das Team der Shanghai Jiao Tong University (Ma Hanchen, Ji Jie, Wu Ziwei) und Dritter das Team der East China University of S&T (Chen Mengfan, Li Jiayi, Wang Lu). Das Gewinnerteam wird im Mai 2018 an der World University Challenge an der IFAT München teilnehmen, wo sie gegen andere Gewinner aus Europa, Asien, dem arabischen Raum, Afrika und Indien antreten werden. Teilnahme und Reisekosten werden von der Wilo-Stiftung übernommen. Die  Studierenden freuten sich, ihr Wissen in die Praxis erproben zu dürfen.

 

DAAD Pre-Departure-Seminar 2017 in Shanghai

Am Samstag, den 15. April, fand das DAAD Pre-Departure Seminar für Studierende in der deutschen Bibliothek der Tongji University statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom IC-Büro des DAAD. Unterstützt wurde das IC-Team zudem von Dr. Jan-Helge Weidemann, dem DAAD-Lektor der East China Normal University. Ca. 80 Studierende aus verschiedenen Shanghaier Universitäten und auch aus dem Umland nahmen an der ganztägige Veranstaltung teil. Ziel des Seminars war es, die bald auszureisenden Studierenden bestmöglich auf ihr Studium und Aufenthalt in Deutschland vorzubereiten.

Bevor die Vorträge anfingen, wurden die Studierenden von Thomas Derksen (Afu), dem ehemaligen DAAD-Stipendiaten und der heutige Internet Star in China, per Video begrüßt.

Die Themen des Seminars reichten von „Vorbereitung/ die erste Woche in Deutschland/ an der Uni“, „Interkulturelle Kommunikation“, „Reisen“ bis zu „beim Arzt“ und „Freizeit und Studentenleben“. Neben der Vermittlung von allgemeinen Informationen lag der Fokus auf praktischen Tipps, die den Studierenden das Alltagsleben erleichtern sollen. Zu den Vortragenden gehörten auch Studierende, die eben erst aus Deutschland zurückgekehrt waren und von ihren „frischen“ Erfahrungen berichten konnten. So erzählte LI Na, eine Masterstudentin der Fudan Universität, wie sie in Deutschland Freunde kennengelernt hat.

Zudem bot sich in den Kaffeepausen die Gelegenheit, Kontakte zu Studierenden anderer Universitäten zu knüpfen, die in Deutschland an die gleiche Universität oder in die gleiche Stadt gehen werden.

Neuer Generalsekretär beim DAAD-Alumniverein Shanghai

Der DAAD-Alumniverein Shanghai wurde am 24. März 2012 als Zweig der Shanghai Overseas Returned Scholars Association (SORSA) gegründet. Mitglieder des Vereins sind chinesische Deutschland-Alumni, die mit einem DAAD-Stipendium in Deutschland studiert oder geforscht haben und jetzt in der Region Shanghai leben und arbeiten. Am 3. Dezember letzten Jahres wurde SHI Min zum neuen Generalsekretär gewählt und löst damit Frau Prof. ZHANG Kejing ab. Präsident bleibt Prof. Dr. SHENG Huanye.

SHI Min

SHI Min

SHI Min hat Elektrotechnik an der Technischen Universität Berlin studiert und das Studium als Diplomingenieur abgeschlossen. Momentan ist er als Direktor der technischen Abteilung der German Industry & Commerce Ltd. Shanghai tätig. Er plant, den Kontakt mit anderen Alumni-Vereinen der deutschsprachigen Länder zu verstärken, mehr Mitglieder für den Verein zu werben und wie gewohnt viele Veranstaltungen zu organisieren. Für ihn ist der DAAD-Alumniverein eine Plattform, Deutschland-Alumni miteinander zu verbinden.

 DAAD-Alumni können sich auf der Webseite der SORSA http://www.china-sorsa.org registrieren.

Die Reise nach Berlin zum Falling Walls Lab

Das Ziel des Falling Walls Labs ist es Innovation in der Wissenschaft zu fördern, sowie den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hierzu werden die besten wissenschaft- und wirtschaftlichen Ideen aus zahlreichen Ländern in landesinternen Entscheidungen gesucht, deren Gewinner dann zur Hauptveranstaltung nach Berlin reisen können um ihre Ideen einem globalen Publikum vorzustellen. Hier berichtet der Gewinner der chinesischen Vorauswahl, Qian Peng, Master-Student der Informatik an der Fudan Universität, von seiner Reise nach Berlin zum Falling Walls Lab:

Es ist das allererste Mal, dass ich im Winter in Berlin bin. Man kann die Schwere der Geschichte in der Stadt regelrecht fühlen. Als ich mit der S-Bahn fuhr und einen Blick nach draußen auf die bunten Bauten und die Passanten in Eile warf, entspannte mich das schöne Stadtbild von der Anstrengung der langen Reise. Unter dem dunklen Himmel waren viele goldene Blätter zu sehen. Die fremden deutschen Wörter schwebten in der kühlen Luft. Alles war mir ganz neu. Mit der Freude auf das Finale des Falling Walls Labs begann meine Reise zum Falling Walls Lab in der Akademie der Künste am Brandenburger Tor.

I. Prolog: Schulung vor dem Wettbewerb

Noch vor Beginn des Wettbewerbs wurden wir am Abend des 7. November, einen Tag vor dem Finale, von einer Wissenschaftlerin des letzten Falling Walls Lab zu einer Schulung in die Akademie eingeladen.

© QIAN Peng

© QIAN Peng

Als ich gegen Abend dort ankam, beschäftigten sich die Organisatoren gespannt mit der Vorbereitung der letzten Runde. Unsere Kontaktperson Lisa begleitete uns zur BlackBox, einer Diskussionshalle im Untergeschoss des Kulturinstituts. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es in der Schulung um eine Standardvorstellung der Präsentationstechnik oder um Erfahrungsaustausch gehen würde. Aber ein Sprecher stellte uns zunächst die Frage „Wie transferieren Sie Informationen?”. Anschließend wurden die Teilnehmer des Wettbewerbs willkürlich in Dreiergruppen eingeteilt. In jeder Gruppe durfte sich eine Person ein geometrisches Bild ansehen und musste dann versuchen, es mit einfachen Worten zu beschreiben. Die anderen zwei Personen konnten das Bild nicht sehen und sollten nach Beschreibung die entsprechende Form nachzeichnen. Im Training haben wir herausgefunden, dass sich selbst anscheinend simple geometrische Formen doch nicht einfach beschreiben ließen. Ich habe durch dieses lebhafte Experiment gelernt, dass ein Vortrag auch ein gegenseitiger Prozess von Informationsaustausch ist. Ein wichtiges Element eines erfolgreichen Vortrags ist die lebendige und präzise Weitergabe von Informationen. Diese interessante Schulung hat die Teilnehmer  vor dem Finale nicht nur entspannt, sondern auch die Gelegenheit geboten, einander kennenzulernen.

II. Ensemble: Ideen prallen aufeinander

Am 8. November kam ich mit den anderen Finalisten wieder an der Akademie der Künste zusammen, um an dem Finale des Falling Walls Labs teilzunehmen. Die hundert Teilnehmer kamen aus über fünfzig verschiedenen Ländern und Regionen. Die Konkurrenz war riesig. Für mich war es wichtig, beim Wettbewerb nicht nur nach guten Leistungen zu streben, sondern auch den Prozess des Ideenaustauschs zu genießen.

Um neun Uhr morgens ging das Finale los. Die Geschäftsführerin der Falling Walls Foundation erzählte am Anfang vom Gründungshintergrund des Wettbewerbs und der Geschichte der Berliner Mauer. Auf einer Leinwand war das damalige Brandenburger Tor zu sehen: eine kahle Straße, getrennt von einer dicken Mauer. Aus der Vogelperspektive sah sie aus wie eine Narbe im Berliner Stadtzentrum. Heute existiert die Mauer nicht mehr. Die heutige lebhafte Straße „Unter den Linden“ lässt die Touristen manchmal die Geschichte der Trennung vergessen. Es ist ein einmaliges Gefühl, wenn genau an diesem Ort das Falling Walls Lab stattfindet, das an die jüngere Geschichte erinnert, den interdisziplinären Austausch fördert und auf das zukünftige Durchbrechen von der Wissenschaft über Gesellschaft bis zur Kunst hinweist.

Das Tagesprogramm war sehr dicht. Die Teilnehmer mussten in drei verschiedenen Zeitblöcken nacheinander ihre Forschungsprojekte vorstellen. Die Themen waren sehr breit gefächert: von sanitärer Einrichtung, Flüchtlingskrise, Wasserqualitätskontrollen, Entwicklung der Führungskraft bis zur Visualisierung von Mikroorganismen. Was mich am meisten beeindruckte, war ein Musiker, der ein Programm für Notenaufzeichnung vorstellte. Durch Pünktchen und Linien in verschiedenen Größen und Längen wurde ein musikalischer Rhythmus, Töne und deren Intensität wiedergegeben. Das weckte Assoziationen an die Bilderserie „Komposition“ von Wassily Kandinsky, Schöpfer von modernen abstrakten Bildern.

© QIAN Peng

© QIAN Peng

Die spannenden drei Minuten auf der Bühne waren für den Vortragenden die einzige Chance. Jeder bemühte sich, in der beschränkten Zeit den faszinierenden Teil seiner Forschung zu präsentieren. Die Jury vor ihnen musste dagegen sehr streng bewerten. Zu ihnen gehörten der Präsident der Nobelstiftung, Wissenschaftler des MPI für Gravitationsphysik, der Vizepräsident des DAAD, Prof. Mukherjee und andere. Bei Minute 2:30 wurde die Präsentation vom Moderator gnadenlos abgebrochen und die Jurymitglieder stellten Fragen. Die Fragen der Jury und den Zuschauern waren sehr herausfordernd. Einige fragten nach der Schwäche der Forschungsmethode. Viele legten ihre Aufmerksamkeit auf die Details der Forschung. Zum Schluss wurde der erste Preis nach einer heftigen Diskussion der vietnamesischen Wissenschaftlerin Dang Huyen Chau von der TU Dresden verliehen, die in ihrer Forschung aus ölreichem Kaffeesatz einen sogenannten „Power Bar“ herstellen und damit Abfall in alternativen Biotreibstoff verwandeln kann.

Am Abend gab es einen feierlichen Empfang im Jüdischen Museum. Dort hielt der deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier eine Begrüßungsrede und hieß uns herzlich willkommen. Journalisten, Beamten, Verantwortliche der Forschungseinrichtungen sowie hochrangige Wissenschaftler aus der ganzen Welt versammelten sich im Museum und tauschten Forschungsideen und Perspektiven aus.

III. Symphonie: interdisziplinäre Innovation

Der 9. November ist der Tag des Mauerfalls, an dem auch die Falling Walls Konferenz im atmosphärischen „Radialsystem“ stattfand. In diesem roten Bau  lag damals der Wasserversorgungsdienst. Nach Rekonstruierung und Umbau ist es jetzt ein berühmtes Berliner Zentrum für Innovation. Wissenschaftler aus verschiedenen Spitzenforschungszentren erklärten dem Publikum, wie sie Probleme in unterschiedlichen Gebieten lösten und wie sie zu kreativen Forschungsergebnissen gekommen sind. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hielt als Vertreterin der Bundesregierung eine Rede vor der Versammlung.

Am Morgen des 9. November nahmen wir das Ergebnis der US-Amerikanischen Präsidentenwahl zur Kenntnis. Vor Versammlungsbeginn gab es noch eine Diskussion, die von dem Ex-Botschafter in Washington Wolfgang Ischinger geleitet wurde. Der Manager Samuel Brannen des Komitees für Internationale Handelsstrategie von A.T. Kearney, Prof. Steven Koonin von der New York University sowie Prof. Helene Rey von der London Business School eröffneten eine aufschlussreiche Diskussion über die Wirkung des Wahlergebnisses in den USA auf die weltweite Wirtschaft und Politik.

Das eindrucksvollste Referat wurde von Prof. Danzman vom Max-Planck Institut für Gravitationsphysik gehalten, dessen Thema Breaking the Wall of the Dark Universe: How Gravitational Waves Let us Hear the Sound of Space war. Komplizierte Physikformeln und Allgemeine Relativitätstheorie wurden von Prof. Danzman interessant und nachvollziehbar erklärt. Sein humorvoller Ausdruck und seine lebhafte Simulation zeigten das historische Mysterium, wie Forscher durch Gravitationswellen dem dunklen Kosmos zuhören können.

Während der Kaffeepause kamen die Kandidaten zusammen, um eingehend mit den Forschern aus anderen Gebieten zu diskutieren. Gleichzeitig fanden auch Interviews mit Journalisten renommierter Zeitungen und internationaler Medien statt. Zeitgleich wurden vier Foren übertragen, wobei das Publikum mit Kopfhörern die Diskussionen verfolgen konnten. Weiterhin gab es auch sogenannte „Brain Dates“: Ein innovatives Kommunikationsprogramm, das auf die Kommunikationsförderung zwischen den Konferenzteilnehmern abzielte. Das Netzsystem von Falling Walls machte es den Teilnehmern möglich, spezifische Probleme mit anderen Wissenschaftlern unter vier Augen diskutieren zu können.

Am Abend veranstaltete die DFG das Abschiedsessen für alle internationalen Gewinner in einem traditionellen deutschen Restaurant, womit die diesjährige Konferenz beendet wurde.

IV: Epilog

© QIAN Peng

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Im Rückblick ist es mir eine große Ehre, als erster Vertreter aus China am Falling Walls Lab Finale teilnehmen und mein Forschungsprojekt vorstellen zu dürfen. Es hat mich sehr gefreut, mich mit hervorragenden Vertretern aus Akademie, Politik, Wirtschaft und Medien zu unterhalten. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich beim DAAD-Informationszentrum Shanghai für die Organisation des Wettbewerbs in China, bei dem deutschen Generalkonsulat in Shanghai für die Unterstützung und bei SAP für die Finanzierung meiner Reise nach Berlin! Ich wünsche mir sehr, dass das Falling Walls Lab und das Innovation Lab in Shanghai eine Brücke des akademischen Austauschs zwischen Deutschland und China ermöglicht, so dass immer mehr exzellente akademische Forscher dazu gebracht werden, Gedanken der chinesischen Gelehrten über Wissenschaft, Gesellschaft und Kunst vorzustellen.

QIAN Peng

 

Über Qian Peng:

QIAN Peng studiert den Masterstudiengang Computerwissenschaft an der Fudan Universität. Seit seinem Bachelor in Linguistik forscht er über Sprache und Gehirn. Er hat mehrere Aufsätze über Netzwerkmodelle natürlicher Sprachen und linguistische Theorie veröffentlicht, sowie an großen Konferenzen teilgenommen. 2015 wurde er mit dem „Fudan Graduate Star“ ausgezeichnet.

Innovation Lab 2016 Highlights

IC Shanghai: Beim Debattieren und Übersetzen in der Spitzenklasse!

Das Team des Information Center (IC) Shanghai ist auch außerhalb der Büroarbeit erfolgreich. YUAN Wenyu, seit dem Sommer Praktikant im IC, hat am 12. und 13. November bei dem 9. Nationalen Debattierwettbewerb für Germanistikstudierende des Goethe-Instituts und des Anleitungskomitees für Germanistik des Chinesischen Bildungsministeriums in Tianjin zusammen mit einer yuan-preisverleihung-kleinKommilitonin den Meistertitel errungen. Seine Leistung wird mit einem Stipendium für einen Deutschkurs an einem Goethe-Institut in Deutschland ausgezeichnet. Eigentlich hatten sie nur mit einem kurzen Ausflug gerechnet. Sie mussten ihren Nachmittagsflug zusammen mit ihren Betreuern, der Dozentin der Deutschabteilung an der Shanghai Jiao Tong Universität Frau HUANG Xiaoyan und dem DAAD-Lektor Marc Esser, umbuchen, um an ihrem eigenen Finale teilnehmen zu können. YUAN Wenyu studiert im vierten Studienjahr Germanistik an der Jiaotong Universität in Shanghai. Dreimal in der Woche arbeitet er im IC und berät dort Chinesen, die in Deutschland studieren wollen.

Angeleitet wird er dabei von LIU Jueye, die seit gut einem Jahr als Büromanagerin im IC Shanghai arbeitet. Sie hat im November den dritten Platz bei dem 13. Hujiang-Übersetzungswettbewerb (Deutsch ins Chinesische) belegt und sich damit gegen 317 Teilnehmerinnen und Tliu-preisverleihung-kleineilnehmer durchgesetzt. Übersetzt wurde die Kurzgeschichte „Der Weg hinaus“ vom österreichischen Schriftsteller Herbert Eisenreich (1925-1986). Der Text handelt von einem berühmten Fußballspieler, der in früheren Jahren alles erreicht hat, als Star gefeiert wird und jetzt einen schwerwiegenden Karriereknick erleidet, der letztendlich zu seinem Karriereende führt. LIU Jueye hat an der Fudan Universität ihren Bachelor in Germanistik gemacht und später einen Master in Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg.

Herzlichen Glückwunsch den beiden Mitgliedern des IC-Team Shanghai!

Studientage in Hefei

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Das IC-Büro Shanghai war vom 12. bis zum 14. Oktober für drei Tage in Hefei, der Hauptstadt Anhuis. An jedem der drei Tage hat das Büro an einer anderen Universität einen Studientag durchgeführt. Der Auftakt war an der Anhui Universität, einer 211 Universität. Es folgte die University of China of Science and Technology, einer 211 als auch 985 Universität. Den Abschluss machte die Hefei University, die im Rahmen einer chinesisch-deutschen Bildungskooperation mit 17 deutschen Hochschulen, u.a. mit der Hochschule Osnabrück, Leuphana Universität Lüneburg und Hochschule Reutlingen, zusammenarbeitet.

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Der Einladung des IC-Büros, sich mit einem eigenen Vortrag und einem Informationsstand an den Studientagen zu beteiligen, waren die Akademische Prüfstelle, das Goethe Institut, die RWTH Aachen, die TU Darmstadt und die Universität Bayreuth gefolgt. Die Hochschulvertreter nutzten die Möglichkeit, ihre Universitäten, ihre Studienangebote und Bewerbungsvoraussetzungen vorzustellen. Es kamen Studierende aller Fakultäten. Insgesamt besuchten über 450 Studierende die Veranstaltungen. Es waren jeden Tag mehr als am Vortag. An der Hefei University, die im letzten Oktober von Bundeskanzlerin Merkel besucht worden war, gab es besonders großes Interesse. Der Hörsaal mit seinen 200 Plätzen war voll besetzt. Die Studierenden drängten sich in den Gängen. Die mitgebrachten Informationsbroschüren waren schnell vergriffen. In Gesprächen mit den Besuchern zeigte sich, dass viele von ihnen Ingenieurwissenschaften studierten und einige sogar Deutsch auf verschiedenen Niveau-Stufen gelernt hatten. Die meisten Chinesen, die zum Studium nach Deutschland gehen, studieren Ingenieurswissenschaften und zeigten sich deshalb sehr am Studienangebot der vorgestellten technischen Hochschulen interessiert.

Wir bedanken uns herzlich für die hervorragende Unterstützung durch die International Offices der drei Hochschulen in Hefei, die zum großen Erfolg der Vortragsreise wesentlich beigetragen haben.

 

Große Tombola beim Alumni-Stammtisch Shanghai

featuredAm Abend des 1. Juli luden das DAAD IC-Büro Shanghai und die AHK zum mittlerweile achten Alumni-Stammtisch in Shanghai ein, diesmal im Hamburg House in der Baotun Road. Anlässlich der neuen Location hatten DAAD und AHK eine Tombola organisiert mit zahlreichen Preisen, die von attraktiven DAAD-Werbegeschenken, über Bildbände bis zu Weinflaschen und Getränkegutscheine für das Hamburg Haus reichten. Susanne Günther, Leiterin des IC-Büros, moderierte die Tombola. ZHU Jingjing, Project Manager bei der AHK, spielte Glücksfee und zog die Visitenkarten der Alumni, die diese bei der Anmeldung abgegeben hatten, aus einem Weinkübel.

Es waren wieder weit über 100 Deutschland-Alumni gekommen, so dass der Keller des Hamburg Houses bis auf den letzten Platz gefüllt war. Das erste Bier/ Kaltgetränk ging wie immer aufs Haus. Jeder Alumni, der sich bei seiner Ankunft am Eingang registrierte, hatte einen Gutschein bekommen. Wer wollte, konnte auch etwas essen. Das Restaurant hatte speziell für diesen Abend eine Speisekarte mit typisch deutschen Gerichten zusammengestellt. Die Alumni lernten einander durch einen eigens eingerichteten wechat-account (Wer hat noch in xyz studiert?) oder im Vorbeigehen kennen. Außerdem musste sich, wer bei der Tombola einen Preis gewann, kurz vorstellen – egal ob auf Deutsch oder Chinesisch. Auch dadurch kam es zu vielen neuen Begegnungen. Kurz: es war hen renao und sehr gemütlich.

Der Hauptgewinn der Tombola, ein Getränke-Gutschein des Hamburg Hauses im Wert von 580,- RMB, ging an Prof. SHENG Huanye, ehemaliger Vize-Präsident der Jiaotong Universität und jetziger Vize-Präsident der SORSA (Shanghai Overseas Returned Scholars Assiciation) – ein DAAD-Alumnus aus der Zeit, als der DAAD gerade anfing, in China zu wirken. Susanne Günther versicherte, sie sei selbst am meisten überrascht, dass ausgerechnet er, ein sehr guter und alter Freund des DAAD, den Hauptpreis gewonnen habe. Das sei zu schön, um wahr zu sein. Aber er sei ein echter Glückspilz. ZHU Jingjing, die Glücksfee, sei absolut neutral. Bis zu diesem Abend war sie Prof. SHENG noch nie begegnet.

Am Ende der Tombola herrschte ausgelassene Stimmung und viele äußerten den Wunsch, beim nächsten Mal einige Spiele durchzufühen. Wir werden gerne darüber nachdenken. Falls Sie selbst Spiel-Vorschläge für uns haben, wären wir Ihnen sehr dankbar: shanghai@daad.org.cn.

Der Stammtisch findet alle zwei Monate statt. Der nächste Termin ist am 09.09.16, wieder ab 18:30 Uhr im Hamburg House, Baotun Road 399.

Registrieren Sie sich in der Online Datenbank für Alumni auf der Internetseite des DAAD in China (http://www.daad.org.cn/home/alumni/online-datenbank), dann erhalten Sie automatisch alle Einladungen zum Stammtisch und zu anderen Alumni-Veranstaltungen.

 

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“Female Leadership Careers” – Workshop, nur für Deutschland-Alumnae

Frauen in Führungspositionen sind noch immer eine Minderheit. Grundsätzlich gilt: je höher die Position, desto weniger Frauen. Deshalb veranstaltete das DAAD IC-Shanghai zusammen mit dem Hamburg Liaison Office einen Workshop nur für Frauen, in dem es darum ging, die besonderen Herausforderungen zu diskutieren, denen Frauen in Führungspositionen und auf dem Weg dahin begegnen.

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Am 25. Juni, einem Samstagnachmittag, luden das IC-Shanghai und das Hamburg Liaison Office in den Konferenzraum des Hamburg Hauses ein. 20 junge Frauen, alle Deutschland-Alumnae, waren gekommen und tauschten sich zunächst bei Kaffee, Keksen und Sandwiches aus. Die Referentin PD Dr. Inga-Lena Darkow, jetzt Senior Managerin bei BASF im Bereich Global Business Analytics, hatte früher weltweit an verschiedenen Universitäten gearbeitet und vermisste den Kontakt zu Studierenden, nachdem sie in die Wirtschaft gewechselt war. Sie hatte sich Anfang des Jahres an das IC-Büro gewandt, woraus die Idee zu dieser Veranstaltung entstanden war. Ziel des Workshops war es, junge weibliche Berufstätige zusammenzubringen, die eigenen Erfahrungen zu reflektieren und neue Karriere-Strategien zu entwickeln.

Nach einer Vorstellungsrunde stellte Frau Darkow die aktuelle Situation von berufstätigen Frauen unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Frauen in China vor. Daran schloss sich ein praktischer Teil an, in dem die jungen Frauen ihre eigenen Erfahrungen zunächst untereinander und später im Plenum diskutierten. Die Dozentin ging intensiv auf die Fragen ein und konnte zahlreiche Anregungen und Einschätzungen aus ihrer persönlichen Berufspraxis geben und mit den Teilnehmerinnen erörtern. Unter anderem beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit Themen wie Vorurteilen, Emotionalität, unfairem Wettbewerb und der Bedeutung der eigenen Performance für den beruflichen Erfolg. Der Workshop fand auf Englisch statt. Bei Verständnisschwierigkeiten half neben Chinesisch oftmals auch Deutsch, da viele Teilnehmerinnen sich auf Deutsch sicher fühlten. Am Ende wünschten sich alle Teilnehmerinnen, dass der Workshop noch viel länger dauern möge, damit sie noch weiter diskutieren, noch mehr Anregungen bekommen und Unterstützung erfahren können.

Pre-Departure-Seminar für Studierende der Germanistik in Shanghai

Am Samstag, den 28. Mai, fand ein Pre-Departure Seminar für Studierende der Germanistik auf dem Putuo-Campus der East China Normal University statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom IC-Büro des DAAD. Unterstützt wurde das IC-Team zudem von Dr. Jan-Helge Weidemann, dem DAAD-Lektor der ECNU. Teilgenommen haben alle GermanistikstudentInnen der Fudan University sowie der East China Normal University, die im kommenden Wintersemester zum Studium nach Deutschland gehen werden.

Ziel des eintägigen Seminars war es, die Studierenden bestmöglich auf Ihren Auslandsaufenthalt vorzubereiten. So reichten die Themen von „Vorbereitung in Shanghai“, „Ankunft in Deutschland“, „Uni-Leben“, „Nützliche Tipps und Informationen zum Leben in Deutschland“ bis zu „Interkulturelle Kommunikation“ und „Reisen und Verkehr“. Neben der Vermittlung von allgemeinen Informationen lag der Fokus auf praktischen Tipps, die den Studierenden das Alltagsleben erleichtern sollen. Außerdem wurden zusätzliche Fragen der Studierenden während des Vormittags gesammelt und nach den einzelnen Vorträgen beantwortet. Neben den Vorträgen und Informationen, die am Tag selbst präsentiert wurden, erhielten die Studierenden sämtliche Informationen noch einmal in schriftlicher sowie digitaler Form. Zudem bot sich in den Kaffeepausen sowie beim Mittagessen die Gelegenheit, Kontakte zu Studierenden zu knüpfen, die an die gleiche Universität oder in die gleiche Stadt gehen werden.

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Ein Jahr Alumni-Stammtisch Shanghai!

Am Abend des 6. Mai veranstalteten das DAAD-Informationszentrum (IC) Shanghai und die Auslandshandelskammer (AHK) zum siebten Mal ihren Alumni-Stammtisch, der damit schon auf eine gewisse „Tradition“ zurückblickt.

Dieses Mal zog es zahlreiche chinesische Deutschland-Alumni in den Haxnbauer, um den Sommerabend bei Bier und deutscher Hausmannskost gemeinsam zu genießen. Magdalena Brinsa, Projekt- und Sprachassistentin im DAAD-IC Shanghai, und ZHU Jingjing, Projektmanagerin der AHK, begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer kurzen Ansprache und lobten die ausgelassene Stimmung.

Der nächste Stammtisch wird am 1. Juli stattfinden, dann zum ersten Mal im Hamburg House in der Baotun Road. Wegen der neuen Location wird es eine Tombola geben.

Der Stammtisch findet alle zwei Monate statt, jeweils am ersten Freitag (sofern das kein Feiertag ist). Eingeladen sind alle Chinesinnen und Chinesen, die mindestens für drei Monate in Deutschland studiert oder gearbeitet haben.

Registrieren Sie sich in der Online Datenbank für Alumni auf der Internetseite des DAAD in China (http://www.daad.org.cn/home/alumni/online-datenbank), dann erhalten Sie automatisch alle Einladungen zum Stammtisch und anderen Alumni-Veranstaltungen.

06.05.2016 Alumni-Stammtisch Ansprache

Prüfungen ohne Aufsicht? Schüler debattieren

Am 4. Mai trafen sich 12 Schülerinnen und Schüler aus ganz China, um an der Shanghai Foreign Language School affiliated to Shanghai International Studies University miteinander zu debattieren, unter anderem zu der Frage, ob man Prüfungen nicht besser ohne Aufsicht von Lehrern abhalten sollte, um die Selbstverantwortung der Prüflinge zu stärken? Die teilnehmenden 12 Schülerinnen und Schüler hatten alle vorher bei Debatten zu ähnlichen, schulbezogenen Themen in ihren Heimatstädten gewonnen.

Rahmen dieser Debatten ist der chinaweite Wettbewerb „Jugend debattiert international“, dessen Ziel es ist, gepflegte Debattenkultur in deutscher Sprache zu fördern. Schülerinnen und Schüler von DSD-Schulen (Deutsches Sprach Diplom-Schulen) nehmen daran teil. DSD-Schulen sind chinesische Schulen, die einen Schwerpunkt in der Vermittlung der deutschen Sprache haben und ihre Schüler bis zum Sprach-Niveau DSD I (A2/B1) oder DSD II (B2/C1) bringen. Dabei werden sie finanziell und personell von Deutschland unterstützt. Deutschland fördert weltweit mit erheblichem finanziellen Aufwand das Erlernen der deutschen Sprache, weil wir hoffen, dass Menschen, die Deutsch sprechen, irgendwann auch zu Freunden Deutschlands werden und Freunde zu haben erleichtert die internationale Zusammenarbeit in einer globalisierten Welt.

„Jugend debattiert international“ fand zum fünften Mal in China statt. Tim Wagner, einer der Gründer von „Jugend debattiert“, war extra zum Finale aus Berlin eingeflogen und hatte die 12 Schülerinnen und Schüler einige Tage lang ausgiebig in Rhetorik, Argumentation, Logik usw. geschult. Entsprechend hoch war die Qualität der folgenden Debatten.

Mitglieder der Jury waren unter anderem der deutsche Generalkonsul in Shanghai, Peter Rothen; der Leiter des Sprachlernzentrums, Andre Stahl; die Leiterin des Informationszentrums des DAAD, Susanne Günther; und Caspar Welbergen von der Mercator-Stiftung, die in Deutschland das Original „Jugend debattiert“ und weltweit den Spin-off „Jugend debattiert international“ großzügig unterstützt.

Gewonnen hat ZHOU Zhiqi, Schülerin der Ganquan-Fremdsprachen-Schule Shanghai. Zweite wurde eine Schülerin aus Chengdu. Den dritten Platz erreichte die Vertreterin der gastgebenden Schule. Das Finale 2017 wird also wieder in Shanghai stattfinden, da traditionell die Schule des Gewinners im folgenden Jahr Gastgeber wird und das Finale ausrichtet.

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Messe für Umwelttechnologie in Shanghai: Deutscher Verband organisiert Strategie-Spiel für Studierende

Die größte Messe Asiens für Umwelttechnologie, die IE expo, hat drei Tage lang, vom 5. bis zum 7. Mai, auf dem Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) in Pudong stattgefunden. Die IE expo ist ein Ableger der Münchner Internationalen Fachmesse für Abwassertechnik (IFAT), die vor 50 Jahren ins Leben gerufen wurde. Damals waren Deutschlands Flüsse nicht so klar wie heute und der Himmel nicht so blau. Seitdem hat sich viel verändert. Deutschland ist heute führend im Bereich Umwelttechnologie, Umweltschutz und alternative Energien.

Im Rahmen der Messe hat die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) zusammen mit der Tongji Universität ein Strategie-Spiel für chinesische Studierende durchgeführt. Die DWA ist ein großer, deutschlandweit agierender und gemeinnütziger Verein, der Regeln und Standards zur Reinhaltung von Wasser und zum Umgang mit demselben entwickelt, sowie Fortbildung rund um das Thema Wasser/ Abwasser anbietet. Fast alle deutschen Firmen, die etwas mit Wasserwirtschaft zu tun haben, sind Mitglieder der DWA.

Es wird in China viel über Luftverschmutzung gesprochen, aber Smog ist im Vergleich zu verseuchtem Wasser und auch zu verdrecktem Boden leicht, schnell und vergleichsweise billig zu beheben. Wasser und Böden zu reinigen ist dagegen eine viel aufwendiger, teurer und dauert auch viel länger.

Das Spiel, das die DWA entwickelt und auch schon mit Studierenden aus anderen Teilen der Welt erprobt hat, besteht aus einer grob gemalten Landkarte und einem Set von Postkarten, auf dem verschiedene wasser- und energiebezogene Maßnahmen abgebildet sind, wie z.B. Staudämme, Kläranlagen, Berieselungsfelder usw. Die Landkarte bildet eine Kulturlandschaft ab, auf der es zu Problemen in der Wasserwirtschaft gekommen ist, in diesem Fall handelte es sich um eine Meeresbucht mit drei kleinen Städten, die alle auf unterschiedliche Weise vom Meer abhängen und es zugleich verschmutzen. Die Aufgabe der Studierenden war, sich Lösungen zu überlegen: Wie kann die Bucht wieder gereinigt werden, ohne das die Wirtschaft zusammenbricht?

Neun Teams à drei Studierende von insgesamt fünf Shanghaier Universitäten (Donghua, ECUST, Fudan, Jiaotong und Tongji) waren angetreten. Sie hatten eine gute Stunde Zeit, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und die Postkarten an die Stellen der Landkarten zu kleben, wo die jeweilige Maßnahme durchgeführt werden sollte.

Die Ergebnisse stellten sie in jeweils sechs Minuten der Jury vor, die aus zwei Vertretern der DWA, einem Vertreter der Tongji und Susanne Günther, der Leiterin des Informationszentrums des DAAD, bestand. Susanne Günther hatte schon am Morgen, bevor das Spiel „angepfiffen“ wurde, die Gelegenheit genutzt und die Studierenden über Studienmöglichkeiten in Deutschland informiert. Über 32.000 Chinesen studieren zur Zeit in Deutschland, fast die Hälfte von ihnen Ingenieurswissenschaften.

Gewonnen hat ein Team der Jiaotong-Universität. Der erste Preis ist eine Reise nach Hangzhou, um die deutsche Firma Bilfinger Water Technologies als VIPs zu besichtigen. Auf den Plätzen zwei und drei lagen je ein Team der Tongji und eins der ECUST.

Die Veranstalter zeigten sich beeindruckt, dass die Studierenden Lösungs-Wege entwickelt hatten, auf die sie selbst gar nicht gekommen waren und die  Studierenden freuten sich, praktisch arbeiten und ihr Wissen erproben zu dürfen.

Die verschmutzte Bucht ist übrigens real und liegt in Montenegro.

IE Expo

7. Nationale Deutscholympiade in Ningbo

Am 16. und 17. April fand die 7. Nationale Deutscholympiade an der Ningbo Foreign Affairs School statt, die vom Goethe-Institut und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) organisiert wurde. Dieser internationale Wettbewerb findet in Deutschland alle zwei Jahre statt und hat das Ziel, junge Menschen im Ausland für die deutsche Sprache zu begeistern und ihnen die Türen zur deutschen Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft zu öffnen. Rund hundert Schüler nahmen am Wettbewerb in Ningbo teil. Die zwei besten Schüler werden im Juli beim Finale in Berlin als Vertreter Chinas antreten. Drei weitere Gewinner erhielten ein Stipendium, das ihnen im Sommer einen Aufenthalt in Deutschland ermöglicht.

Das DAAD Informationszentrum Shanghai war zu Eröffnung der Deutscholympiade in Ningbo mit einem Stand vertreten und hielt einen Vortrag, um die Lehrkräfte über Möglichkeiten eines Deutschland-Studiums zu informieren.

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Quelle: http://de.china.com/news/china/7353/20160422/623401.html

Universität Bayreuth eröffnet Auslandsbüro in Shanghai

Am 8. April 2016 eröffnete die Universität Bayreuth (UBT) an der Shanghai International Studies University (SISU) ihr erstes Auslandsbüro. Das Büro liegt zentral auf dem Hongkou-Campus. Ziel ist es, die 30-jährige Kooperation der beiden Universitäten zu institutionalisieren und gleichzeitig eine Plattform zu bilden für die Kooperation der UBT mit ihren chinesischen Partneruniversitäten.

Bei der Eröffnungszeremonie hob der Präsident der UBT, Prof. Stefan Leible, den hohen Anteil von 25% hervor, den die chinesischen Studierenden an der gesamten ausländischen Studentenschaft in Bayreuth stellen. Das zeigt die strategische Bedeutung Chinas für die Internationalisierung der UBT. Dr. JIANG Feng, Parteivorsitzender der SISU, lobte die vorbildhafte Partnerschaft beider Universitäten. Leible und Jiang unterzeichneten feierlich die Verträge zur Erweiterung der Kooperation und enthüllten das Büro-Schild.

Der DAAD hatte die UBT im Vorfeld der Büroeröffnung mit Rat und Tat unterstützt. Susanne Günther, Leiterin des IC-Büros Shanghai, dankte beiden Universitäten für ihr Engagement und begrüßte das Gateway Office als neuen Partner und als Bereicherung für die deutsche Softpower in Shanghai. Aufgabe des DAAD in Shanghai ist es, den akademischen Austausch zwischen Deutschland und China zu fördern und damit eine wichtige Grundlage für die Freundschaft der beiden Länder zu legen. Demzufolge stellte Susanne Günther den anwesenden Professoren, Wissenschaftlern und Hochschulmanagern die wichtigsten Stipendien- und Förderprogramme vor, die der DAAD in China anbietet.

Launch des Stadtplans „Deutschland in Shanghai“

Am Abend des 16. März fand in der neueröffneten Bibliothek im Deutschen Haus der Tongji Universität die offizielle Vorstellung des Stadtplans „Deutschland in Shanghai“ statt. Der Stadtplan bietet einen Überblick über die wichtigsten deutschlandbezogenen Institutionen und Organisationen in Shanghai. Die Idee dazu stammt von Susanne Günther, der Leiterin des DAAD Informationszentrums Shanghai, die damals noch an der East China Normal University lehrte und im Unterricht feststellte, dass chinesische Studierende gar nicht wissen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, in Shanghai deutsche Lebenswirklichkeit kennenzulernen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Idee zu einem Stadtplan, der in Zusammenarbeit mit dem Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) und dem Chinesisch-Deutschen Campus (CDC) realisiert werden konnte. Er hilft sowohl Chinesen als auch Deutschen, sich in Shanghai zu orientieren und die richtigen Ansprechpartner in der „Deutschen Community“ zu finden.

Nach einem Empfang mit Häppchen und Getränken versammelten sich die geladenen Gäste im Vortragssaal der Bibliothek, wo sie durch die Leiterin des CDC, Stephanie Nierhaus, begrüßt und durch den Abend geführt wurden. Es folgten eine Ansprache von Marcel Viëtor, dem Leiter des Kulturreferats des Generalkonsulats, sowie von Susanne Günther, die sich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung bedankte. Höhepunkt des Abends war die Lesung des Autors Marcus Hernig, der seit über zwanzig Jahren in China lebt. Extra für diesen Abend hatte er einen Text geschrieben, in dem er die Gäste zu acht Orten auf der Karte führte, die er ausführlich und kenntnisreich vorstellte. Die Reise reichte von der Tongji, dem jüdischen Viertel in Hongkou, dem Generalkonsulat und der AHK bis zum German Center. Hernigs Geschichten wurden durch viele persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Beobachtungen lebendig. Nach einer spannenden Diskussion im Anschluss an die Lesung waren sich alle einig, dass der Stadtplan als nächstes ins Chinesische übersetzt werden muss.

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Chinesische Alumni treffen deutsche Young Professionals in Shanghai

Am Abend des 4. März fand der sechste Alumni-Stammtisch statt, organisiert vom DAAD-Informationszentrum (IC) Shanghai und der Auslandshandelskammer (AHK). Dieses Mal gab es eine Besonderheit: unter dem Motto „Alumni Stammtisch meets Young Professionals“ waren neben chinesischen Deutschland-Alumni auch deutsche Young Professionals eingeladen. Insgesamt waren etwa 100 Chinesen und Deutsche der Einladung gefolgt und in den Haxnbauer in der North Shaanxi Road gekommen. Dort konnten sie bei frühlingshaften Temperaturen im Restaurant sitzen, dessen Fensterfront zur Seite geschoben worden war, so dass Veranda und Innenraum eine große Fläche bildeten.

Zunächst wurden die Gäste von Susanne Günther, Leiterin des DAAD-IC Shanghai, und ZHU Jingjing, Projektmanagerin der AHK, begrüßt. Beide Frauen zeigten sich erfreut über die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Gelegenheit nutzten, sich bei Bier und deutscher Hausmannskost mit alten und neuen Bekanntschaften auszutauschen. Außerdem stellte Christa Kröger-Wang ein Tanzprojekt „Shanghai-Harmony“ vor, bei dem sie sich ehrenamtlich für den interkulturellen Austausch von Kindern und Jugendlichen engagiert.

Der Stammtisch findet alle zwei Monate statt, jeweils am ersten Freitag (sofern das kein Feiertag ist). Eingeladen sind alle Chinesinnen und Chinesen, die mindestens für drei Monate in Deutschland studiert oder gearbeitet haben.

Registrieren Sie sich in der Online Datenbank für Alumni auf der Internetseite des DAAD in China (http://www.daad.org.cn/home/alumni/online-datenbank), dann erhalten Sie automatisch alle Einladungen zum Stammtisch und anderen Alumni-Veranstaltungen.

Copyright: DAAD

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Rekord: 130 Alumni beim Stammtisch in Shanghai

Am Abend des 8. Januar fand der bisher fünfte Stammtisch der chinesischen Deutschland-Alumni statt, diesmal nicht im Paulaner, sondern im Haxnbauer in der North Shanxi Road. Das DAAD-Informationszentrum (IC) organisiert den Stammtisch zusammen mit der Auslandshandelskammer (AHK). Das erste Bier und einige Snacks sind umsonst. Darüber hinaus bekommen die Alumni 15 Prozent Rabatt auf alle Speisen und Getränke.

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Für den Stammtisch war der Raum in zwei Bereiche eingeteilt: Stehtische, um sich schnell und unkompliziert kennen zu lernen und lange Holztische mit Bänken, um sich mit neuen und alten Freunden zu Würstchen und Schweinshaxen niederzulassen. 130 Alumni waren gekommen. Der bisherige Rekord von ca. 110 TeilnehmerInnen wurde damit klar übertroffen. Susanne Günther, Leiterin des DAAD-IC Shanghai, und ZHU Jingjing, Projektmanagerin bei der AHK, begrüßten in einer kurzen Ansprache die Alumni und betonten, dass der Stammtisch eine gute Möglichkeit ist, zu netzwerken, neue Freunde kennen zu lernen, deutsches Bier und deutsches Essen zu genießen und einen anregenden und entspannten Abend zu verbringen.

Der Stammtisch findet alle zwei Monate, jeweils am ersten Freitag (sofern das kein Feiertag ist) statt. Eingeladen sind alle Chinesinnen und Chinesen, die für einige Zeit in Deutschland studiert oder gearbeitet haben.

Registrieren Sie sich in der Online Datenbank für Alumni auf der Internetseite des DAAD in China (http://www.daad.org.cn/home/alumni/online-datenbank), dann erhalten Sie automatisch alle Einladungen zum Stammtisch und anderen Alumni-Veranstaltungen.