Reich beschenkt: Erfolgreiches Weihnachtsspezial der DAAD-Veranstaltungsreihe „Open House“

Am Freitag, den 1. Dezember 2017, lud der DAAD zum 13. Mal zu der Veranstaltung „Open House“ in das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung (CDZ) im Pekinger Universitätsviertel Haidian ein. Über 100 Studierende und Eltern nahmen an der Veranstaltung teil.

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Das „Open House“ findet zweimal jährlich statt und richtet sich an chinesische Studierende, die sich für ein Studium in Deutschland interessieren. Im vorweihnachtlichen Rahmen der Dezemberausgabe des Events vermittelte der DAAD in Kooperation mit der Akademischen Prüfstelle (APS), dem Goethe-Institut sowie den beteiligten deutschen Hochschulen den Teilnehmern einen Überblick über die deutsche Hochschullandschaft und das Thema Studium und Lehre in Deutschland. Zu den beteiligten Hochschulen gehörten dieses Mal die RWTH Aachen, das Bayerische Hochschulzentrum für China (BayCHINA), die Freie Universität Berlin, die Universität Jena, die Frankfurt School of Finance and Management, die Universität Köln, die Technische Universität München sowie die Universität Siegen.

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Die Veranstaltung begann am frühen Nachmittag mit einem allgemeinen Vortrag zum Thema „Studieren in Deutschland“, präsentiert durch eine Mitarbeiterin der Außenstelle Peking. Im Anschluss stellten die Vertreter der einzelnen Hochschulen ihre Institution und deren spezifisches Lehrangebot vor. Viele Teilnehmer nutzten in den Pausen die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Hochschulvertretern. In den Vorträgen der Akademischen Prüfstelle (APS) und des Goethe-Instituts erhielten die Teilnehmer nützliche Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium in Deutschland sowie über die Möglichkeiten zum Deutschlernen in der Bundesrepublik.

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Als besondere Weihnachtsaktion für das letzte Open House des Jahres lockte eine Weihnachtstombola mit attraktiven Preisen, gespendet von den am Event beteiligten Institutionen. Als Hauptpreis winkte zudem der Gutschein eines bekannten deutschen Restaurants in Peking im Wert von 500 RMB. Der Preis wurde vom Marketing-Team der DAAD-Außenstelle Peking – und seiner Weihnachtsfrau – feierlich an den glücklichen Gewinner überreicht.

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Auf nach Deutschland! Das Pekinger Pre-Departure Seminar 2017

pre_5Durch die Räumlichkeiten des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) wehte am 18. August 2017 Aufbruchstimmung. Über 50 junge chinesische Studierende waren dort zusammengekommen, um den Nachmittag gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des DAAD zu verbringen und sich beim Pre-Departure Seminar letzte Tipps und Informationen zum Thema Studium in Deutschland zu holen.

Das Seminar umfasste unterschiedliche Themenblöcke, zu denen organisatorische Informationen zur Ankunft in Deutschland, Tipps zur eigenständigen Organisation des Studiums, Hinweise zu deutsch-chinesischen Kulturunterschieden, zur interkulturellen Kommunikation und zum Leben in Deutschland sowie der Erfahrungsaustausch unterschiedlicher Deutschland-Alumni gehörten.

Die Live-Vorträge vor Ort wurden durch in Eigenregie produzierte Videos von chinesischen Studierenden ergänzt, die derzeit in Deutschland die Herausforderung Auslandsstudium meistern. Die beiden freiwilligen Regisseure Hu Pingxia und Chen Shenkai hatten sich bereits ein Jahr lang für den WeChat-Kanal des DAAD in China engagiert, indem sie dort regelmäßig Artikel über ihre Erfahrungen in Deutschland veröffentlichten. Durch die Videos aus ihren jeweiligen Studienorten und die darin enthaltenen virtuellen Rundgänge und persönlichen Beschreibungen konnten die Teilnehmer des Pre-Departure Seminars einen Eindruck davon gewinnen, wie ihre zukünftige Umgebung und das damit verbundene Lebensgefühl in Deutschland aussehen kann.

pre_2Neben den vielfältigen Beiträgen der vortragenden Deutschland-Alumni, der DAAD-Mitarbeiterinnen und der studentischen Videomacher zeichnete sich die Veranstaltung auch durch eine große Vielfalt in der Zusammensetzung der Teilnehmer aus. Die gegenseitige Vorstellung anhand einer imaginären Deutschland-Karte zeigte anschaulich, wie viele unterschiedliche Hochschulen und Studienorte in Form ihrer zukünftigen Studierenden vertreten waren. Auch im Hinblick auf die Studienfächer und Fachrichtungen zeigte sich eine breite Verteilung.

pre_7Es war das erste Mal, dass das Team Hochschulmarketing der DAAD-Außenstelle diese Veranstaltung in Peking durchführte. Das positive Feedback, das die Studierenden bei der Evaluation im Anschluss an die Veranstaltung hinterließen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass die nicht-kommerziellen Angebote des DAAD im Bereich Informationsvermittlung und Vorbereitung auf das Auslandsstudium weiterhin eine starke Nachfrage bedienen.

Jana Brokate

Gemeinsam sind wir stark: Ausreiseseminar 4.0

Für die Stipendiaten des deutsch-chinesischen DAAD-CSC Postdoc-Programms und des DAAD-CAS PhD-Programms hat die DAAD-Außenstelle Peking nun schon zum 4. Mal ein Ausreiseseminar veranstaltet. Ab Juli gehen die 43 Stipendiaten jeweils für ein bis knapp zwei Jahre an Hochschulen oder Institute in Deutschland um zu forschen.

Das Seminar am 24. und 25. Juni wurde von Ruth Schimanowski, der stellvertretenden Leiterin der DAAD-Außenstelle Peking eröffnet. Am ersten Tag waren auch die Partner Li Wenxuan von der University der Chinese Academy of Sciences (CAS) sowie Li Mei und Yang Jie vom Chinese Scholarship Council (CSC) anwesend. Sie gaben generelle Informationen zur Durchführung der Stipendienprogramme und boten den Stipendiaten im Anschluss an ihre Vorträge Gelegenheit direkt Fragen zu stellen.

Als Trainer und Workshopleiter konnten dieses Jahr wieder Frau Professor Zhao Qian von der Fakultät für interkulturelle Kommunikation an der Beijing Foreign Studies University und Dr. Patrick Kühnel, Vize-Direktor des Chinesische-Deutschen Hochschulkollegs in Shanghai gewonnen werden. Die drei Hauptthemen des Workshops waren interkulturelle Kommunikation, der Universitätsalltag und alle Fragen rund ums Wohnen, Reisen und Leben in Deutschland. Rollenspiele und Gruppendiskussionen sollten den Stipendiaten helfen Kompetenzen aufzubauen, damit sie dann in Deutschland Probleme eigenständig angehen können und sich im interkulturellen Umfeld besser zurecht finden.

Hilfreiche Anregungen konnten die Teilnehmer auch von Alumni mitnehmen. She Jianqing teilte ihre Erfahrungen als Wissenschaftlerin in Deutschland und praktische Tipps in einem lebhaften Vortrag mit den bald Ausreisenden.

Des Weiteren können die Stipendiaten während des Ausreiseseminars sich gegenseitig kennenlernen und untereinander Kontakte knüpfen. Ein gutes Netzwerk gleich zu Beginn macht stark für die anstehenden Herausforderungen.

Die Bewerbungen für das Deutsch-Chinesische (CSC-DAAD) Post-Doc Programm 2018 sind bald offen. Mehr Details finden Sie hier:
http://www.daad.org.cn/zh/stipendienangebote-fur-chinesen/promotion-und-postdoc

Ruth Schimanowski, DAAD Außenstelle Peking

Erstes Treffen der chinesischen Alumni der Universität Siegen in Peking

Am Freitag, den 23. Juni 2017, fand das erste Treffen der chinesischen Alumni der Universität Siegen in Peking statt. 20 Absolventen und Forscher-Alumni sowie Freunde der Universität Siegen und Kooperationspartner, von denen einige sogar aus anderen Städten wie Chengdu, Nanjing, Qingdao, Shanghai und Tianjin angereist waren, nahmen die Einladung des Alumniverbundes der Universität Siegen, dem hochschulweiten internationalen Netzwerk und der Service- und Kontaktstelle für die Alumni der Universität, wahr. Es war die erste Gemeinschaftsveranstaltung des Alumniverbundes mit dem Chinabüro der Universität Siegen in Peking.

Nach der Begrüßung durch den Kanzler der Universität Siegen, Herrn Ulf Richter, des Leiters der Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in China, Herrn Dr. Thomas Schmidt-Dörr, und der Leiterin des Chinabüros der Universität Siegen in Peking, Frau Rong Xu gab Herr Richter einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen an der Universität Siegen. Es folgten eine Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Möglichkeit des Austauschs der Kontaktdaten.

Anschließend gab die Abteilungsleiterin German Desk der Außenhandelskammer (AHK) und Alumna der Universität Siegen, Frau Jie Li, einen Einblick in Tätigkeiten und Vorstellung der Rolle der AHK für die wirtschaftliche Zusammenarbeit von China und Deutschland.

Nach anregenden Diskussionen lud die Universität Siegen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Den Abend verbrachten die Gäste mit Gesprächen über gemeinsame Erlebnisse in Siegen, Neuigkeiten über Bekannte aus Siegener Zeiten und dem Planen weiterer gemeinsamer Unternehmungen in China.

gruppenbild_3006Kontakt:
Alumniverbund der Universität Siegen
Dr. Susanne Padberg
E-Mail: padberg@alumni.uni-siegen.de
Tel.: +49 (0) 271 740 4912
Chinabüro der Universität Siegen
Frau Rong Xu,
E-Mail: rong.xu@zv.uni-siegen.de
Tel.: +86 10 6590 7360

Studientag an der University of Science and Technology Beijing

Mehr als 150 Studierende kamen am 12 Mai 2017 an der University of Science and Technology Beijing (USTB) zusammen, um sich beim Studientag des DAAD über ein Studium in Deutschland zu informieren. Da die USTB eine Eliteuniversität mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt ist, waren Informationen zu Studienmöglichkeiten in diesem Bereich besonders gefragt.

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Neben dem DAAD und dem Goethe-Institut waren sieben deutsche Hochschulen beim Studientag an der USTB vertreten, um alle interessierten Teilnehmer mit Informationen zu unterschiedlichen Studienmöglichkeiten in Deutschland zu versorgen. Die vom DAAD organisierte Veranstaltung stieß auf starkes Interesse bei den teilnehmenden Studierenden der USTB und weiteren Besuchern, die von auswärts kamen. Dies äußerte sich zum Beispiel durch die vielen konkreten und gut vorbereiteten Fragen, die die Interessierten an den Beratungsständen der Hochschulen stellten. Die Stände der deutschen Hochschulen, die einen ähnlichen inhaltlichen Schwerpunkt wie die ingenieurwissenschaftlich-orientierte University of Science and Technology aufweisen, bekamen besonders viel Zulauf.

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„Die meisten Studierenden stellten mir Fragen zu den Studiengängen Maschinenbau und Ingenieurwesen. Das hatte ich auch so erwartet“, resümiert Liu Jie, Vertreterin der RWTH Aachen, nach Ende der Veranstaltung. „Positiv überrascht war ich allerdings darüber, wie detailliert sich viele Studierende auf das Gespräch mit mir vorbereitet hatten. So waren sofort tiefgehende Gespräche möglich.“ Sie fügt hinzu: „Auch der Anteil an Besuchern, die sich für Forschungstätigkeiten an der RWTH Aachen interessieren, war überdurchschnittlich groß. In etwa 20 Prozent meiner Standgespräche ging es darum, dass die betreffenden Personen gerne bei uns einen Doktor machen wollen.“

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TUM-Repräsentantin Zhou Qinya im Beratungsgespräch – © DAAD

Eine Universität, die auch besonders viel Aufmerksamkeit von den Studierenden bekam, war die TU München (TUM). Zhou Qinya, die die bayrische Universität beim Studientag vertrat, äußert sich ebenfalls sehr positiv über die teilnehmenden Besucher der Veranstaltung: „Mir ist sofort der Kontrast zu den Gesprächen aufgefallen, die ich sonst bei großen Bildungsmessen führe. Dort haben viele Besucher oft noch keine konkrete Vorstellung davon, was ein Studium in Deutschland auszeichnet und wie es funktioniert. Beim Studientag hingegen haben die Interessierten solide Grundkenntnisse gegenüber der Situation in Deutschland gezeigt. Ihre Fragen waren häufig sehr konkret, wie zum Beispiel Nachfragen zu bestimmten Bewerbungskriterien. Dadurch konnte ich natürlich besser nützliche und detaillierte Informationen weitergeben.“

Studientage sind vom DAAD organisierte Informationsveranstaltungen, die an chinesischen Elitehochschulen stattfinden. Teilnehmende deutsche Hochschulen können sich dort chinesischen Studierenden und Studieninteressierten präsentieren. Die potentiellen chinesischen Studienbewerber bekommen dabei sowohl an den Beratungsständen der Hochschulen als auch in den parallel gehaltenen Vorträgen ein reichhaltiges Informationsangebot zu den Studienvoraussetzungen und -angeboten in Deutschland. Während die Mitarbeiter des DAAD am Stand und in Form eines Vortrags allgemeine Informationen zum Studium in Deutschland bereitstellen, konzentrieren sich die deutschen Hochschulen auf die Darstellung ihrer individuellen Programme und Schwerpunkte.

Jana Brokate

Der DAAD zu Besuch in Wuhan

– Die erste „Study in Germany“-Vortragsreise im Jahr 2017

Vom 11.-13. April besuchte der DAAD bei seiner Vortragsreise in der ersten Jahreshälfte Wuhan, die „Stadt am Yangtze“, wie die am längsten Fluss Chinas gelegene Millionenstadt auch gerne genannt wird. Zum ersten Mal seit drei Jahren konnten Wuhaner Studierende vor Ort an offiziellen DAAD-Veranstaltungen unter dem Banner „Study in Germany“ teilnehmen und sich über aktuelle Studienvoraussetzungen und -bedingungen in Deutschland informieren. Neben dem DAAD waren die Akademische Prüfstelle (APS) und das Goethe-Institut vertreten, außerdem vier deutsche Hochschulen: die Freie Universität Berlin, Universität Göttingen, Universität Köln und die Technische Universität München. Die im Rahmen der Vortragsreise organisierten Veranstaltungen verliefen sehr erfolgreich und erreichten mehr als 650 Teilnehmer. Es kamen neben den Studierenden an den besuchten Universitäten auch noch Schüler der lokalen DSD-Schulen und deren Eltern.

© DAADWuhan ist nicht nur eine wirtschaftlich sehr bedeutende Stadt in Zentralchina, sondern auch ein führender Studien- und Wissenschaftsstandort. Gemäß den Angaben auf der Webseite der Lokalregierung studierten im Jahr 2015 mehr als eine Million Menschen an den Hochschulen von Wuhan. Mehr als 80 Hochschulen befinden sich in der Stadt, von denen sieben Einrichtungen dem „211-Projekt“ zugeordnet werden.

© DAADDrei renommierte Universitäten standen als Gastgeber für die DAAD-Veranstaltungen bereit: die Huazhong University of Science and Technology, die Wuhan University und die Wuhan University of Technology. Während der Veranstaltungen stellte der DAAD zunächst die Rahmenbedingungen des Studiums in Deutschland vor, zu denen u.a. grundlegende Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und den allgemeinen Bewerbungsablauf gehörten. Anschließend trugen die Repräsentanten der APS, des Goethe-Instituts und der vier teilnehmenden deutschen Hochschulen mit ihren Vorträgen zu einem besseren Verständnis für die Arbeit verschiedener deutscher Institutionen bei und erläuterten ihre Rolle als potentielle Unterstützer für die chinesischen Studieninteressenten.

© DAADNeben den drei Wuhaner Universitäten besuchte der DAAD auch eine Mittelschule mit besonderem Deutsch-Fokus: Die als DSD-Schule eingestufte „Schule der Wuhan Universität“ wird als Teil des PASCH-Programms der Bundesrepublik Deutschland gefördert und von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut. Schüler, die an dieser Mittelschule das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz ablegen und zudem den „Gaokao“ mit einer guten Leistung abschließen, können in Deutschland direkt zum Studium zugelassen werden. Bei dem DAAD-Besuch am 12. April erhielten Schüler und Eltern die besondere Gelegenheit, durch die Vorträge des DAAD und der begleitenden deutschen Institutionen und Hochschulen zahlreiche Informationen zum Studium in Deutschland zu bekommen, die sich auch auf die spezielle Situation der DSD-Schüler bezogen.

“Study in Germany”-Veranstaltung an der Mittelschule der Beijing Foreign Studies University

Im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Jahrs für Schüler- und Jugendaustausch ist es für den DAAD auch wichtig Deutschlerner bereits in Schulen zu informieren. Somit besuchte der DAAD am 21. November die Mittelschule der Pekinger Fremdsprachenuniversität, eine der vielen DSD Schulen, die es in China gibt. An der Veranstaltung, gemeinsam von der Mittelschule und der DAAD-Außenstelle Peking organisiert, nahmen auch Herr Andreas Wolfrum vom Zentrum für Auslandsschulwesen, sowie Repräsentanten der Universitäten Berlin, Köln und Frankfurt teil.

348258195852470976Trotz des kalten Wetters kamen mehr als 170 Teilnehmer – Eltern und Schüler, zum Großteil DSD Schüler – und lauschten interessiert den Vorträgen zum Studium in Deutschland. Als DSD-II Schule können an der Pekinger Mittelschule Schüler bereits ab der Oberstufe Deutsch lernen und so leichter den Weg zum Studium nach Deutschland finden. Zunächst hob der DAAD also die Besonderheiten der DSD-Schulen hervor und erläuterte dann die Bedingungen des Studiums in Deutschland. Weitere präzisere Informationen zur Hochschullandschaft, sowie Vorstellungen der verschiedenen vertretenen Universitäten und möglichen Fachrichtungen, folgten dann.

209017956475574106Die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) ist ein weltweites Netzwerk von über 1800 Schulen, an denen die deutsche Sprache einen besonderen Stellenwert hat. Das Netzwerk ist in China mit etwa 44 Schulen vertreten, eine davon die Mittelschule der Beijing Foreign Studies University. Dank einer besonderen Abmachung mit der Kultusministerkonferenz (KMK) können sich Absolventen dieser Schulen direkt an deutschen Hochschulen bewerben. Für chinesische Schüler mit dem normalen „Gaokao“ Abschluss gelten andere Regeln: man kann sich erst an einer deutschen Hochschule bewerben, wenn man an einer sogenannten 211 Hochschule in China bereits ein Semester studiert, hat oder an einer anderen Hochschule bereits drei Semester studiert hat. Weitere Informationen zu DSD-Schulen finden Sie hier.

Ohne die Hilfe der Lehrer der Beijing Foreign Studies Mittelschule, vor allem der Deutschlehrer, hätte diese Veranstaltung nicht stattfinden können, hierfür an dieser Stelle noch einen herzlichen Dank!

Xu Conghua,
DAAD Außenstelle Peking

Erfolgreiche Teilnahme des DAAD an der IGSF 2016

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Am 15. Oktober 2016 fand die achte International Graduate Scholarship Fair (IGSF) in der Turnhalle der Tsinghua Universität in Beijing statt. Die durch das CSC (China Scholarship Council) organisierte Messe gastierte an den vier Stationen Peking, Wuhan, Nanjing und Shanghai. Oranisiert durch den CSC und mit der Unterstützung der vier Hochschulen, sowie dem Dongfang International Center for Educational Exchange (Unterorganisation des CSC), bot die Veranstaltung eine Plattform für den Austausch zwischen internationalen Universitäten, bzw. Forschungsinstituten und herausragenden chinesischen Studierenden. Vertreten waren insgesamt 107 Hochschulen aus 17 Ländern. Der DAAD diente mit Informationen für postgraduierte Studierende mit dem Wunsch in Deutschland zu studieren. Diesen Herbst veranstaltet der DAAD auch weitere Infoveranstaltungen für diejenigen, die gerne in Deutschland ihren PhD abschließen wollen. Abgesehen von Informationen unterstützte der DAAD aber auch, dass sich Studierende für Projektfinanzierung vom CSC bewerben und als Land Deutschland wählen.

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Auf der IGSF konnte der DAAD über 80 Studenten aus den verschiedensten Fachbereichen eine persönliche Beratung geben. Andere deutsche Institutionen, neben der Pekinger Außenstelle des DAAD waren die FU Berlin und die Universität Hamburg, die sich auch hier vorstellen konnten.

Jahrestagung 2016 des Anleitungskomitees für die Germanistik in China

DAAD kündigt Entwicklung von Modulen für die Ausbildung chinesischer Deutschlehrer an.

Prof. Jia Wenjian, Vizepräsident der Beijing Foreign Studies University und Vorsitzender des Anleitungskomitees für Hochschulgermanistik. Im Vordergrund Prof. Pan Yaling von der gastgebenden Deutschabteilung der UIBE.

Prof. Jia Wenjian, Vizepräsident der Beijing Foreign Studies University und Vorsitzender des Anleitungskomitees für Hochschulgermanistik. Im Vordergrund Prof. Pan Yaling von der gastgebenden Deutschabteilung der UIBE. © DAAD

Die diesjährige Tagung des Anleitungskomitees für die Germanistik an chinesischen Hochschulen wurde vom 17.-18. September von der University of International Business and Economics (UIBE) in Peking organisiert. Sie war Teil des zeitgleich von der UIBE ausgerichteten Beijing Humboldt-Forums.

Passend zur aktuellen Politik der chinesischen Regierung ging es bei der diesjährigen Tagung um den Beitrag der Germanistik zur Kultivierung der für die weitere Entwicklung Chinas dringend benötigten Talente.

Zur Eröffnungssitzung konnte der Vorsitzende des vom chinesischen Bildungsministerium eingesetzten Komitees, Professor Jia Wenjian, rund 90 Teilnehmer von 72 Deutschabteilungen in ganz China begrüßen. Die vom Anleitungskomitee organisierten Tagungen sind die größte und wichtigste Plattform für den Austausch zwischen den Hochschullehrern der Germanistik in China.

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Der DAAD war bei der Tagung gleich doppelt vertreten, durch den Leiter der Außenstelle Peking, Dr. Thomas Schmidt-Dörr und den gerade in Peking eingetroffenen Dr. Sven Hänke, der an der Außenstelle den Bereich der deutschen Sprache in China vertritt.
Thomas Schmidt-Dörr nahm sein Grußwort zum Anlass, dem Anleitungskomitee für die langjährige Zusammenarbeit zu danken und die regelmäßige Gelegenheit, an den Jahrestreffen teilzunehmen. So nehmen z.B. DAAD-Lektoren regelmäßig als Referenten oder Trainer an den vom Anleitungskomitee veranstalteten Fortbildungen für chinesische Hochschullehrer teil.

Die Jahrestagungen erlauben dem DAAD besser zu verstehen, was die chinesischen Germanisten umtriebt, wie sich das Studienfach an den Hochschulen weiter entwickelt, welche Dinge in der Diskussion sind und welchen Herausforderungen sich die Germanistikabteilungen an ihren Hochschulen gegenüber sehen. Das alles sind wichtige Dinge, die für die Arbeit des DAAD in China sind.

Thomas Schmidt-Dörr nutzte die Gelegenheit, ein noch stärkeres Engagement des DAAD im Bereich der universitären Ausbildung von Deutschlehrern anzukündigen. Der DAAD lässt gegenwärtig DaF-Studienmodule zur Förderung der akademischen Ausbildung von Deutschdozenten und Deutschlehrern für den weltweiten Einsatz entwickeln. Die Module sollen im Sommer 2017 vorgestellt werden. Es wird sich um eine ganze Reihe von Modulen zu unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten auf Masterniveau handeln. Die Module einschließlich umfangreicher Begleitmaterialien werden vom DAAD kostenlos für die Integration in bestehende Deutsch- und Germanistikstudiengänge zur Verfügung gestellt.

Thematisch werden die Module in drei Bereichen angesiedelt sein:
–    Fach- und Berufskommunikation,
–    studienbegleitender DaF-Unterricht sowie
–    Methodik und Didaktik des Deutschunterrichts.

Wichtig ist, dass den Studienmodulen ein offenes Konzept zugrunde liegt. Als Themenmodule sind sie in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander eingesetzt werden; bei Bedarf können sie aber auch miteinander kombiniert werden. Ein offenes Konzept bedeutet auch, dass die Module variiert und erweitert werden können. So möchte der DAAD sicherstellen, dass sie z.B. auf die spezifischen Bedürfnisse in China angepasst werden können.

Auch wenn die Module natürlich keine Patentlösung für die Ausbildung künftiger Deutschlehrer darstellen, so Schmidt-Dörr, könnte sie doch ein interessanter Mosaikstein sein, um die gemeinsamen Bemühungen des Anleitungskomitees und des DAAD zur Verbesserung der Deutschlehrerausbildung in China wieder ein Stück voran zu bringen.

Thomas Schmidt-Dörr