Interkulturelles Ausreiseseminar der chinesischen DAAD-Stipendiaten 2018

Am 29. und 30. Juni fand das interkulturelle Ausreiseseminar für die diesjährigen DAAD-Postdoc- und Doktoranden-Stipendiaten in Peking statt. Insgesamt nahmen 41 DAAD-Langzeitstipendiaten des China Scholarship Council-DAAD Postdoc Stipendienprogramms sowie des gemeinsamen Stipendienprogramms der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und des DAAD teil. Die Stipendiaten stammen von verschiedenen Hochschulen aus dem ganzen Land und decken eine breite Palette an Fachrichtungen ab. Ab Juli reisen sie nach Deutschland und beginnen dort ihre etwa anderthalbjährige Forschungstätigkeit.

Anja Bihler, stellvertretende Außenstellenleiterin des DAAD Peking © DAAD

Zu Beginn der Veranstaltung hieß die stellvertretende Außenstellenleiterin des DAAD Peking, Anja Bihler, die Stipendiaten herzlich willkommen und sprach ihre Glückwünsche aus. Die Verantwortliche für DAAD-Förderprogramme, Frau Ren Jie, stellte die Formalitäten seitens des DAAD sowie die wichtigsten Hinweise zur Visumerledigung vor. Von der Abteilung für europäische Angelegenheiten des China Scholarship Council waren Frau Li Mei sowie Frau Lan Yanzhen anwesend und erklärten den Stipendiaten die Regelungen auf Seiten des CSC.

Prof. Patrick Kuehnel(SDI München)© DAAD

Das Seminar wurde von Frau Zhao Qian, außerordentliche Professorin an der Beijing Foreign Studies University, sowie Prof. Patrick Kuehnel vom SDI München geleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte bildeten einerseits die interkulturelle Kommunikation und andererseits das Alltagsleben in Deutschland. Im Zusammenhang mit den interkulturellen Aspekten stellten die beiden Professoren die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und China sowie häufig auftretende Missverständnisse innerhalb der Kommunikation vor. In Bezug auf das tägliche Leben in Deutschland erklärten sie detailliert die am häufigsten gestellten Fragen der Stipendiaten nach den alltäglichen Fortbewegungsmitteln, Wohnungssuche, Mülltrennung und den Tischmanieren.

Ein weiteres Highlight des Seminars stellten die Erfahrungen der Alumni dar. In diesem Jahr lud der DAAD zwei chinesische Deutschland-Alumni, Dr. Ji Yang und Dr. Wang Zhe ein, ihre persönlichen Erfahrungen während ihrer eigenen Forschungstätigkeit in Deutschland mit den Anwesenden zu teilen. Sie ermutigten die Stipendiaten, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und aktiv zu kommunizieren, um möglichst früh einen guten Zugang zu ihrem deutschen Forschungsteam zu finden. Dr. André Temmler, gegenwärtig für Forschungsarbeit an der Tsinghua Universität in Peking tätig, stellte den Stipendiaten die Besonderheiten und Unterschiede der deutsch-chinesischen Forschungszusammenarbeit vor.

Gemeinsames Abendessen im deutschen Restaurant © DAAD

Am ersten Abend fand auf Einladung des DAAD ein gemeinsames Essen im deutschen Restaurant mit den Stipendiaten, Alumni sowie den verantwortlichen Mitarbeitern und Seminarleitern statt. Das gemeinsame Essen und die Unterhaltungen trugen zur Förderung eines besseren gegenseitigen Verständnisses bei. Nach Abschluss des Seminars versicherten die Stipendiaten, dass die Reise sich gelohnt habe und sie viele Erkenntnisse gewinnen konnten. Durch den aktiven Austausch hatten sie die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen und vereinbarten, in Deutschland den Kontakt zueinander aufrechtzuerhalten.

Wünschen wir ihnen nur das Beste für ihren Aufenthalt in Deutschland!

Tag der offenen Tür 2018 in der Deutschen Botschaft Peking

Am ersten Wochenende im Juni fand der diesjährige Tag der offenen Tür in der Deutschen Botschaft Peking unter dem Motto „Handwerk und Hightech – Qualität Made in Germany“, statt. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) nahm ebenso wie die Akademische Prüfstelle (APS) sowie deutsche Hochschulvertreter an diesem besonderen Event teil. Viele renommierte deutsche Marken wie BMW, Volkswagen und Bosch waren vor Ort vertreten und präsentierten sich den Besuchern auf dem Außengelände der Botschaft.

Als einer der Partner aus dem Bildungsbereich brachte der DAAD den Besuchern die Besonderheiten der deutschen Hochschulbildung näher, informierte über die deutschen Hochschulen und erklärte gemeinsam mit der APS den Bewerbungsprozess sowie die  -voraussetzungen für das Studium in Deutschland.

Interessierte chinesische Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern kamen zum Stand des DAAD, um sich über das Studium in Deutschland beraten und informieren zu lassen. Die Qualität der deutschen Bildung war vielen Besuchern bereits ein Begriff und ein Großteil der Eltern plant schon lange im Voraus, ihre Kinder nach Erlangung der Hochschulreife nach Deutschland zu schicken. Sie konnten am Stand des DAAD Informationen aus erster Hand erhalten und nahmen die vielfältigen chinesisch-sprachigen Informationsmaterialien des DAAD dankend entgegen. Zudem schilderten viele chinesische Studierende, die planen, in Deutschland zu studieren oder sich aktuell auf ein Studium in Deutschland vorbereiten, ihre Anliegen. Sie konnten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Stand des DAAD gezielt Fragen stellen und zudem mit einigen deutschen Stipendiatinnen des DAAD über den Universitätsalltag in Deutschland sprechen.

Informationsgespräch am Stand des DAAD zum Studium in Deutschland

Auf Seiten der deutschen Hochschulen wurden die Technische Universität München und die RWTH Aachen durch Ihre deutschen Studierenden unterstützt. Die RWTH Aachen stellte die führende Technologie der „Augmented Reality“ vor. Auf diese Weise konnte den an der deutschen Forschung interessierten Besuchern ein anschauliches Erlebnis geboten werden.

RWTH Aachen

Durch die gemeinschaftlich gestaltete Präsentation von DAAD, APS und den Vertretern der deutschen Hochschulen erhielten die Besucher eine gute Möglichkeit, sich tiefergehend über den Bildungsstandort Deutschland zu informieren.

@DAAD

Informationsveranstaltung „Forschung und Stipendien in Deutschland“ des DAAD sowie der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften

Am Nachmittag des 25. Mai führte die DAAD Außenstelle Peking gemeinsam mit der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (UCAS) auf deren Campus im Pekinger Stadtteil Zhongguancun eine Informationsveranstaltung zum Thema „Forschung und Stipendien in Deutschland“ durch, an der über 100 Masterstudierende, Promotionsstudierende sowie Post-Docs der UCAS teilnahmen. Außer dem DAAD nahmen zudem die TU München, Repräsentanten von BayChina sowie die Repräsentanten zweier großer deutscher Forschungsgemeinschaften, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft, an der Veranstaltung teil.

Im Vorfeld der Vorträge tauschte sich Wu Yueliang, Vizedirektor der UCAS und Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, mit den deutschen Repräsentanten über die Fortschritte der Bildungszusammenarbeit zwischen der UCAS und den deutschen Organisationen aus und diskutierte mit ihnen über die Weiterentwicklung der bilateralen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung, um die Ideen und Initiativen des deutsch-chinesischen akademischen Austauschs voranzubringen.

Zu Beginn der Veranstaltung gaben die verantwortlichen Mitarbeiter für Förderprogramme der DAAD Außenstelle Peking einen Überblick über die deutsche Forschung, zu Formen der Promotionsförderung in Deutschland, zu Bewerbungsverfahren für Forschungsstellen sowie zu den Anforderungen für die Beantragung verschiedener Arten von Stipendien und der damit zusammenhängenden Vorbereitung. Anschließend erklärten die Repräsentanten der deutschen Hochschulen und Forschungsgemeinschaften detailliert die Forschungsschwerpunkte ihrer Organisationen, die Fördermöglichkeiten für internationale Studierende, bedeutende Forschungsprojekte und die Bewerbungsmöglichkeiten für Promotionsstellen.

Im Anschluss an die Vorträge tauschten sich die Repräsentanten der deutschen Organisationen noch tiefergehender mit den Studierenden aus und klärten detailliert Fragen zu passenden Fachrichtungen, dem in Kontakt treten mit Betreuern sowie der Bewerbung für Stipendien.

Der DAAD und die Chinesische Akademie der Wissenschaften verbindet eine langjährige und stabile Zusammenarbeit. Durch die gemeinsame Unterzeichnung einer bilateralen Vereinbarung zur Förderung von Promotionsstudierenden werden seit dem Jahr 2007 herausragende Promotionsstudierende der UCAS, die an deutschen Forschungseinrichtungen oder Hochschulen forschen, unterstützt.

DAAD-Studientag an der Beihang Universität

Am 10. Mai fand der erste DAAD-Studientag dieses Jahres an der Universität für Luft- und Raumfahrt Peking (Beihang) statt. Mehr als 70 Studierende und ihre Eltern besuchten die Veranstaltung und stellten Fragen rund um das Studium in Deutschland, die Zugangsvoraussetzungen sowie den Bewerbungsablauf. Als Antworten erhielten sie umfangreiche Informationen über das Studium in Deutschland.

Mit ihrem Schwerpunkt im Bereich Raumfahrt ist die Beihang eine der Universitäten des 211-Projektes und gehört zu den Elite-Universitäten Chinas. Der DAAD-Studientag bekam vielseitige Unterstützung und Hilfe von der Beihang. Neben der DAAD-Außenstelle Peking wurden zudem die Freie Universität Berlin, die Universität Jena und das Goethe Institut vom DAAD eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Wie gewöhnlich bestand der Studientag aus zwei Abschnitten: Vorträge von Institutionen und Hochschulen sowie Studienberatung vor Ort. Nicht nur Studierende der Beihang, sondern auch Studenten und Studentinnen von anderen Universitäten und deren Eltern nahmen an der Veranstaltung teil. Manche reisten für ihre Fragen sogar aus anderen Provinzen an.

©DAAD

Herr Gao Yuan von der Beihang sagte, es sei das zweite Mal, dass der DAAD gemeinsam mit der Beihang den Studientag organisiert habe. Da der Studientag den Studierenden umfangreiche Informationen über das Studium in Deutschland bietet, ist diese Veranstaltung bei den Studierenden besonders beliebt.

Die Studenten und Studentinnen sowie ihre Eltern sind normalerweise gut auf die Veranstaltung vorbereitet und stellen meist auch konkrete Fragen. Die Studienberater des DAAD und die Vertreter der deutschen Hochschulen beantworten die zahlreichen Fragen sehr geduldig und ausführlich.

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Frau Yi Zheng von der Universität Jena erklärte, die Fragen der Teilnehmenden seien gut. Viele Studierende kämen von anderen Universitäten, seien gut vorbereitet und könnten konkrete Fragen stellen, so dass sie sie besser beraten könne.

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Gelungene Umsetzung der DAAD-Informationsveranstaltung „Promotion und Stipendien in Deutschland“

Am 25. und 26. April führte der DAAD gemeinsam mit der Technischen Universität München, dem Bayerischen Hochschulzentrum für China sowie der Chinarepräsentanz der Friedrich-Schiller-Universität Jena an der Tsinghua Universität sowie der Capital Normal University in Peking zwei Informationsveranstaltungen zum Thema „Promotion und Stipendien in Deutschland“ durch. Die Veranstaltungen erzielten mit etwa 100 teilnehmenden Studierenden das gewünschte Ergebnis.

Während der Informationsveranstaltungen stellten die verantwortlichen Mitarbeiter für Förderprogramme des DAAD den Anwesenden detailliert das deutsche Forschungssystem, Formen des Promotionsstudiums, die Bewerbungsabläufe für eine Promotionsstelle sowie Wissenswertes in Verbindung mit der Beantragung von Stipendien vor. Besondere Aufmerksamkeit erlangte bei den Teilnehmenden das DAAD-Projekt für Masterkurzstipendien. Das Masterkurzstipendium erlaubt es Studierenden, die ihre Promotion in Deutschland aufnehmen möchten, für ein bis drei Monate die Chance eines Austauschs zu nutzen und hilft dabei, sich mit den wissenschaftlichen Rahmenbedingungen an deutschen Hochschulen vertraut zu machen, Kontakte zu zukünftigen Betreuern für eine Promotion zu knüpfen sowie die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Bewerbung für eine Promotionsstelle zu erhöhen. Die aktuelle Bewerbungsfrist endet am 31. Mai.

Am 25. Mai führt der DAAD die Veranstaltung nochmals auf dem Campus der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Pekinger Bezirk Zhongguancun durch und heißt alle interessierten Studierenden herzlich willkommen, daran teilzunehmen.

Tagung über Rechtsfragen von Big Data und sozialen Netzwerken am Chinesisch-Deutschen Institut für Internationales Wirtschaftsrecht (CDIIW) an der Tongji-Universität

Am 9. und 10. April 2018 hat an der Tongji-Universität in Shanghai eine Tagung über „Social Networks and Big Data: Challenges to Public Welfare, Privacy and Private Life stattgefunden“. Sie wurde vom Chinesisch-Deutschen Institut für Internationales Wirtschaftsrecht an der Tongji-Universität in Zusammenarbeit mit den rechtswissenschaftlichen Fakultäten der beiden Partneruniversitäten des Instituts,der Universität Konstanz und der Humboldt-Universität zu Berlin, durchgeführt und vom Chinesisch-deutschen Campus gefördert. Wissenschaftler und Rechtspraktiker aus China und Deutschland diskutierten die wettbewerbsrechtlichen, privatrechtlichen, immaterialgüterrechtlichen und arbeitsrechtlichen Implikationen von Big Data und sozialen Netzwerken. Die Tagung stieß auf ein starkes Publikumsinteresse, was sicher auch der hohen Aktualität des Tagungsthemas geschuldet war, das Herausforderungen für eine Vielzahl von Lebensbereichen und ebenso viele Rechtsgebiete mit sich bringt.

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Der DAAD in China mit neuem Namen

Der DAAD in China mit neuem Namen. Aus Deyizhi Xueshu Jiaoliu Zhongxin wird Deguo Xueshu Jiaoliu Zhongxin.

Als Verein der deutschen Hochschulen ist der DAAD eine Nichtregierungsorganisation. Entsprechend des NGO Gesetzes der VR China musste sich der DAAD, der seit 1994 in China tätig ist, als NGO registrieren. Am 27. November 2017 wurde die Registrierungsurkunde überreicht und der DAAD trägt nun den Namen Deguo Xueshu Jiaoliu Zhongxin.

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Reich beschenkt: Erfolgreiches Weihnachtsspezial der DAAD-Veranstaltungsreihe „Open House“

Am Freitag, den 1. Dezember 2017, lud der DAAD zum 13. Mal zu der Veranstaltung „Open House“ in das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung (CDZ) im Pekinger Universitätsviertel Haidian ein. Über 100 Studierende und Eltern nahmen an der Veranstaltung teil.

© DAAD

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Das „Open House“ findet zweimal jährlich statt und richtet sich an chinesische Studierende, die sich für ein Studium in Deutschland interessieren. Im vorweihnachtlichen Rahmen der Dezemberausgabe des Events vermittelte der DAAD in Kooperation mit der Akademischen Prüfstelle (APS), dem Goethe-Institut sowie den beteiligten deutschen Hochschulen den Teilnehmern einen Überblick über die deutsche Hochschullandschaft und das Thema Studium und Lehre in Deutschland. Zu den beteiligten Hochschulen gehörten dieses Mal die RWTH Aachen, das Bayerische Hochschulzentrum für China (BayCHINA), die Freie Universität Berlin, die Universität Jena, die Frankfurt School of Finance and Management, die Universität Köln, die Technische Universität München sowie die Universität Siegen.

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Die Veranstaltung begann am frühen Nachmittag mit einem allgemeinen Vortrag zum Thema „Studieren in Deutschland“, präsentiert durch eine Mitarbeiterin der Außenstelle Peking. Im Anschluss stellten die Vertreter der einzelnen Hochschulen ihre Institution und deren spezifisches Lehrangebot vor. Viele Teilnehmer nutzten in den Pausen die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Hochschulvertretern. In den Vorträgen der Akademischen Prüfstelle (APS) und des Goethe-Instituts erhielten die Teilnehmer nützliche Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium in Deutschland sowie über die Möglichkeiten zum Deutschlernen in der Bundesrepublik.

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Als besondere Weihnachtsaktion für das letzte Open House des Jahres lockte eine Weihnachtstombola mit attraktiven Preisen, gespendet von den am Event beteiligten Institutionen. Als Hauptpreis winkte zudem der Gutschein eines bekannten deutschen Restaurants in Peking im Wert von 500 RMB. Der Preis wurde vom Marketing-Team der DAAD-Außenstelle Peking – und seiner Weihnachtsfrau – feierlich an den glücklichen Gewinner überreicht.

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Auf nach Deutschland! Das Pekinger Pre-Departure Seminar 2017

pre_5Durch die Räumlichkeiten des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) wehte am 18. August 2017 Aufbruchstimmung. Über 50 junge chinesische Studierende waren dort zusammengekommen, um den Nachmittag gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des DAAD zu verbringen und sich beim Pre-Departure Seminar letzte Tipps und Informationen zum Thema Studium in Deutschland zu holen.

Das Seminar umfasste unterschiedliche Themenblöcke, zu denen organisatorische Informationen zur Ankunft in Deutschland, Tipps zur eigenständigen Organisation des Studiums, Hinweise zu deutsch-chinesischen Kulturunterschieden, zur interkulturellen Kommunikation und zum Leben in Deutschland sowie der Erfahrungsaustausch unterschiedlicher Deutschland-Alumni gehörten.

Die Live-Vorträge vor Ort wurden durch in Eigenregie produzierte Videos von chinesischen Studierenden ergänzt, die derzeit in Deutschland die Herausforderung Auslandsstudium meistern. Die beiden freiwilligen Regisseure Hu Pingxia und Chen Shenkai hatten sich bereits ein Jahr lang für den WeChat-Kanal des DAAD in China engagiert, indem sie dort regelmäßig Artikel über ihre Erfahrungen in Deutschland veröffentlichten. Durch die Videos aus ihren jeweiligen Studienorten und die darin enthaltenen virtuellen Rundgänge und persönlichen Beschreibungen konnten die Teilnehmer des Pre-Departure Seminars einen Eindruck davon gewinnen, wie ihre zukünftige Umgebung und das damit verbundene Lebensgefühl in Deutschland aussehen kann.

pre_2Neben den vielfältigen Beiträgen der vortragenden Deutschland-Alumni, der DAAD-Mitarbeiterinnen und der studentischen Videomacher zeichnete sich die Veranstaltung auch durch eine große Vielfalt in der Zusammensetzung der Teilnehmer aus. Die gegenseitige Vorstellung anhand einer imaginären Deutschland-Karte zeigte anschaulich, wie viele unterschiedliche Hochschulen und Studienorte in Form ihrer zukünftigen Studierenden vertreten waren. Auch im Hinblick auf die Studienfächer und Fachrichtungen zeigte sich eine breite Verteilung.

pre_7Es war das erste Mal, dass das Team Hochschulmarketing der DAAD-Außenstelle diese Veranstaltung in Peking durchführte. Das positive Feedback, das die Studierenden bei der Evaluation im Anschluss an die Veranstaltung hinterließen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass die nicht-kommerziellen Angebote des DAAD im Bereich Informationsvermittlung und Vorbereitung auf das Auslandsstudium weiterhin eine starke Nachfrage bedienen.

Jana Brokate

Gemeinsam sind wir stark: Ausreiseseminar 4.0

Für die Stipendiaten des deutsch-chinesischen DAAD-CSC Postdoc-Programms und des DAAD-CAS PhD-Programms hat die DAAD-Außenstelle Peking nun schon zum 4. Mal ein Ausreiseseminar veranstaltet. Ab Juli gehen die 43 Stipendiaten jeweils für ein bis knapp zwei Jahre an Hochschulen oder Institute in Deutschland um zu forschen.

Das Seminar am 24. und 25. Juni wurde von Ruth Schimanowski, der stellvertretenden Leiterin der DAAD-Außenstelle Peking eröffnet. Am ersten Tag waren auch die Partner Li Wenxuan von der University der Chinese Academy of Sciences (CAS) sowie Li Mei und Yang Jie vom Chinese Scholarship Council (CSC) anwesend. Sie gaben generelle Informationen zur Durchführung der Stipendienprogramme und boten den Stipendiaten im Anschluss an ihre Vorträge Gelegenheit direkt Fragen zu stellen.

Als Trainer und Workshopleiter konnten dieses Jahr wieder Frau Professor Zhao Qian von der Fakultät für interkulturelle Kommunikation an der Beijing Foreign Studies University und Dr. Patrick Kühnel, Vize-Direktor des Chinesische-Deutschen Hochschulkollegs in Shanghai gewonnen werden. Die drei Hauptthemen des Workshops waren interkulturelle Kommunikation, der Universitätsalltag und alle Fragen rund ums Wohnen, Reisen und Leben in Deutschland. Rollenspiele und Gruppendiskussionen sollten den Stipendiaten helfen Kompetenzen aufzubauen, damit sie dann in Deutschland Probleme eigenständig angehen können und sich im interkulturellen Umfeld besser zurecht finden.

Hilfreiche Anregungen konnten die Teilnehmer auch von Alumni mitnehmen. She Jianqing teilte ihre Erfahrungen als Wissenschaftlerin in Deutschland und praktische Tipps in einem lebhaften Vortrag mit den bald Ausreisenden.

Des Weiteren können die Stipendiaten während des Ausreiseseminars sich gegenseitig kennenlernen und untereinander Kontakte knüpfen. Ein gutes Netzwerk gleich zu Beginn macht stark für die anstehenden Herausforderungen.

Die Bewerbungen für das Deutsch-Chinesische (CSC-DAAD) Post-Doc Programm 2018 sind bald offen. Mehr Details finden Sie hier:
http://www.daad.org.cn/zh/stipendienangebote-fur-chinesen/promotion-und-postdoc

Ruth Schimanowski, DAAD Außenstelle Peking

Erstes Treffen der chinesischen Alumni der Universität Siegen in Peking

Am Freitag, den 23. Juni 2017, fand das erste Treffen der chinesischen Alumni der Universität Siegen in Peking statt. 20 Absolventen und Forscher-Alumni sowie Freunde der Universität Siegen und Kooperationspartner, von denen einige sogar aus anderen Städten wie Chengdu, Nanjing, Qingdao, Shanghai und Tianjin angereist waren, nahmen die Einladung des Alumniverbundes der Universität Siegen, dem hochschulweiten internationalen Netzwerk und der Service- und Kontaktstelle für die Alumni der Universität, wahr. Es war die erste Gemeinschaftsveranstaltung des Alumniverbundes mit dem Chinabüro der Universität Siegen in Peking.

Nach der Begrüßung durch den Kanzler der Universität Siegen, Herrn Ulf Richter, des Leiters der Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in China, Herrn Dr. Thomas Schmidt-Dörr, und der Leiterin des Chinabüros der Universität Siegen in Peking, Frau Rong Xu gab Herr Richter einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen an der Universität Siegen. Es folgten eine Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Möglichkeit des Austauschs der Kontaktdaten.

Anschließend gab die Abteilungsleiterin German Desk der Außenhandelskammer (AHK) und Alumna der Universität Siegen, Frau Jie Li, einen Einblick in Tätigkeiten und Vorstellung der Rolle der AHK für die wirtschaftliche Zusammenarbeit von China und Deutschland.

Nach anregenden Diskussionen lud die Universität Siegen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Den Abend verbrachten die Gäste mit Gesprächen über gemeinsame Erlebnisse in Siegen, Neuigkeiten über Bekannte aus Siegener Zeiten und dem Planen weiterer gemeinsamer Unternehmungen in China.

gruppenbild_3006Kontakt:
Alumniverbund der Universität Siegen
Dr. Susanne Padberg
E-Mail: padberg@alumni.uni-siegen.de
Tel.: +49 (0) 271 740 4912
Chinabüro der Universität Siegen
Frau Rong Xu,
E-Mail: rong.xu@zv.uni-siegen.de
Tel.: +86 10 6590 7360

Studientag an der University of Science and Technology Beijing

Mehr als 150 Studierende kamen am 12 Mai 2017 an der University of Science and Technology Beijing (USTB) zusammen, um sich beim Studientag des DAAD über ein Studium in Deutschland zu informieren. Da die USTB eine Eliteuniversität mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt ist, waren Informationen zu Studienmöglichkeiten in diesem Bereich besonders gefragt.

© DAAD

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Neben dem DAAD und dem Goethe-Institut waren sieben deutsche Hochschulen beim Studientag an der USTB vertreten, um alle interessierten Teilnehmer mit Informationen zu unterschiedlichen Studienmöglichkeiten in Deutschland zu versorgen. Die vom DAAD organisierte Veranstaltung stieß auf starkes Interesse bei den teilnehmenden Studierenden der USTB und weiteren Besuchern, die von auswärts kamen. Dies äußerte sich zum Beispiel durch die vielen konkreten und gut vorbereiteten Fragen, die die Interessierten an den Beratungsständen der Hochschulen stellten. Die Stände der deutschen Hochschulen, die einen ähnlichen inhaltlichen Schwerpunkt wie die ingenieurwissenschaftlich-orientierte University of Science and Technology aufweisen, bekamen besonders viel Zulauf.

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„Die meisten Studierenden stellten mir Fragen zu den Studiengängen Maschinenbau und Ingenieurwesen. Das hatte ich auch so erwartet“, resümiert Liu Jie, Vertreterin der RWTH Aachen, nach Ende der Veranstaltung. „Positiv überrascht war ich allerdings darüber, wie detailliert sich viele Studierende auf das Gespräch mit mir vorbereitet hatten. So waren sofort tiefgehende Gespräche möglich.“ Sie fügt hinzu: „Auch der Anteil an Besuchern, die sich für Forschungstätigkeiten an der RWTH Aachen interessieren, war überdurchschnittlich groß. In etwa 20 Prozent meiner Standgespräche ging es darum, dass die betreffenden Personen gerne bei uns einen Doktor machen wollen.“

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TUM-Repräsentantin Zhou Qinya im Beratungsgespräch – © DAAD

Eine Universität, die auch besonders viel Aufmerksamkeit von den Studierenden bekam, war die TU München (TUM). Zhou Qinya, die die bayrische Universität beim Studientag vertrat, äußert sich ebenfalls sehr positiv über die teilnehmenden Besucher der Veranstaltung: „Mir ist sofort der Kontrast zu den Gesprächen aufgefallen, die ich sonst bei großen Bildungsmessen führe. Dort haben viele Besucher oft noch keine konkrete Vorstellung davon, was ein Studium in Deutschland auszeichnet und wie es funktioniert. Beim Studientag hingegen haben die Interessierten solide Grundkenntnisse gegenüber der Situation in Deutschland gezeigt. Ihre Fragen waren häufig sehr konkret, wie zum Beispiel Nachfragen zu bestimmten Bewerbungskriterien. Dadurch konnte ich natürlich besser nützliche und detaillierte Informationen weitergeben.“

Studientage sind vom DAAD organisierte Informationsveranstaltungen, die an chinesischen Elitehochschulen stattfinden. Teilnehmende deutsche Hochschulen können sich dort chinesischen Studierenden und Studieninteressierten präsentieren. Die potentiellen chinesischen Studienbewerber bekommen dabei sowohl an den Beratungsständen der Hochschulen als auch in den parallel gehaltenen Vorträgen ein reichhaltiges Informationsangebot zu den Studienvoraussetzungen und -angeboten in Deutschland. Während die Mitarbeiter des DAAD am Stand und in Form eines Vortrags allgemeine Informationen zum Studium in Deutschland bereitstellen, konzentrieren sich die deutschen Hochschulen auf die Darstellung ihrer individuellen Programme und Schwerpunkte.

Jana Brokate

Der DAAD zu Besuch in Wuhan

– Die erste „Study in Germany“-Vortragsreise im Jahr 2017

Vom 11.-13. April besuchte der DAAD bei seiner Vortragsreise in der ersten Jahreshälfte Wuhan, die „Stadt am Yangtze“, wie die am längsten Fluss Chinas gelegene Millionenstadt auch gerne genannt wird. Zum ersten Mal seit drei Jahren konnten Wuhaner Studierende vor Ort an offiziellen DAAD-Veranstaltungen unter dem Banner „Study in Germany“ teilnehmen und sich über aktuelle Studienvoraussetzungen und -bedingungen in Deutschland informieren. Neben dem DAAD waren die Akademische Prüfstelle (APS) und das Goethe-Institut vertreten, außerdem vier deutsche Hochschulen: die Freie Universität Berlin, Universität Göttingen, Universität Köln und die Technische Universität München. Die im Rahmen der Vortragsreise organisierten Veranstaltungen verliefen sehr erfolgreich und erreichten mehr als 650 Teilnehmer. Es kamen neben den Studierenden an den besuchten Universitäten auch noch Schüler der lokalen DSD-Schulen und deren Eltern.

© DAADWuhan ist nicht nur eine wirtschaftlich sehr bedeutende Stadt in Zentralchina, sondern auch ein führender Studien- und Wissenschaftsstandort. Gemäß den Angaben auf der Webseite der Lokalregierung studierten im Jahr 2015 mehr als eine Million Menschen an den Hochschulen von Wuhan. Mehr als 80 Hochschulen befinden sich in der Stadt, von denen sieben Einrichtungen dem „211-Projekt“ zugeordnet werden.

© DAADDrei renommierte Universitäten standen als Gastgeber für die DAAD-Veranstaltungen bereit: die Huazhong University of Science and Technology, die Wuhan University und die Wuhan University of Technology. Während der Veranstaltungen stellte der DAAD zunächst die Rahmenbedingungen des Studiums in Deutschland vor, zu denen u.a. grundlegende Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und den allgemeinen Bewerbungsablauf gehörten. Anschließend trugen die Repräsentanten der APS, des Goethe-Instituts und der vier teilnehmenden deutschen Hochschulen mit ihren Vorträgen zu einem besseren Verständnis für die Arbeit verschiedener deutscher Institutionen bei und erläuterten ihre Rolle als potentielle Unterstützer für die chinesischen Studieninteressenten.

© DAADNeben den drei Wuhaner Universitäten besuchte der DAAD auch eine Mittelschule mit besonderem Deutsch-Fokus: Die als DSD-Schule eingestufte „Schule der Wuhan Universität“ wird als Teil des PASCH-Programms der Bundesrepublik Deutschland gefördert und von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut. Schüler, die an dieser Mittelschule das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz ablegen und zudem den „Gaokao“ mit einer guten Leistung abschließen, können in Deutschland direkt zum Studium zugelassen werden. Bei dem DAAD-Besuch am 12. April erhielten Schüler und Eltern die besondere Gelegenheit, durch die Vorträge des DAAD und der begleitenden deutschen Institutionen und Hochschulen zahlreiche Informationen zum Studium in Deutschland zu bekommen, die sich auch auf die spezielle Situation der DSD-Schüler bezogen.