Tagung über Rechtsfragen von Big Data und sozialen Netzwerken am Chinesisch-Deutschen Institut für Internationales Wirtschaftsrecht (CDIIW) an der Tongji-Universität

Am 9. und 10. April 2018 hat an der Tongji-Universität in Shanghai eine Tagung über „Social Networks and Big Data: Challenges to Public Welfare, Privacy and Private Life stattgefunden“. Sie wurde vom Chinesisch-Deutschen Institut für Internationales Wirtschaftsrecht an der Tongji-Universität in Zusammenarbeit mit den rechtswissenschaftlichen Fakultäten der beiden Partneruniversitäten des Instituts,der Universität Konstanz und der Humboldt-Universität zu Berlin, durchgeführt und vom Chinesisch-deutschen Campus gefördert. Wissenschaftler und Rechtspraktiker aus China und Deutschland diskutierten die wettbewerbsrechtlichen, privatrechtlichen, immaterialgüterrechtlichen und arbeitsrechtlichen Implikationen von Big Data und sozialen Netzwerken. Die Tagung stieß auf ein starkes Publikumsinteresse, was sicher auch der hohen Aktualität des Tagungsthemas geschuldet war, das Herausforderungen für eine Vielzahl von Lebensbereichen und ebenso viele Rechtsgebiete mit sich bringt.

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Deutschland-Alumni-Treffen der Provinz Guangdong 2018

Am 14. März richteten das Generalkonsulat Kanton und der DAAD gemeinsam das Deutschland-Alumni-Treffen aus. Auf der Veranstaltung trafen sich 76 Alumni im Künstlerbezirk Redtory Art+Design Factory unweit des Stadtzentrums von Guangzhou, um sich bei abwechslungsreichen Aktivitäten auszutauschen. Zunächst hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Gelegenheit, an einer Führung durch die Ausstellungen „Future Life Handbook“ und „Bill Viola Selected Work 1977- 2014“ teilzunehmen. Die vielfältigen Exponate boten einen spannenden Einblick in die Welt zeitgenössischer Kunst. Im Anschluss fand sich die Gruppe dann in lockerer Runde zum Buffetempfang im ebenfalls auf dem Gelände befindlichen Restaurant „Hanging Garden“ ein. Nachdem der stellvertretende Generalkonsul Dirk Lechelt und der Direktor des DAAD Informationszentrums Guangzhou Dominik Gerland jeweils Grußworte an die Runde richteten, nutzten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Zeit zum Netzwerken und erinnerten sich bei Snacks und Getränken an ihre zurückliegende Studien- und Forschungszeit in Deutschland. Die angenehme Atmosphäre wurde von den Anwesenden sehr geschätzt. Sie freuen sich bereits auf den für Mai angekündigten Alumni-Stammtisch – eine Veranstaltung, die seit Anfang 2018 in zweimonatlichen Abständen stattfindet. Mit diesem Vorhaben möchte der DAAD dazu beitragen, einen Raum zu schaffen, in dem ehemalige Deutschland-Alumni aus verschiedenen Bereichen auch langfristig zusammenfinden und untereinander sowie mit Deutschland verbunden bleiben.

Steffen Hanisch, DAAD IC Guangzhou

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Der DAAD in China mit neuem Namen

Der DAAD in China mit neuem Namen. Aus Deyizhi Xueshu Jiaoliu Zhongxin wird Deguo Xueshu Jiaoliu Zhongxin.

Als Verein der deutschen Hochschulen ist der DAAD eine Nichtregierungsorganisation. Entsprechend des NGO Gesetzes der VR China musste sich der DAAD, der seit 1994 in China tätig ist, als NGO registrieren. Am 27. November 2017 wurde die Registrierungsurkunde überreicht und der DAAD trägt nun den Namen Deguo Xueshu Jiaoliu Zhongxin.

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Reich beschenkt: Erfolgreiches Weihnachtsspezial der DAAD-Veranstaltungsreihe „Open House“

Am Freitag, den 1. Dezember 2017, lud der DAAD zum 13. Mal zu der Veranstaltung „Open House“ in das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung (CDZ) im Pekinger Universitätsviertel Haidian ein. Über 100 Studierende und Eltern nahmen an der Veranstaltung teil.

© DAAD

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Das „Open House“ findet zweimal jährlich statt und richtet sich an chinesische Studierende, die sich für ein Studium in Deutschland interessieren. Im vorweihnachtlichen Rahmen der Dezemberausgabe des Events vermittelte der DAAD in Kooperation mit der Akademischen Prüfstelle (APS), dem Goethe-Institut sowie den beteiligten deutschen Hochschulen den Teilnehmern einen Überblick über die deutsche Hochschullandschaft und das Thema Studium und Lehre in Deutschland. Zu den beteiligten Hochschulen gehörten dieses Mal die RWTH Aachen, das Bayerische Hochschulzentrum für China (BayCHINA), die Freie Universität Berlin, die Universität Jena, die Frankfurt School of Finance and Management, die Universität Köln, die Technische Universität München sowie die Universität Siegen.

© DAAD

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Die Veranstaltung begann am frühen Nachmittag mit einem allgemeinen Vortrag zum Thema „Studieren in Deutschland“, präsentiert durch eine Mitarbeiterin der Außenstelle Peking. Im Anschluss stellten die Vertreter der einzelnen Hochschulen ihre Institution und deren spezifisches Lehrangebot vor. Viele Teilnehmer nutzten in den Pausen die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Hochschulvertretern. In den Vorträgen der Akademischen Prüfstelle (APS) und des Goethe-Instituts erhielten die Teilnehmer nützliche Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium in Deutschland sowie über die Möglichkeiten zum Deutschlernen in der Bundesrepublik.

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Als besondere Weihnachtsaktion für das letzte Open House des Jahres lockte eine Weihnachtstombola mit attraktiven Preisen, gespendet von den am Event beteiligten Institutionen. Als Hauptpreis winkte zudem der Gutschein eines bekannten deutschen Restaurants in Peking im Wert von 500 RMB. Der Preis wurde vom Marketing-Team der DAAD-Außenstelle Peking – und seiner Weihnachtsfrau – feierlich an den glücklichen Gewinner überreicht.

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Shanghai-Tour für die deutschen DAAD-Stipendiaten

12. November, ein heiterer Sonntag. In der Stadt sind tausende Marathonläufer unterwegs – und die deutschen DAAD-Stipendiaten machen sich auf den Weg zu einer Erkundungstour durch Shanghai.

Um die Freundschaft und Kommunikation zwischen den chinesischen und den deutschen Studierenden zu fördern, organisierte das DAAD Informationszentrum Shanghai zusammen mit der AHK die Stadttour, mit dem Ziel, dass die gerade erst in Shanghai angekommenen deutschen Stipendiaten die Stadt besser kennenlernen.

Diesmal wurden die deutschen Studierenden aus der Jiaotong Universität, der Tongji Universität und der Fudan Universität eingeladen.

Vormittags erhielten die Studierenden bei einem Besuch des Stadtgestaltungsmuseums viele interessante Informationen über die Entwicklung und Gestaltung der Stadt Shanghai und bekamen auf diese Weise einen ersten Eindruck von der Stadt.

Danach stand die Besichtigung der AHK auf dem Programm. Die AHK ist die offizielle Assoziation der deutschen Unternehmen in China. Herr SHI Min stellte die Struktur der AHK und die Zusammenarbeit mit dem DAAD vor und die Studierenden lernten viel über die Kultur und Struktur der deutschen Unternehmen in Shanghai.

Insgesamt zeigte sich auf dieser Ein-Tages-Tour ganz deutlich, wie schnell sich eine Stadt durch Austausch und Kommunikation mit anderen Ländern entwickeln kann. Beim Abschied wurden Telefonnummern zwischen den Studierenden ausgetauscht und erste Freundschaften geschlossen.

DAAD-Alumni sind überall zu finden, sowohl an den Universitäten als auch in den Unternehmen. Das DAAD-Alumni-Netzwerk ist sehr bedeutend für die kulturelle Kommunikation zwischen China und Deutschland.

Mit neuen Kontakten und vielen neuen Informationen über die Stadt Shanghai können die Studierenden nun erfolgreich in ihren Auslandsaufenthalt starten.

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DAAD Informationszentrum Shanghai

Auf nach Deutschland! Das Pekinger Pre-Departure Seminar 2017

pre_5Durch die Räumlichkeiten des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) wehte am 18. August 2017 Aufbruchstimmung. Über 50 junge chinesische Studierende waren dort zusammengekommen, um den Nachmittag gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des DAAD zu verbringen und sich beim Pre-Departure Seminar letzte Tipps und Informationen zum Thema Studium in Deutschland zu holen.

Das Seminar umfasste unterschiedliche Themenblöcke, zu denen organisatorische Informationen zur Ankunft in Deutschland, Tipps zur eigenständigen Organisation des Studiums, Hinweise zu deutsch-chinesischen Kulturunterschieden, zur interkulturellen Kommunikation und zum Leben in Deutschland sowie der Erfahrungsaustausch unterschiedlicher Deutschland-Alumni gehörten.

Die Live-Vorträge vor Ort wurden durch in Eigenregie produzierte Videos von chinesischen Studierenden ergänzt, die derzeit in Deutschland die Herausforderung Auslandsstudium meistern. Die beiden freiwilligen Regisseure Hu Pingxia und Chen Shenkai hatten sich bereits ein Jahr lang für den WeChat-Kanal des DAAD in China engagiert, indem sie dort regelmäßig Artikel über ihre Erfahrungen in Deutschland veröffentlichten. Durch die Videos aus ihren jeweiligen Studienorten und die darin enthaltenen virtuellen Rundgänge und persönlichen Beschreibungen konnten die Teilnehmer des Pre-Departure Seminars einen Eindruck davon gewinnen, wie ihre zukünftige Umgebung und das damit verbundene Lebensgefühl in Deutschland aussehen kann.

pre_2Neben den vielfältigen Beiträgen der vortragenden Deutschland-Alumni, der DAAD-Mitarbeiterinnen und der studentischen Videomacher zeichnete sich die Veranstaltung auch durch eine große Vielfalt in der Zusammensetzung der Teilnehmer aus. Die gegenseitige Vorstellung anhand einer imaginären Deutschland-Karte zeigte anschaulich, wie viele unterschiedliche Hochschulen und Studienorte in Form ihrer zukünftigen Studierenden vertreten waren. Auch im Hinblick auf die Studienfächer und Fachrichtungen zeigte sich eine breite Verteilung.

pre_7Es war das erste Mal, dass das Team Hochschulmarketing der DAAD-Außenstelle diese Veranstaltung in Peking durchführte. Das positive Feedback, das die Studierenden bei der Evaluation im Anschluss an die Veranstaltung hinterließen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass die nicht-kommerziellen Angebote des DAAD im Bereich Informationsvermittlung und Vorbereitung auf das Auslandsstudium weiterhin eine starke Nachfrage bedienen.

Jana Brokate

DAAD bei der Messe Discover Germany in Guangzhou

Zum allerersten Mal organisierte die Deutsche Außenhandelskammer (AHK) in Guangzhou die Messe „Discover Germany“, um Deutsche Technologien, Innovationen, Bildung, Kultur, Musik und vieles mehr zu präsentieren. Die Veranstaltung fand im neu eröffneten Kinggold Century Plaza statt und dauerte insgesamt 2 Tage, von 30. Juni bis zum 1. Juli 2017. Die Besucher konnten bei der Veranstaltung Deutschland sozusagen „live“ erleben und dadurch ein eigenes Deutschland-Bild entwickeln bzw. es aktualisieren.

Um die deutsche Bildungslandschaft vorzustellen, hat der DAAD auch an der Messe teilgenommen. Mit dem Vortrag „Study in Germany and Discover Germany“ hat Fr. Wenai Li, kommissarische Leiterin des DAAD Informationszentrum Guangzhou, allgemeine Fakten und Statistiken über das Studium sowie 10 gute Gründe für das Studieren in Deutschland vorgestellt. Am DAAD-Stand konnten sich die Interessierten dann intensiv beraten lassen, wie man sich Schritt für Schritt auf ein Studium in Deutschland vorbereiten kann.

Der Messeauftritt des DAAD hat das Publikum erfolgreich auf Deutschland als Studienort aufmerksam gemacht. Viele Eltern und junge Leute haben Infobroschüren mitgenommen und bekundeten ihr Interesse nochmals persönlich in das Informationszentrum zu kommen, um sich weitere Informationen zu holen.

DAAD IC Guangzhou

Wenai Li

Discover Germany

Gemeinsam sind wir stark: Ausreiseseminar 4.0

Für die Stipendiaten des deutsch-chinesischen DAAD-CSC Postdoc-Programms und des DAAD-CAS PhD-Programms hat die DAAD-Außenstelle Peking nun schon zum 4. Mal ein Ausreiseseminar veranstaltet. Ab Juli gehen die 43 Stipendiaten jeweils für ein bis knapp zwei Jahre an Hochschulen oder Institute in Deutschland um zu forschen.

Das Seminar am 24. und 25. Juni wurde von Ruth Schimanowski, der stellvertretenden Leiterin der DAAD-Außenstelle Peking eröffnet. Am ersten Tag waren auch die Partner Li Wenxuan von der University der Chinese Academy of Sciences (CAS) sowie Li Mei und Yang Jie vom Chinese Scholarship Council (CSC) anwesend. Sie gaben generelle Informationen zur Durchführung der Stipendienprogramme und boten den Stipendiaten im Anschluss an ihre Vorträge Gelegenheit direkt Fragen zu stellen.

Als Trainer und Workshopleiter konnten dieses Jahr wieder Frau Professor Zhao Qian von der Fakultät für interkulturelle Kommunikation an der Beijing Foreign Studies University und Dr. Patrick Kühnel, Vize-Direktor des Chinesische-Deutschen Hochschulkollegs in Shanghai gewonnen werden. Die drei Hauptthemen des Workshops waren interkulturelle Kommunikation, der Universitätsalltag und alle Fragen rund ums Wohnen, Reisen und Leben in Deutschland. Rollenspiele und Gruppendiskussionen sollten den Stipendiaten helfen Kompetenzen aufzubauen, damit sie dann in Deutschland Probleme eigenständig angehen können und sich im interkulturellen Umfeld besser zurecht finden.

Hilfreiche Anregungen konnten die Teilnehmer auch von Alumni mitnehmen. She Jianqing teilte ihre Erfahrungen als Wissenschaftlerin in Deutschland und praktische Tipps in einem lebhaften Vortrag mit den bald Ausreisenden.

Des Weiteren können die Stipendiaten während des Ausreiseseminars sich gegenseitig kennenlernen und untereinander Kontakte knüpfen. Ein gutes Netzwerk gleich zu Beginn macht stark für die anstehenden Herausforderungen.

Die Bewerbungen für das Deutsch-Chinesische (CSC-DAAD) Post-Doc Programm 2018 sind bald offen. Mehr Details finden Sie hier:
http://www.daad.org.cn/zh/stipendienangebote-fur-chinesen/promotion-und-postdoc

Ruth Schimanowski, DAAD Außenstelle Peking

Erstes Treffen der chinesischen Alumni der Universität Siegen in Peking

Am Freitag, den 23. Juni 2017, fand das erste Treffen der chinesischen Alumni der Universität Siegen in Peking statt. 20 Absolventen und Forscher-Alumni sowie Freunde der Universität Siegen und Kooperationspartner, von denen einige sogar aus anderen Städten wie Chengdu, Nanjing, Qingdao, Shanghai und Tianjin angereist waren, nahmen die Einladung des Alumniverbundes der Universität Siegen, dem hochschulweiten internationalen Netzwerk und der Service- und Kontaktstelle für die Alumni der Universität, wahr. Es war die erste Gemeinschaftsveranstaltung des Alumniverbundes mit dem Chinabüro der Universität Siegen in Peking.

Nach der Begrüßung durch den Kanzler der Universität Siegen, Herrn Ulf Richter, des Leiters der Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in China, Herrn Dr. Thomas Schmidt-Dörr, und der Leiterin des Chinabüros der Universität Siegen in Peking, Frau Rong Xu gab Herr Richter einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen an der Universität Siegen. Es folgten eine Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Möglichkeit des Austauschs der Kontaktdaten.

Anschließend gab die Abteilungsleiterin German Desk der Außenhandelskammer (AHK) und Alumna der Universität Siegen, Frau Jie Li, einen Einblick in Tätigkeiten und Vorstellung der Rolle der AHK für die wirtschaftliche Zusammenarbeit von China und Deutschland.

Nach anregenden Diskussionen lud die Universität Siegen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Den Abend verbrachten die Gäste mit Gesprächen über gemeinsame Erlebnisse in Siegen, Neuigkeiten über Bekannte aus Siegener Zeiten und dem Planen weiterer gemeinsamer Unternehmungen in China.

gruppenbild_3006Kontakt:
Alumniverbund der Universität Siegen
Dr. Susanne Padberg
E-Mail: padberg@alumni.uni-siegen.de
Tel.: +49 (0) 271 740 4912
Chinabüro der Universität Siegen
Frau Rong Xu,
E-Mail: rong.xu@zv.uni-siegen.de
Tel.: +86 10 6590 7360

“Study in Germany”– Vortragsreise nach Nanjing

Das IC-Büro Shanghai war am 6. und 7. Juni auf einer Vortragsreise in Nanjing. Insgesamt hat das IC-Büro drei Institutionen besucht: die Nanjing University of Science and Technology, das Jesie-Goethe Sprachlernzentrum und die Nanjing University hat jeweils eine Info-Veranstaltung zum Thema „Studium in Deutschland“ stattgefunden. Über 200 Studierende und Eltern sind gekommen, um sich über Studienmöglichkeiten in Deutschland zu informieren.

Neben dem DAAD, der Akademischen Prüfstelle und dem Goethe-Institut waren neun deutsche Hochschulen (Technische Universität München, RWTH Aachen, Universität Bayreuth, Universität Göttingen, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universität Hamburg, Freie Universität Berlin und Frankfurt School of Finance & Management) bei den Veranstaltungen in Nanjing vertreten. Wie üblich stellte der DAAD eine Übersicht der deutschen Hochschullandschaft sowie die Hochschulzugangsberechtigung für Chinesen vor, während die Hochschulen sich auf ihre spezialisierten Fächer, die Studiengänge sowie die Bewerbungsvorrausetzungen für chinesische Studenten konzentrierten. 

Viele Studenten waren gut vorbereitet und stellten konkrete Fragen. Die Fragen reichten von Fächerrelevanz über Informationsbeschaffung bis zu Vorschlägen für eine effiziente Vorbereitung. Eine DSD-II-Schülerin war sogar am Abend vor ihrer Gaokao mit ihrer Mutter gekommen, um sich die Vorträge anzuhören und danach an den Informationsständen den persönlichen Kontakt zu den Hochschulen zu suchen. 

Herr GUO Shengying, chinesischer Leiter des SLZs, brachte es in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt, als DAAD-Stipendiat in der 80er Jahren hat er nach Deutschland gereist, am Goethe-Institut in München Deutsch gelernt und danach an der RWTH Aachen studiert. Er freute sich sehr darüber, nun alle diese Institutionen im eigenen Haus begrüßen zu dürfen. 

Der DAAD als Förderer zur Internationalisierung deutscher Hochschulen hofft sehr, dass die besten chinesischen Studierende für ein Studium nach Deutschland gehen und Deutschland dauerhaft verbunden bleiben, ob im Bereich des deutschen-chinesischen Austauschs oder in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

LIU Jueye

DAAD IC Shanghai

Ziel Deutschland – Seid Ihr gut vorbereitet?

Ein Bericht über das Ausreiseseminar 2017 in Guangzhou

Der Sommer in Guangzhou ist heiß aber gleichzeitig aufregend,  da viele Studierende, die sich für ein Studium oder eine Promotion in Deutschland entschieden haben, inzwischen ihre Bewerbungen erledigt haben und mit guter Hoffnung auf eine Zulassung warten. Manche haben sogar Zulassungen von einer oder mehreren deutschen Hochschulen erhalten. Sie fangen mit großer Aufregung an, sich auf die bevorstehende Ausreise vorzubereiten.  Um ihnen bei der Vorbereitungsphase zu helfen, veranstaltete das DAAD IC Guangzhou am 23. Juni 2017 an der School of Foreign Languages der Sun Yat-sen University ein Ausreiseseminar.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Fr. Sandra Bayer, DAAD-Lektorin an der Guangdong University of Foreign Studies, das DAAD-Team vor. Anschließend teilten alle Teilnehmer bei einer  Vorstellungsrunde ihre größte Vorfreude und ihre größte Angst im Vorfeld ihres Studienaufenthalts in Deutschland mit den anderen.  Die meisten Studenten freuen sich sehr darauf, eine neue Kultur zu erleben bzw. zu entdecken. Die am häufigsten genannte Angst war die vor der deutschen Sprache und möglichen Verständigungsschwierigkeiten.

Nach der Vorstellungsrunde gab es ein Deutschland-Quiz, bei dem man Preise wie z.B. Bücher über  deutsche Architektur, Reisen in Deutschland oder Rezepte für deutsche Spezialitäten gewinnen konnte. Das Quiz lockerte nicht nur die Atmosphäre auf, sondern zeugte auch von dem bereits hervorragenden landeskundlichen Wissen vieler Studenten. Danach stellte Sandra Bayer mit dem Vortrag “German Life and Culture – All about beer and Würstchen?“ die deutsche Kultur und das Leben in Deutschland anschaulich vor. Von den richtigen Begrüßungsformen über das Essen in der Mensa bis hin zu Transportmitteln in Deutschland, der Inhalt des Vortrags war sehr praxisorientiert.

Nach einer erfrischenden Kaffeepause kam Herr Alexander Leutgeb, Experte in Visaangelegenheiten vom Deutschen Generalkonsulat Kanton, zu Wort. Er informierte die Studierenden ausführlich über die deutschen Visa-Bestimmungen. Dieser Teil war wegen der zahlreichen Schritte und Formalitäten, die zu beachten sind, besonders aufschlussreich. Während seines Vortrags kamen sofort Nachfragen auf, da viele Ausreisende gerade dabei waren, ihr Visum zu beantragen. Alle Fragen klärte Herr Leutgeb mit großer Geduld und einer extra-Portion Humor, wobei er die Studenten ermutigte, keine Angst vor dem Visaverfahren zu haben.

Zur Abrundung hielt Fr. Li Wenai, kommissarische Leiterin des DAAD Informationszentrums Guangzhou, einen Vortrag über die wichtigsten Aufgaben, die man vor und nach der Einreise in Deutschland erledigen muss. Anhand eines kurzen Videos erzählte sie den Teilnehmern, was man bei der Wohnungssuche, Kontoeröffnung, Immatrikulation und Anmeldung beim Einwohnermeldeamt bzw. der Ausländerbehörde beachten muss. Anschließend folgte eine offene Fragerunde, in der alle Vortragenden allerlei Fragen vom Publikum gemeinsam beantworteten und ihnen gute Tipps gaben.

Zu guter Letzt wurde noch eine Wechat-Gruppe gegründet, in der sich die ausreisenden Studenten miteinander vernetzen können. Diese soll ihnen die Möglichkeit bieten, nach der Veranstaltung weiterhin in Kontakt zu bleiben, so dass sie sich hoffentlich später auch in Deutschland gegenseitig helfen und gemeinsam in ihrem Studium und Leben unterstützen können.

Nach einer so gelungenen Veranstaltung bleibt uns als Veranstaltern des Ausreiseseminars zum Abschluss nur noch, allen Teilnehmern „eine gute Reise“ zu wünschen und uns schon auf den nächsten Sommer zu freuen.

DAAD  IC Guangzhou

Wenai Li

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“Study in Germany” Vortragsreise nach Nanjing

Das IC-Büro Shanghai war am 6. und 7. Juni auf einer Vortragsreise in Nanjing.  Insgesamt hat das IC-Büro drei Institutionen besucht: die Nanjing University of Science and Technology, das Jesie-Goethe Sprachlernzentrum und die Nanjing University hat jeweils eine Info-Veranstaltung zum Thema „Studium in Deutschland“ stattgefunden. Über 200 Studierende und Eltern sind gekommen, um sich über Studienmöglichkeiten in Deutschland zu informieren.

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Neben dem DAAD, der Akademischen Prüfstelle und dem Goethe-Institut waren neun deutsche Hochschulen (Technische Universität München, RWTH Aachen, Universität Bayreuth, Universität Göttingen, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universität Hamburg, Freie Universität Berlin und Frankfurt School of Finance & Management) bei den Veranstaltungen in Nanjing vertreten. Wie üblich stellte der DAAD eine Übersicht der deutschen Hochschullandschaft sowie die Hochschulzugangsberechtigung für Chinesen vor, während die Hochschulen sich auf ihre spezialisierten Fächer, die Studiengänge sowie die Bewerbungsvorrausetzungen für chinesische Studenten konzentrierten.

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Viele Studenten waren gut vorbereitet und stellten konkrete Fragen. Die Fragen reichten von Fächerrelevanz über Informationsbeschaffung bis zu Vorschlägen für eine effiziente Vorbereitung. Eine DSD-II-Schülerin war sogar am Abend vor ihrer Gaokao mit ihrer Mutter gekommen, um sich die Vorträge anzuhören und danach an den Informationsständen den persönlichen Kontakt zu den Hochschulen zu suchen.

Herr GUO Shengying, chinesischer Leiter des SLZs, brachte es in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt, als DAAD-Stipendiat in der 80er Jahren hat er nach Deutschland gereist, am Goethe-Institut in München Deutsch gelernt und danach an der RWTH Aachen studiert. Er freute sich sehr darüber, nun alle diese Institutionen im eigenen Haus begrüßen zu dürfen.

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Der DAAD als Förderer zur Internationalisierung deutscher Hochschulen hofft sehr, dass die besten chinesischen Studierende für ein Studium nach Deutschland gehen und Deutschland dauerhaft verbunden bleiben, ob im Bereich des deutschen-chinesischen Austauschs oder in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Studientag an der University of Science and Technology Beijing

Mehr als 150 Studierende kamen am 12 Mai 2017 an der University of Science and Technology Beijing (USTB) zusammen, um sich beim Studientag des DAAD über ein Studium in Deutschland zu informieren. Da die USTB eine Eliteuniversität mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt ist, waren Informationen zu Studienmöglichkeiten in diesem Bereich besonders gefragt.

© DAAD

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Neben dem DAAD und dem Goethe-Institut waren sieben deutsche Hochschulen beim Studientag an der USTB vertreten, um alle interessierten Teilnehmer mit Informationen zu unterschiedlichen Studienmöglichkeiten in Deutschland zu versorgen. Die vom DAAD organisierte Veranstaltung stieß auf starkes Interesse bei den teilnehmenden Studierenden der USTB und weiteren Besuchern, die von auswärts kamen. Dies äußerte sich zum Beispiel durch die vielen konkreten und gut vorbereiteten Fragen, die die Interessierten an den Beratungsständen der Hochschulen stellten. Die Stände der deutschen Hochschulen, die einen ähnlichen inhaltlichen Schwerpunkt wie die ingenieurwissenschaftlich-orientierte University of Science and Technology aufweisen, bekamen besonders viel Zulauf.

© DAAD

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„Die meisten Studierenden stellten mir Fragen zu den Studiengängen Maschinenbau und Ingenieurwesen. Das hatte ich auch so erwartet“, resümiert Liu Jie, Vertreterin der RWTH Aachen, nach Ende der Veranstaltung. „Positiv überrascht war ich allerdings darüber, wie detailliert sich viele Studierende auf das Gespräch mit mir vorbereitet hatten. So waren sofort tiefgehende Gespräche möglich.“ Sie fügt hinzu: „Auch der Anteil an Besuchern, die sich für Forschungstätigkeiten an der RWTH Aachen interessieren, war überdurchschnittlich groß. In etwa 20 Prozent meiner Standgespräche ging es darum, dass die betreffenden Personen gerne bei uns einen Doktor machen wollen.“

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TUM-Repräsentantin Zhou Qinya im Beratungsgespräch – © DAAD

Eine Universität, die auch besonders viel Aufmerksamkeit von den Studierenden bekam, war die TU München (TUM). Zhou Qinya, die die bayrische Universität beim Studientag vertrat, äußert sich ebenfalls sehr positiv über die teilnehmenden Besucher der Veranstaltung: „Mir ist sofort der Kontrast zu den Gesprächen aufgefallen, die ich sonst bei großen Bildungsmessen führe. Dort haben viele Besucher oft noch keine konkrete Vorstellung davon, was ein Studium in Deutschland auszeichnet und wie es funktioniert. Beim Studientag hingegen haben die Interessierten solide Grundkenntnisse gegenüber der Situation in Deutschland gezeigt. Ihre Fragen waren häufig sehr konkret, wie zum Beispiel Nachfragen zu bestimmten Bewerbungskriterien. Dadurch konnte ich natürlich besser nützliche und detaillierte Informationen weitergeben.“

Studientage sind vom DAAD organisierte Informationsveranstaltungen, die an chinesischen Elitehochschulen stattfinden. Teilnehmende deutsche Hochschulen können sich dort chinesischen Studierenden und Studieninteressierten präsentieren. Die potentiellen chinesischen Studienbewerber bekommen dabei sowohl an den Beratungsständen der Hochschulen als auch in den parallel gehaltenen Vorträgen ein reichhaltiges Informationsangebot zu den Studienvoraussetzungen und -angeboten in Deutschland. Während die Mitarbeiter des DAAD am Stand und in Form eines Vortrags allgemeine Informationen zum Studium in Deutschland bereitstellen, konzentrieren sich die deutschen Hochschulen auf die Darstellung ihrer individuellen Programme und Schwerpunkte.

Jana Brokate

Umwelt-Expo: Tongji-Team gewinnt den ersten Platz

Die IE-Expo China fand vom 4.-6. Mai 2017 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) statt. Mit 55.000 Besuchern (+28% im Vergleich zum Vorjahr) und 1.637 Ausstellern (+26%) erreichte die Messe die bis dato höchste internationale Beteiligung. Es ist Asiens führende Handelsmesse im Bereich Umwelttechnologie und konnte dieses Jahr Rekordzahlen bezüglich Besuchern, Ausstellern und Ausstellungsfläche (100.000 m²) vermelden. Drei Tage lang konnte das Fachpublikum innovative Lösungen für Wasser-, Abfall-, Luft- und Bodenprobleme begutachten.

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) beteiligte sich an der Messe durch die Organisation der Technical Scientific Conference (mit den Sessions “Sponge City” und “Wastewater Treatment Plans”) und der University Challenge China, die bereits zum dritten Mal im Rahmen der IE-Expo stattfand.

Zehn 3er-Teams aus fünf Universitäten (Tongji University, Fudan University, Shanghai Jiao Tong University, Donghua University und East China University of Science and Technology) stellten sich der Herausforderung und traten gegeneinander in zwei verschiedenen Disziplinen an. In der ersten Aufgabe mussten die Teams ihr Verständnis von Wasserverbrauch und sozial-ökonomischer Nachhaltigkeit auf Basis einer fiktiven Umgebung darstellen, während sie in der zweiten Aufgabe ihre Fähigkeit zur Informationsrecherche mit Fokus auf einen fiktiven Arbeitgeber auf der Messe unter Beweis stellen sollten. Anschließend wurden die Teams gebeten, das gesammelte Wissen in einem Bericht mit vorgegebenem Thema zu verschriftlichen.

Den ersten Platz gewann das Team der Tongji University (Xu Chengjian, Yuan Zhen, Chang Cheng), Zweiter wurde das Team der Shanghai Jiao Tong University (Ma Hanchen, Ji Jie, Wu Ziwei) und Dritter das Team der East China University of S&T (Chen Mengfan, Li Jiayi, Wang Lu). Das Gewinnerteam wird im Mai 2018 an der World University Challenge an der IFAT München teilnehmen, wo sie gegen andere Gewinner aus Europa, Asien, dem arabischen Raum, Afrika und Indien antreten werden. Teilnahme und Reisekosten werden von der Wilo-Stiftung übernommen. Die  Studierenden freuten sich, ihr Wissen in die Praxis erproben zu dürfen.