Neuer DAAD Newsletter November 2017

Newsletter BildDer aktuelle Newsletter der DAAD-Außenstelle Peking ist heute erschienen.

In dem alle zwei Monate neu erscheinenden informativen E-Newsletter des DAAD China werden aktuelle Aktivitäten und Projekte vorgestellt, sowie Nachrichten aus Bildung und Forschung.

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„Research in Germany“ jetzt auch auf WeChat

Informationen zu Forschung und Wissenschaft in Deutschland, Karrieremöglichkeiten und Stipendienausschreibungen sowie Neuigkeiten der deutschen Wissenschaftsorganisationen in China sind jetzt auch auf der chinesischen Social Media Plattform WeChat zu finden.

Ab sofort ist die Kampagne „Research in Germany“ in China mit aktuellen Beiträgen auf WeChat vertreten. Das neue Angebot des Forschungsmarketingteams der DAAD-Außenstelle ergänzt den Chinesisch sprachigen Auftritt des DAAD um einen weiteren Informationskanal speziell für junge Forscher und Wissenschaftler aus China.

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Interessierte an einer Promotion oder an einem Forschungsaufenthalt in Deutschland erhalten über das neue WeChat Konto noch schneller aktuelle Informationen zu wissenschaftlichen Karrieren in Deutschland, Berichte und Ankündigungen von Veranstaltungen sowie Hinweise zu laufenden Ausschreibungen. Informationen zu Kultur und Leben in Deutschland sowie wertvolle Tipps zu „Research in Germany“ runden das Angebot ab.

Um dem „Research in Germany“ WeChat Auftritt zu folgen, scannen Sie einfach mit Ihrem Smartphone über den QR Code oder suchen Sie unter den „offiziellen Accounts“ nach „赴德研究“.

Keep in touch – folgen Sie uns bei WeChat!

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Weitere Informationen zu „Research in Germany“:

Mit der Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird der Forschungsstandort Deutschland seit November 2006 unter der Marke „Research in Germany – Land of Ideas“ international präsentiert.

Die deutschen Forschungs- und Förderorganisationen wie die Alexander von Humboldt Stiftung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie das Internationale Büro des BMBF setzen im Rahmen der Kampagne weltweit diverse Forschungsmarketing-, Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen um.

Das Internetportal „Research in Germany” ist die zentrale Informationsplattform der Initiative. Redaktionell wird das Portal vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) betreut.

Weiterführende Links: https://www.research-in-germany.org/zh.html

Neuer DAAD Newsletter September 2017

Newsletter BildDer aktuelle Newsletter der DAAD-Außenstelle Peking ist heute erschienen.

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Neuer DAAD Newsletter Juli 2017

Newsletter BildDer aktuelle Newsletter der DAAD-Außenstelle Peking ist heute erschienen.

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DAAD bei der Messe Discover Germany in Guangzhou

Zum allerersten Mal organisierte die Deutsche Außenhandelskammer (AHK) in Guangzhou die Messe „Discover Germany“, um Deutsche Technologien, Innovationen, Bildung, Kultur, Musik und vieles mehr zu präsentieren. Die Veranstaltung fand im neu eröffneten Kinggold Century Plaza statt und dauerte insgesamt 2 Tage, von 30. Juni bis zum 1. Juli 2017. Die Besucher konnten bei der Veranstaltung Deutschland sozusagen „live“ erleben und dadurch ein eigenes Deutschland-Bild entwickeln bzw. es aktualisieren.

Um die deutsche Bildungslandschaft vorzustellen, hat der DAAD auch an der Messe teilgenommen. Mit dem Vortrag „Study in Germany and Discover Germany“ hat Fr. Wenai Li, kommissarische Leiterin des DAAD Informationszentrum Guangzhou, allgemeine Fakten und Statistiken über das Studium sowie 10 gute Gründe für das Studieren in Deutschland vorgestellt. Am DAAD-Stand konnten sich die Interessierten dann intensiv beraten lassen, wie man sich Schritt für Schritt auf ein Studium in Deutschland vorbereiten kann.

Der Messeauftritt des DAAD hat das Publikum erfolgreich auf Deutschland als Studienort aufmerksam gemacht. Viele Eltern und junge Leute haben Infobroschüren mitgenommen und bekundeten ihr Interesse nochmals persönlich in das Informationszentrum zu kommen, um sich weitere Informationen zu holen.

DAAD IC Guangzhou

Wenai Li

Discover Germany

Ziel Deutschland – Seid Ihr gut vorbereitet?

Ein Bericht über das Ausreiseseminar 2017 in Guangzhou

Der Sommer in Guangzhou ist heiß aber gleichzeitig aufregend,  da viele Studierende, die sich für ein Studium oder eine Promotion in Deutschland entschieden haben, inzwischen ihre Bewerbungen erledigt haben und mit guter Hoffnung auf eine Zulassung warten. Manche haben sogar Zulassungen von einer oder mehreren deutschen Hochschulen erhalten. Sie fangen mit großer Aufregung an, sich auf die bevorstehende Ausreise vorzubereiten.  Um ihnen bei der Vorbereitungsphase zu helfen, veranstaltete das DAAD IC Guangzhou am 23. Juni 2017 an der School of Foreign Languages der Sun Yat-sen University ein Ausreiseseminar.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Fr. Sandra Bayer, DAAD-Lektorin an der Guangdong University of Foreign Studies, das DAAD-Team vor. Anschließend teilten alle Teilnehmer bei einer  Vorstellungsrunde ihre größte Vorfreude und ihre größte Angst im Vorfeld ihres Studienaufenthalts in Deutschland mit den anderen.  Die meisten Studenten freuen sich sehr darauf, eine neue Kultur zu erleben bzw. zu entdecken. Die am häufigsten genannte Angst war die vor der deutschen Sprache und möglichen Verständigungsschwierigkeiten.

Nach der Vorstellungsrunde gab es ein Deutschland-Quiz, bei dem man Preise wie z.B. Bücher über  deutsche Architektur, Reisen in Deutschland oder Rezepte für deutsche Spezialitäten gewinnen konnte. Das Quiz lockerte nicht nur die Atmosphäre auf, sondern zeugte auch von dem bereits hervorragenden landeskundlichen Wissen vieler Studenten. Danach stellte Sandra Bayer mit dem Vortrag “German Life and Culture – All about beer and Würstchen?“ die deutsche Kultur und das Leben in Deutschland anschaulich vor. Von den richtigen Begrüßungsformen über das Essen in der Mensa bis hin zu Transportmitteln in Deutschland, der Inhalt des Vortrags war sehr praxisorientiert.

Nach einer erfrischenden Kaffeepause kam Herr Alexander Leutgeb, Experte in Visaangelegenheiten vom Deutschen Generalkonsulat Kanton, zu Wort. Er informierte die Studierenden ausführlich über die deutschen Visa-Bestimmungen. Dieser Teil war wegen der zahlreichen Schritte und Formalitäten, die zu beachten sind, besonders aufschlussreich. Während seines Vortrags kamen sofort Nachfragen auf, da viele Ausreisende gerade dabei waren, ihr Visum zu beantragen. Alle Fragen klärte Herr Leutgeb mit großer Geduld und einer extra-Portion Humor, wobei er die Studenten ermutigte, keine Angst vor dem Visaverfahren zu haben.

Zur Abrundung hielt Fr. Li Wenai, kommissarische Leiterin des DAAD Informationszentrums Guangzhou, einen Vortrag über die wichtigsten Aufgaben, die man vor und nach der Einreise in Deutschland erledigen muss. Anhand eines kurzen Videos erzählte sie den Teilnehmern, was man bei der Wohnungssuche, Kontoeröffnung, Immatrikulation und Anmeldung beim Einwohnermeldeamt bzw. der Ausländerbehörde beachten muss. Anschließend folgte eine offene Fragerunde, in der alle Vortragenden allerlei Fragen vom Publikum gemeinsam beantworteten und ihnen gute Tipps gaben.

Zu guter Letzt wurde noch eine Wechat-Gruppe gegründet, in der sich die ausreisenden Studenten miteinander vernetzen können. Diese soll ihnen die Möglichkeit bieten, nach der Veranstaltung weiterhin in Kontakt zu bleiben, so dass sie sich hoffentlich später auch in Deutschland gegenseitig helfen und gemeinsam in ihrem Studium und Leben unterstützen können.

Nach einer so gelungenen Veranstaltung bleibt uns als Veranstaltern des Ausreiseseminars zum Abschluss nur noch, allen Teilnehmern „eine gute Reise“ zu wünschen und uns schon auf den nächsten Sommer zu freuen.

DAAD  IC Guangzhou

Wenai Li

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Preisverleihung in Berlin: Prof. Chai Jijie erhält Humboldt-Professur

Am 16. Mai 2017 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka und der Präsident der Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz in Berlin die Alexander von Humboldt-Professuren verliehen. Mit Prof. CHAI Jijie von der Tsinghua-Universität erhielt zum ersten Mal ein chinesischer Wissenschaftler den begehrten Forschungspreis.

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Von links nach rechts: Rektor der Universität zu Köln Prof. Dr. Axel Freimuth, Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka, Preisträger Prof. Dr. Jijie Chai, Direktor des Max Planck Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung Prof. Dr. Miltos Tsiantis, Präsident der Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Helmut Schwarz

Mit dem Preisgeld in Höhe von 5 Millionen Euro ist die Alexander von Humboldt-Professur Deutschlands höchst dotierter Forschungspreis. Als Strukturbiologe wird CHAI Jijie für seine Beschreibung von Aufbau und Struktur von Proteinen gewürdigt, deren Verständnis eine verstärkte Beeinflussung der Immunabwehr ermöglichen kann. Von 2017 bis 2022 wird er an der Universität zu Köln und dem Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln forschen.

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CHAI Jijie gilt als einer der führenden Wissenschaftler, die den Aufbau von Proteinen und speziellen Rezeptoren erforschen. Seine Arbeit stellt eine wichtige Grundlage für die Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und die Entwicklung von Medikamenten dar. Mit Hilfe von Prof. Chai und unter der Nutzung modernster Mikroskopieverfahren wollen die Universität zu Köln und das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung ihre Forschungen in Medizin, Biochemie und Botanik enger zusammenführen.

Geboren wurde Chai Jijie 1966 in Dandong in der chinesischen Provinz Liaoning. Er studierte zunächst Chemie und wurde am Peking Union Medical College promoviert. Als Postdoktorand wechselte Chai 1999 an das Department of Molecular Biology der Princeton University, USA. 2004 kehrte er nach Peking zurück und forschte am National Institute of Biological Sciences. 2011 erhielt Chai eine Tenure-Track-Professur an der Tsinghua Universität, wo er seit 2012 als Full Professor an der School of Life Sciences tätig ist. Im April 2017 trat er seine Humboldt-Professur an der Universität zu Köln an.

Video-Porträt von Herrn Professor Chai Jijie

 

Quelle:Humboldt-Stiftung
http://www.humboldt-professur.info/de/preistraeger/preistraeger-2017/chai-jijie

Join „Research in Germany“ webinar series for first-hand information!

Interested in a research career in Germany? Join our webinars „Research in Germany“ with experts from German research institutions and testimonials from all over the world giving you an insight in the German research landscape, funding opportunities and much more…

The event is open to anyone interested in doing research in Germany. It is free of charge and will be conducted in English.

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„Research in Germany“
Webinar-Series
12 -16 June, 2017

1. The German Research Landscape / Who does research in Germany?

Time: Monday, 12 June 2017, 14:00 – 15:00 CEST

Hosted by: Dr. Katja Lasch, German Academic Exchange Service (DAAD)

Panelists:Helga Soer-Sodmann (University of Münster), Joanna Wrzeszcz (Cynora GmbH), Nicole Cumia (Fraunhofer Society)

Registration: https://register.gotowebinar.com/register/3401635371453981954

2. Proposal Writing / How to write a successful proposal?

Time: Tuesday, 13 June 2017 14:00 – 15:00 CEST

Hosted by: Anne Knab, German Academic Exchange Service (DAAD)

Panelists: Prof. Dr. Werner Mäntele (University of Frankfurt), Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins (University of Leipzig), Neelakshi Joshi (DLGS-Dresden Leibniz Graduate School)

Registration: https://register.gotowebinar.com/register/477330265755884802

3. Postdoctoral opportunities in Germany / How to launch your postdoctoral research career?

Time: Wednesday, 14 June 2017, 14:00 – 15:00 CEST

Hosted by: Dr. Katja Lasch, German Academic Exchange Service (DAAD)

Panelists: Dr. Anna Böhme (DFG-German Research Foundation), Dr. Ursula Justus (University of Bochum – Research School), Dr. Douglas Richardson (Harvard University), Dr. Siwei Bai (Technical University Munich)

Registration: https://register.gotowebinar.com/register/2133540023839230978

4. Funding your research stay

Time: Friday, 16 June 2017 14:00 – 15:00 CEST

Hosted by: Gabrijela Nikolic, German Academic Exchange Service (DAAD)

Panelists: Andrea Berg (Alexander von Humboldt Foundation), Prof. Dr Amitava Gupta (Jadavpur University), further panelists tba

Registration: https://register.gotowebinar.com/register/4253191734005413634

For more information please visit our website: Webinar Series.

Neuer DAAD Newsletter März 2017

Newsletter BildDer aktuelle Newsletter der DAAD-Außenstelle Peking ist heute erschienen.

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Funding your research in Germany

researchGrants, fellowships and awards for international PhD students and researchers 2016/2017.

Deutschland ist ein großartiges Forschungsland und bietet internationalen Forschern zahlreiche Fördermöglichkeiten.

Egal ob Doktorand, Post-Doc, Professor oder Wissenschaftler: Funding your research in Germany hilft Ihnen, das richtige Programm zu finden, um Ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland zu finanzieren.

Die Borschüre bietet nicht nur detaillierte Informationen zu den wichtigsten Fördermöglichkeiten in Deutschland, sondern auch in der Europäischen Union.

Neben grundlegenden Informationen über die einzelnen Programme, erfahren Sie jeweils auch wie und wo Sie sich bewerben können.

Download (PDF, 6.3 MB)

Detaillierte Informationen über sämtliche Programme sind auch online zu finden unter: https://www.research-in-germany.org/en/research-funding/

Thomas Schmidt-Dörr

Kranke Organe wieder gesund machen: Max Planck Center for Regenerative Biomedicine in Guangzhou gestartet

Beschädigte Zellen und Organe heilen und reprogrammierte Stammzellen (iPS) in die klinische Anwendung bringen – das sind die Ziele des neuen „Max Planck – GIBH Joint Center for Regenerative Biomedicine“ in Guangzhou. Das GIBH ist das Guangzhou Institute of BiomedicineandHealth, ein Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Die Kooperation soll die iPS-Technologie grundlegend voranbringen und entscheidende Impulse für die regenerative Medizin und Medikamentenforschung liefern.

Feierliche Einweihung des neuen Max Planck - GIBH Joint Center for Regenerative Biomedicinein Guangzhou durch Professor Pei Duanqing und Professor Hans Schöler am 20. Dezember 2016.

Feierliche Einweihung des neuen Max Planck – GIBH Joint Center for Regenerative Biomedicinein Guangzhou durch Professor Pei Duanqing und Professor Hans Schöler am 20. Dezember 2016. © Max Planck – GIBH Joint Center for Regenerative Biomedicine

An dem neuen Center arbeiten führende chinesische und deutsche Wissenschaftler zusammen. Am GIBH, wo das Zentrum angesiedelt ist, sind es Prof. Pei Duanqing und Dr. Ralf Jauch, in Deutschland Prof. Hans Schöler, Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Biomedizin in Münster sowie die Prof. Thomas Braun und Werner Seeger vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim.

Das neue Center wurde am 20. Dezember 2016 in Guangzhou in Anwesenheit des deutschen Generalskonsuls in Guangzhou, Helmut Lüders, eröffnet.

Die regenerative Biomedizin hat durch die sogenannte iPS-Technologie, die in 2012 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, neue Perspektiven bekommen und dadurch einen erheblichen Aufschwung erlebt. Körperzellen von Patienten können zunächst in einen embryonalen Urzustand zurückversetzt, fast unendlich vermehrt und dann in alle Zelltypen des Körpers umgewandelt werden. Forscher untersuchen auf diese Weise Krankheiten in der Kulturschale und entwickeln neue Medikamenten. Das neue Max Planck Center konzentriert sich dabei auf Zellen des Gehirns, des Herzens und der Lunge.

Fluoreszenz-Aufnahme menschlicher Stammzellen, die aus iPS-Zellen hergestellt wurden.

Fluoreszenz-Aufnahme menschlicher Stammzellen, die aus iPS-Zellen hergestellt wurden. © MPI Münster

 

Für die deutsche Max-Planck-Gesellschaft sind Max Planck Center eine entscheidende Erweiterung der internationalen Zusammenarbeit. Durch die Max Planck Center erhalten Wissenschaftskooperationen mit erstklassigen ausländischen Partnern in zukunftsweisenden Forschungsgebieten eine neue Qualität: Es werden Plattformen geschaffen, auf denen die beteiligten Max-Planck-Institute und ihre internationalen Partner ihre jeweiligen Kenntnisse, Erfahrungen und Expertise zusammenbringen und durch die Kombination von komplementären Methoden und Wissen einen wissenschaftlichen Mehrwert erzielen.

Das neue Max Planck Center ist das erste in China und das 15. Center weltweit, das die Max-Planck-Gesellschaft mit internationalen Partnern betreibt.

Dr. Ralf Jauch, stellvertretender Direktor des Max Planck Centers in Guangzhou, begrüßt, dass über das Max Planck Center der Austausch und die Aus- und Fortbildungsmaßnamen junger Wissenschaftler gefördert wird: “Als Absolvent einer International Max Planck Research School freue ich mich besonders auf den schnellen und unkomplizierten Austausch von Studenten zwischen unseren Instituten.”

Quelle: Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin

Weitere Informationen im Internet:
http://www.mpi-muenster.mpg.de/261317/20161221-maxplanckcenter
http://www.gibh.cas.cn/xwdt/zyxw/201612/t20161222_4726905.html

Neuer DAAD Newsletter Januar 2017

Newsletter BildDer aktuelle Newsletter der DAAD-Außenstelle Peking ist heute erschienen.

In dem alle zwei Monate neu erscheinenden informativen E-Newsletter des DAAD China werden aktuelle Aktivitäten und Projekte vorgestellt, sowie Nachrichten aus Bildung und Forschung.

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IC Guangzhou: Geänderte Beratungszeiten

Ab dem 1. November gelten veränderte Öffnungszeiten für die Studienberatung im DAAD IC Guangzhou. Künftig steht Interessierten das IC Guangzhou am Dienstag- und Freitagvormittag von 9-11 Uhr offen. Alle, die Informationen und Beratung zum Thema Studieren und Forschen in Deutschland suchen, sollten die neuen Uhrzeiten also vormerken.

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© DAAD

Erste Gruppenberatung im neuen Semester

Im Januar 2015 hat das DAAD Informationszentrum Guangzhou zum ersten Mal das neue Veranstaltungsformat „Gruppenberatung“ eingeführt. Dort bekommen Interessierte die Gelegenheit, sich intensiv beraten zu lassen und untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Teilnehmer der Gruppenberatung Freundschaften geknüpft und einander auf dem Weg nach Deutschland gegenseitig unterstützt haben.

Im neuen Semester hat das DAAD IC Guangzhou diese Veranstaltungsreihe wieder im Jahreskalender etabliert. Die erste Gruppenberatung fand am 23. September an der „School of Foreign Languages“ der Sun Yat-sen Universität statt. Insgesamt 58 Studierende aus verschiedenen Hochschulen haben sich für die Veranstaltung angemeldet. Fr. Li Wenai hat die Teilnehmer/innen herzlich begrüßt und das Team des DAAD vorgestellt. Nachdem sich die Teilnehmer/innen ebenfalls unter Nennung ihres Namens, ihrer Hochschule sowie Fachrichtung auch vorgestellt hatten, informierte Fr. Li sie in einem Vortrag über die Voraussetzungen für ein Studium in Deutschland sowie Vorbereitungen für die Bewerbung. Nach dem Vortrag beantworteten die Mitglieder des Beratungsteams den Studierenden in 4 Kleingruppen individuelle Fragen. Die Themen reichten dabei vom APS Interview, International Program, Deutschlernen, Studieren & Jobben, Integration, bis hin zur Flüchtlingsproblematik. Häufig entwickelten sich aktive Diskussionsrunden, die Teilnehmer knüpften untereinander Kontakte und drückten den Wunsch aus, in der Zukunft in Kontakt zu bleiben und sich gegenseitig zu helfen. Nach zwei Stunden neigte sich eine lebhafte Veranstaltung ihrem Ende zu.

Die nächste Gruppenberatung ist bereits für den 16. Dezember geplant und das DAAD IC Guangzhou freut sich auf zahlreiche Anmeldungen. Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Namen, dem Namen der Hochschule, an der Sie studieren, ihrer Fachrichtung, sowie dem voraussichtlichen Abschlussdatum ihres Studiums an
marketing-gz@daad.org.cn.

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© DAAD

MQ-FU-HAM – Match-Making Workshop an der Fudan Universität

Auch langjährige deutsch-chinesische Partnerschaften sind – wie die Praxis zeigt – häufig keine Selbstläufer. Durch eine längere Zusammenarbeit wächst zwar das Verständnis für die Partnerhochschule und ihre Anforderungen und die Partner im jeweils anderen Land; aber auch solche Kooperationen haben jedes Jahr wieder mit Problemen zu kämpfen, die daraus resultieren, dass zwei unterschiedliche Hochschulsysteme und kulturelle Eigenheiten aufeinander treffen und sich aneinander reiben.

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Die drei Partner kennen sich bereits viele Jahre und es ist auch nicht ihr erster Workshop dieser Art. Eine vergleichbare Veranstaltung hat bereits vor zwei Jahren in Hamburg stattgefunden. Ziel des zweitägigen Workshops an der Fudan Universität war es, eine Zwischenbilanz des Aufbaus der trilateralen Partnerschaft zu ziehen und sich auf einen gemeinsamen Arbeitsplan für die nächsten zwei Jahre zu verständigen.

Der Workshop wurde durch einen internationalen Studientag ergänzt, an dem sich die Fudan-Studierenden über die attraktiven Möglichkeiten informieren konnten, die sich für die Studierenden an den Partnerunis in Deutschland und Australien ergeben.

Für die Sitzungen des ersten Tages lud die Fudan University in den Senatssaal im 30. Stock des Guanghua-Towers ein. Als Hausherr begrüßte Executive Vice President Prof. Bao Xinhe die Gäste. Es folgten Grußworte von Prof. Sakkie Pretorius, Deputy Vice-Chancellor der Macquarie University und Prof. Susanne Rupp, Vizepräsidentin der Universität Hamburg sowie des Leiters der DAAD-Außenstelle Peking, Dr. Thomas Schmidt-Dörr.

Insgesamt nahmen mehr als 30 Personen am dem Workshop teil; sowohl von der zentralen Leitungs- und Koordinationsebene als auch Hochschullehrer und Wissenschaftler aus den unterschiedlichen Kooperationsprojekten, die ganz unterschiedliche Fachbereiche vertraten.

Der erste Tag fand im Plenum statt und war im Wesentlichen der gegenseitigen Information gewidmet. Vertreter der international Offices und verschiedener Projekte berichteten über den Verlauf der Kooperation in den zurückliegenden ein bis zwei Jahren sowie die Pläne für die nahe Zukunft. Das gab in der Gesamtschau auch den anwesenden Vertretern der Hochschulleitungen einen guten Überblick über die zu verschaffen.

Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf trilateralen Treffen der einzelnen Kooperationsprojekte.

Die Geschichte der trilateralen Zusammenarbeit begann übrigens mit langjährigen bilateralen Partnerschaften aller drei Partner. Die Universität Hamburg und die Fudan University arbeiten seit den 1980er Jahren zusammen, die Partnerschaft der Fudan mit der Macquarie University reicht in dieselbe Zeit zurück und Macquarie und die Universität Hamburg arbeiten seit den 1990er Jahren zusammen.

(von rechts nach links) Professor Susanne Rupp, Professor BAO Xinhe, Professor Sakkie Pretorius © DAAD

Jede der Kooperationen vernahm ihren eigenen Verlauf, wobei alle drei erfolgreich waren und – wie sich im Rückblick zeigt – eine wichtige Gemeinsamkeit aufwiesen: die bilaterale Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Doktoranden nach dem Co-Tutelle-Verfahren. Dies gehöre – so Prof. Pretorius – zu den Markenzeichen der Macquarie University, die schon früh begann, das ursprünglich in Frankreich entwickelte Co-Tutelle-Verfahren zur gemeinsamen Betreuung von Doktoranden zu adaptieren und heute stolz darauf sei, die Universität mit den weltweit meisten international Co-betreuten Doktoranden zu sein.

Die ersten Überlegungen, die bilateralen Partnerschaften als Grundlage für eine trilaterale Partnerschaft zu nutzen, stammen aus dem Jahre 2011. Im Jahr 2012 wurde eine erste trilaterale Vereinbarung hierüber geschlossen. Und zwei Jahre später gelang es der Universität Hamburg sich erfolgreich beim DAAD im Rahmen des Programms „Strategische Partnerschaften und Thematische Netzwerke“ zu bewerben und Projektmittel von insgesamt rund 830.000 EUR einzuwerben, mit denen der DAAD im Zeitraum 2015-2018 den Aufbau der trilateralen Partnerschaft MQ-FU-HAM unterstützt.Zusätzlich zu den DAAD-Mitteln fließen auch erhebliche Eigenmittel der beiden anderen Universitäten in die Kooperation und insbesondere in die Realisierung einzelner Kooperationsvorhaben.

Das Arbeitsprogramm der drei Universitäten lässt sich wie folgt zusammenfassen: Vorhandene bilaterale Kooperationsansätze sollen – wo immer möglich – auf den jeweils dritten Partner ausgedehnt und vertieft werden. Daneben soll systematisch versucht werden, auch in Bereichen zu kooperieren, in denen dies bisher nicht erfolgt. Die Systematik, mit der hier vorgegangen wird, macht den Anspruch eines koordinierten strategischen Handelns der drei Partneruniversitäten deutlich – eben das, was eine strategische Partnerschaft ausmacht. Wenn der Versuch am Ende erfolgreich ist, wird sich dies im Profil aller drei beteiligten Universitäten entsprechend niederschlagen.

Als Ausgangspunkt dienen 12 Projekte aus ganz verschiedenen Fachgebieten, von denen wiederum viele einen interdisziplinären Ansatz verfolgen. Die Fachgebiete reichen von Chinastudien bis zu Materialforschung, von Biologie bis zur Internationalisierung der Geisteswissenschaften, von der Krebsforschung bis zur Literaturwissenschaft und von der Klimaforschung bis zu Fragen der Corporate Governance und der internationalen politischen Theorie.

Für eine Bilanz des Projektes ist es naturgemäß noch zu früh. Für den Beobachter ist es jedenfalls bemerkenswert, welch beachtliche Zahl und Dichte gegenseitiger Besuche bereits stattgefunden hat und wie hochgradig strukturierte das Vorgehen bei der gemeinsamen Explorationsarbeit ist.

Aus wievielen Projekten am Ende tatsächlich eine trilaterale Kooperation werden wird, bleibt abzuwarten und kann niemand voraussagen. Durch die Hochschulleitungen oder noch so schöne Strategiepapiere lässt es sich nicht erzwingen. Es wird nur gelingen, wenn das persönliche Interesse der Wissenschaftler an einer Kooperation auf allen Seiten stark genug ist. Das MQ – FU – HAM Projekt stellt insofern auch ein interessantes Experiment dar, für das man allen Beteiligten nur viel Erfolg wünschen kann.

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IC Guangzhou: Erste Gruppenberatung im neuen Semester

Im Januar 2015 hat das DAAD Informationszentrum Guangzhou zum ersten Mal das neue Veranstaltungsformat „Gruppenberatung“ eingeführt. Dort bekommen Interessierte die Gelegenheit, sich intensiv beraten zu lassen und untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Teilnehmer der Gruppenberatung Freundschaften geknüpft und einander auf dem Weg nach Deutschland gegenseitig unterstützt haben.

Im neuen Semester hat das DAAD IC Guangzhou diese Veranstaltungsreihe wieder im Jahreskalender etabliert. Die erste Gruppenberatung fand am 23. September an der „School of Foreign Languages“ der Sun Yat-sen Universität statt. Insgesamt 58 Studierende aus verschiedenen Hochschulen haben sich für die Veranstaltung angemeldet. Fr. Li Wenai hat die Teilnehmer/innen herzlich begrüßt und das Team des DAAD vorgestellt. Nachdem sich die Teilnehmer/innen ebenfalls unter Nennung ihres Namens, ihrer Hochschule sowie Fachrichtung auch vorgestellt hatten, informierte Fr. Li sie in einem Vortrag über die Voraussetzungen für ein Studium in Deutschland sowie Vorbereitungen für die Bewerbung. Nach dem Vortrag beantworteten die Mitglieder des Beratungsteams den Studierenden in 4 Kleingruppen individuelle Fragen. Die Themen reichten dabei vom APS Interview, International Program, Deutschlernen, Studieren & Jobben, Integration, bis hin zur Flüchtlingsproblematik. Häufig entwickelten sich aktive Diskussionsrunden, die Teilnehmer knüpften untereinander Kontakte und drückten den Wunsch aus, in der Zukunft in Kontakt zu bleiben und sich gegenseitig zu helfen. Nach zwei Stunden neigte sich eine lebhafte Veranstaltung ihrem Ende zu.

Die nächste Gruppenberatung ist bereits für den 16. Dezember geplant und das DAAD IC Guangzhou freut sich auf zahlreiche Anmeldungen. Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Namen, dem Namen der Hochschule, an der Sie studieren, ihrer Fachrichtung, sowie dem voraussichtlichen Abschlussdatum ihres Studiums an
marketing-gz@daad.org.cn.

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Studienaufenthalt in Deutschland – Das IC Guangzhou unterstützt bei der Vorbereitung

„Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens“ schreibt Friedrich Hebbel und die Vorfreude darauf, aus der Quelle des deutschen Lebens zu kosten, ist bei den Studierenden des Pre-Departure Seminars in Guangzhou deutlich spürbar.

Das IC Guangzhou möchte die Studierenden auf dem Weg zu einem gelungenen Studienaufenthalt in Deutschland unterstützen und hat deshalb am 17.06. das Pre-Departure Seminar für ausreisende Studenten organisiert. Schon im Vorfeld wurden die Interessierten dazu eingeladen, ihre persönlichen Fragen rund um Vorbereitung, Leben und Studium in Deutschland zu formulieren.
Bei einer Vorstellungsrunde zu Beginn der Veranstaltung haben sich alle Teilnehmer vorgestellt und gleichzeitig ihre größten Freuden und ihre größten Ängste im Vorfeld ihres Studienaufenthaltes in Deutschland geteilt. Die Freude hat deutlich überwogen, eine fremde Kultur kennenlernen, reisen, alleine wohnen und vieles mehr. Die am häufigsten genannten Ängste waren die Angst davor, den hohen Anforderungen eines Studiums in Deutschland nicht gewachsen zu sein, sowie die Angst sich in Deutschland einsam zu fühlen. Mit einer WeChat-Gruppe, in der sich die ausreisenden Studenten miteinander vernetzt haben, konnten wir die Angst vor Vereinsamung in Deutschland mildern, auch mit der Information von über 30.000 chinesischen Studenten in Deutschland, die sichtlich zu einer Entspannung der Teilnehmer geführt hat.
Auffällig war, wie gut die Studierenden schon vorbereitet und informiert waren. Dennoch konnten einige spezifische Fragen, unter anderem zum Semesterticket, Wohnen im Wohnheim und Trinkgeld, geklärt werden.
Viele offene Fragen gab es in Bezug auf das Visum, das die meisten der Ausreisenden noch nicht bekommen bzw. beantragt haben. So war die Freude groß, dass wir Alexander Leutgeb, einen Experten in Visaangelegenheiten vom Generalkonsulat, eingeladen hatten, der die Studierenden in einem Vortrag und einer offenen Fragerunde ganz ausführlich zu Visaangelegenheiten beraten konnte.
Als dann alle offenen Fragen geklärt waren, blieb uns nur noch „EINE GUTE REISE“ zu wünschen und mit Oskar Wildes Optimismus einen Vorgeschmack zu formulieren: „Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf“.

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Ein starkes Stück Deutschland: Das Generalkonsulat und der DAAD auf Vortragsreise in Fuzhou

Ein Studium im Ausland wird in China mit der Aussicht auf bessere Berufsaussichten assoziiert. Was motiviert Studierende in China sich den hohen Anforderungen eines Studiums in Deutschland zu stellen? Was macht Deutschland zu einem einzigartigen Studien- und Forschungsstandort im internationalen Vergleich?

Diesen und anderen Fragen ist der DAAD im Rahmen seiner Forschungsreise mit einem ganz besonderen Vortragsformat in Fuzhou auf den Grund gegangen. Die Kolleginnen Lydia Reichenberger und Frau Yichun Chen von der Kulturabteilung des Generalkonsulates in Kanton haben unsere Zuhörer einstimmend zu Tatsachen in Deutschland informiert: Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Politik. Nach dieser allgemeinen Einführung hat der DAAD neben der Einführung in das deutsche Bildungssystem, mit der Vorstellung von zehn guten Gründen für ein Studium in Deutschland das Interesse der Zuhörer geweckt bzw. vertieft und anschließend dann ausführlich zu den Voraussetzungen für ein Studium in Deutschland informiert. Abschließend haben die Kolleginnen vom Generalkonsulat alle wichtigen Informationen zur Beantragung von Visa erläutert. In einer offenen Fragerunde konnten die Interessenten individuelle Frage klären und Unsicherheiten zur Sprache bringen.
Die Vortragsreise hat uns von der Fuzhou Universität , über die DSD-Schule in Fuzhou zur Fuzhou University of Agriculture and Forestry geführt.

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V. Präsentationswettbewerb für Germanistikstudierende in Südchina an der Sun Yat-sen Universität

„Meine ideale Universität“ – zu dem Motto des diesjährigen Präsentationswettbewerb reisten 16 Teilnehmer mit Unterstützern von acht Universitäten aus ganz Südchina, darunter Teilnehmer der Xiamen Universität, der Jigangshan Universität, am weit gereisten die der Fuzhou Universität,  in Guangzhou an um sich am 20. Mai der 4-köpfigen Jury zu stellen und dem aufgeweckten Publikum kurzweilige Stunden zu schenken.

Nach einem Willkommensgruß von Frau Rassuli, der Organisatorin und DAAD IC-Lektorin Guangzhou, und einem Grußwort von Herrn Jochen Künzel, Ständiger Vertreter am Generalkonsulat in Kanton, der darin „Sprache als de[n] Grundstein um Brücken in andere Länder zu bauen“ vorstellte, konnte der Wettkampf beginnen, durch den gekonnt, professionell und charmant die beiden Moderatoren Frau LIU Fang und Herr ZHAO Yanxin führten, Gewinner der Herzen bereits nach zwei Minuten.

Den Anfang machte HU Zhida als „exklusiver Traumerschaffer“. SUN Huabei im Anschluss machte sich für Lernen an freundlichen Orten stark, etwa in einer Bibliothek mit großen Fenstern oder auf einer Wiese im Sonnenschein. Für sie gehört zu einer idealen Universität das Erlernen von „Verhaltensweisen, die manchmal im weiteren Leben Wunder wirk[en]“. CHEN Yili liegen künstlerische Veranstaltungen besonders am Herzen, zu ihrer idealen Universität gehört mehr Kunst auf dem Campus, besonders Konzerte. LUO Xueru, ohne zu spoilern, eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs, überzeugte mit ihrem Vorschlag der „Universität voller Meister“, ein Starkmachen von Handwerksmeister und mit Sicherheit ein praktischer und zukunftsweisender Vorschlag für China, das in dem Bereich der Handwerks- und Meisterausbildung Nachholbedarf hat und derzeit den vielen Uniabsolventen nicht genügend entsprechende Jobs bieten kann. Also erst Handwerksmeister und dann zur Uni? LUO Xueru fordert Akademiker und Handwerksmeister. Sie wird im Sommer Ihren Gewinn einlösen und zu einem Sprachkurs, gesponsert vom DAAD, nach Deutschland reisen.

WANG Tingting sieht ihre ideale Uni als Traumpartner(in) und Geliebte. „Beziehung ohne Liebe läuft nicht lang“ ist sie sicher und spricht sich für eine passende Wahl, tiefsinnige Auseinandersetzung und aktiven und verantwortungsvollen Umgang mit der gewählten und eigenen Universität aus. ZHONG Sirui spricht in ihrem Uni-Entwurf von „Utopie-Uni“, die für sie vor allem dadurch gekennzeichnet ist, dass es keine Massenuniversität ist, genügend Platz für alle bietet, sei es in der Bibliothek oder an Fitnessgeräten. (Universitäre) Bildung sollte keine Aus-Bildung sein. Akademische Freiheit liegt ihr am Herzen, ebenso wie der Teilnehmerin ZHOU Yanchun, ganz im Sinne des Philosophen Plato. Das große Vorbild einer idealen Universität ist für HUANG Yuying die Universität München, auch ihr ist akademische Freiheit ein besonderes Anliegen, das sie in München verwirklicht sieht. Geistige Freiheit stellt auch LI Shuwei in den Fokus, die Universität als Ort der Freiheit. YIN Leer, auch sie Gewinnerin eines DAAD-Stipendiums, trat als „Professorin für Zulassung“ auf und präsentierte uns ihr „Hogwarts China“ und „Muggelchina“. XU Zhiqian, die den Wettbewerb für sich entscheiden konnte und sich über das Stipendium des Goethe Instituts freut, sprach sich gekonnt und geistreich in sicherem Ton, Aussprache und natürlichem Auftreten für Zusammenarbeit, Freiheit und geisteswissenschaftliche Themen in jedem idealen Studium aus. ZHOU Xiaoyu brachte uns die „Bahn-Universität“ – autark, hilfreich und neuartig – näher. Als globale Uni möchte CHEN Yingyin ihre ideale Universität verstanden wissen, als Spitzenuni mit einem „Zauberverein“ und einem Verein für Vegetarier. Weitere Teilnehmer waren XU Lingyi, ZHANG Qin und CHENG Xiang. Allen ein herzliches Dankeschön und ein respektvolles Hutlüften, viele Anwesende waren von dem Niveau der Beiträge geradezu begeistert. Den Gewinnern eine ausgesprochen „ideale“ Zeit beim Sprachkurs in Deutschland!

Dank auch an HUANG Yuanyi für ihren Vortrag über ihre Erfahrungen in Deutschland – „Jo!“ – und der Klasse von JE Kexing der Mittelschule der SYSU für ihre wunderschöne Aufführung des Theaterstücks „Erlebnis auf einer Insel“.

Nach der Preisverleihung durch die freundlichen Jurymitglieder Sebastian May, Marc Piesbergen, Prof. Martin Weisser und Simone Voigt – auch ihnen und allen studentischen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön! – waren sie, alle Teilnehmer und Begleitlehrer sowie das DAAD-Team zu einem gemeinsamen Essen im Zi Jing Yuan-Restaurant eingeladen, ein schöner Ausklang eines gelungenen Tages, auf den man in Ideen schwelgend mit Freude zurückblickt.

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Poetry-Star Nora Gomringer zu Gast in Guangzhou

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Nora Gomringer – ein Name der in den Ohren der Guangzhouer Germanisten noch lange nachklingen wird, denn diese junge, vielfach preisgekrönte Autorin ist einmalig und unvergesslich. Am 26. und 27. Mai 2016 gab sie auf Einladung des Goethe-Instituts und des DAAD zwei Workshops für die Germanistikstudenten der Sun Yat-sen Universität und der GDUFS (Guangdong Universität für Fremdsprachen und Außenhandel) sowie eine Lesung, die besser die Bezeichnung Performance verdient. Dass die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin (2015) der Poetry-Slam- und Spoken-Word-Szene entstammt, ist bei jedem der von ihr rezitierten Gedichte und Texte deutlich zu spüren. Sie liest nicht einfach, sondern sie brummt und singt und summt und spielt auf der Bühne. Von Nora Gomringer geht eine unglaubliche Energie aus. Dadurch werden nicht nur ihre eigenen Texte, wie z.B. „Du baust einen Tisch“, „Sag doch mal was zur Nacht“, „Ursprungsalphabet“ oder „Nothing romantic about China“ mit Leben erfüllt, sondern auch die Texte anderer, von ihr verehrten Autoren neu belebt, wie z.B. Ernst Jandls „Perfektion“, Heinrich Heines „Guter Rat“ sowie „8 Häuser“, eine Neuinterpretation des Yì Jīng von Eugen Gomringer, ihrem Vater. Ihr Vater, der große Schweizer Dichter und Begründer der Konkreten Poesie, habe sie in ihrem künstlerischen Schaffen jedoch weniger geprägt als ihre Mutter, die Germanistin Nortrud Gomringer, erzählt Nora Gomringer den Studierenden. Auf die Frage der Studenten, welche deutschen Autoren sie ihnen empfehlen würde, nennt sie überraschenderweise die Klassiker „Winterreise“ von Heinrich Heine und Bertold Brechts „Gedichte“. Als Antwort auf die Frage, warum ihre Texte noch nicht ins Chinesische übersetzt wurden, äußert sie den Wunsch, in Zukunft gern mit einem chinesischen Übersetzer zusammenarbeiten zu wollen. Denn Nora Gomringer ist dank mehrfacher Chinareisen gut mit der chinesischen Kultur vertraut und ihr verbunden, und so besteht Grund zu hoffen, dass wir sie hier bald wieder begrüßen dürfen. Bis dahin klingt ihre facettenreiche Stimme in unseren Ohren nach.

Sandra Bayer

Trauer um chinesische Studentin in Dessau

© DAAD

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass die chinesische Studentin Li Yangjie vergangene Woche in Dessau (Sachsen-Anhalt) einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Sie war am Mittwochabend nicht vom Joggen nach Hause zurückgekehrt. Ihre Mitbewohner informierten daraufhin am Donnerstag die Polizei, die einen Tag später die Leiche der Architekturstudentin aus China in der Nähe ihrer Wohnung entdeckte. Ihr gewaltsamer Tod hat in Deutschland großes Entsetzen und tiefe Trauer ausgelöst, besonders unter den Studierenden der Hochschule Anhalt. Auch unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Angehörigen, Freunden und Kommilitonen von Li Yangjie.