Neuer DAAD Newsletter Oktober 2018

Der aktuelle NewsletterNewsletter Bild der DAAD-Außenstelle Peking ist erschienen.

In dem alle zwei Monate neu erscheinenden informativen E-Newsletter des DAAD China werden aktuelle Aktivitäten und Projekte vorgestellt, sowie Nachrichten aus Bildung und Forschung.

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Pressekonferenz zur China Education Expo (CEE) 2018

In Vorbereitung auf die China Education Expo (CEE) 2018 lud am Freitag, den 12. Oktober, die China Education Association for International Exchange (CEAIE) in Peking zu einer Pressekonferenz ein. Nach einer Vorstellung der diesjährigen China Education Expo durch die stellvertretende Generalsekretärin der CEAIE, Xuesong Shen, und die Leiterin der Abteilung für Programmentwicklung und Marketing, Huanfang Bu, stellten die eingeladenen Vertreter der Botschaften und Institutionen ihre jeweiligen Messeauftritte sowie Besonderheiten in Bezug auf ihre Hochschullandschaften und Länder vor. Der DAAD wurde vertreten durch Anja Bihler, stellvertretende Leiterin der Außenstelle Peking, und Jia Shi, Verantwortliche für die Bereiche Studienberatung und Marketing. Abschließend konnten die anwesenden Journalisten Fragen an die jeweiligen Vertreter richten.

Die CEE 2018 findet vom 20. bis 28. Oktober statt. Der DAAD nimmt gemeinsam mit der Akademischen Prüfstelle (APS) und 20 deutschen Hochschulen sowie dem TestDaF Institut und dem Goethe-Institut China an den Stationen in Peking, Guangzhou und Shanghai teil.

China Education Expo (CEE) 2018


Willkommen zur CEE 2018! Vom 20. bis zum 28. Oktober macht der DAAD gemeinsam mit der Akademischen Prüfstelle (APS) und bis zu 20 deutschen Hochschulen Station in Peking, Guangzhou und Shanghai. Alle, die sich für ein Studium in Deutschland interessieren, sind herzlich eingeladen, unseren Deutschland-Pavillon zu besuchen und sich über Studienbedingungen, Zulassungsvoraussetzungen und Hochschulsystem zu informieren.

Termine und Stationen sind:

Peking
Datum: 20./21. Oktober 2018 (Samstag, Sonntag) 09:30-16:00 Uhr
Ort: Hall 5, Hall 6, B1 China National Convention Center

Guangzhou
Datum: 25. Oktober (Donnerstag) 13:00-17:00 Uhr
Ort: 1F, Shangri-La Hotel Guangzhou

Shanghai
Datum: 27./28. Oktober 2018 (Samstag, Sonntag) 10:00-16:00 Uhr
Ort: Hall 4, B1, Shanghai World Expo Exhibition & Convention Center

Speeddating für China-Neuankömmlinge

Knapp vierzig chinesische Studierende, die sich am Deutschkolleg der Tongji Universität auf ein Studium in Deutschland vorbereiten, setzten sich am 19. September etwas nervös an die Gruppentische in Raum 417. Ob sie wohl einen netten deutschen Studierenden kennenlernen würden und ob ihre Deutschkenntnisse für ein Gespräch ausreichen würden? Zeitgleich gesellten sich über dreißig aus Deutschland kommende Austauschstudierende zu ihnen, darunter auch DAAD-StipendiatInnen, die vor knapp zwei Wochen ihr Studium an einer Shanghaier Universität aufgenommen haben. Noch ist alles neu im exotischen Shanghai und egal, ob es um das Bestellen in einer Nudelküche, die Einschreibung zu den Kursen oder das Bezahlen mit der allgegenwärtigen WeChat App geht, alles erscheint eine nahezu unüberwindbare Herausforderung zu sein.

Zweimal im Jahr veranstaltet die DAAD-Lektorin Frau Dr. Gudrun Lörincz vom Deutschkolleg der Tongji Universität gemeinsam mit der TU Darmstadt und der TU Graz als strategische Partner ein Gruppen-Speeddating für Neuankömmlinge und Deutschlernende. Bei den lebhaften Gesprächen haben viele der chinesischen Studierenden, die in ihrem Unterricht schon so viel über Deutschland gelernt haben, zum ersten Mal die Gelegenheit sich mit einer deutschen Person in ihrem Alter zu unterhalten. Auch die Deutschen können so manches lernen, z.B. dass auch am Wochenende nach 23.00 Uhr keine U-Bahn mehr fährt, und manchmal sind sie dann selbst als waschechte Deutsche überfragt, wenn beispielsweise ein Kommilitone wissen will, welche kulinarische Spezialität in Baden-Württemberg zu finden ist.

Nach zwei Stunden wurden viele WeChat Kontakte ausgetauscht, dann noch ein großes Gruppenfoto gemacht und so mancher ging mit einer Verabredung für ein zweites Treffen nach Hause.

Millionenprojekt mit chinesischer Elite-Universität: Verträge unterzeichnet

Die Universitätspräsidenten Professor Thomas Hanschke (TU Clausthal/links) und Professor Li Yanrong (Sichuan University) haben die Verträge für das Chinesisch-Deutsche Internationale Hochschulkolleg (CDIHK) unterschrieben. Foto: Christian Ernst

[Pressemitteilung der TU Clausthal]
Chengdu. Es ist das größte internationale Projekt in der Geschichte der Harzer Universität. Gemeinsam investieren die TU Clausthal und die Sichuan University in den kommenden zwölf Jahren 20 Millionen Euro in ein forschungs- und innovationsstarkes Bildungsprojekt: das Chinesisch-Deutsche Internationale Hochschulkolleg (CDIHK). Am 8. Juli haben die Präsidenten beider Universitäten, Professor Thomas Hanschke und Professor Li Yanrong, auf dem Jiangan-Campus der Sichuan University in Chengdu die Verträge unterzeichnet.

Sowohl in Clausthal als auch in Chengdu wird das neue Hochschulkolleg als institutionalisierte Einrichtung zum 1. September 2019 an den Start gehen. Beide Standorte werden, rechtlich unabhängig, über eine gemeinsame virtuelle Organisationsstruktur verbunden sein. Das bilaterale Projekt beginnt mit drei identischen Studiengängen – Geoumwelttechnik (Geoinvironmental Engineering), Informatik und Elektrotechnik – sowie einem Promotionskolleg.

Wer am CDIHK studiert und sich auf dem Campus in Südniedersachsen und in Fernost ausbilden lässt, erhält einen Doppelabschluss der traditionsreichen Harzer Universität und der chinesischen Exzellenzuniversität. Zum Auftakt werden 100 Studierende aus Chengdu nach Clausthal kommen, später sollen es pro Jahrgang 150 sein. Das Projekt passt ideal in die China-Strategie des Bundes. „Die deutsch-chinesische Kooperation ist richtig und wichtig. Die jüngsten chinesischen Erfolge und Investitionen in Forschung und Innovation machen das immer wieder deutlich.“ Dies hat Anja Karliczek, Chefin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), dieser Tage in der Broschüre „40 Jahre deutsch-chinesische wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit“ herausgestellt.

Zu den Unterstützern des CDIHK zählt auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), der die Clausthaler Initiative als „innovativ und außergewöhnlich“ bewertet und finanziell fördert. Daneben bringt sich die Wirtschaft ein. Unternehmen wie die Volkswagen AG und Continental AG wollen für die Studierenden Praktikumsplätze bereitstellen. Geplant ist, das Deutsch-Chinesische Internationale Hochschulkolleg an beiden Standorten – zusätzlich zu den regulären Professoren- und Mitarbeiterstellen – mit jeweils acht Stellen auszustatten, jeweils sechs Dozenten und zwei Sprachlehrer. Hinzu kommen weitere Stellen im flankierenden China-Kompetenzzentrum der TU Clausthal, das vom BMBF gefördert wird.

Mehr als zwei Jahre intensiver Vorbereitung waren dem feierlichen Unterzeichnen der Verträge für das CDHIK vorausgegangen. Die Idee eines bilateralen Hochschulkollegs entstand am 10. April 2016. Es war der Tag, als der damalige chinesische Forschungsminister Professor Wan Gang, ein Clausthaler Alumnus, an der TU zum Honorarprofessor bestellt worden war. Beim Verwirklichen des Plans kam den Clausthalern ihre lange China-Tradition zugute. Seit 2004 unterhält die Hochschule intensive Beziehungen zur Sichuan Universität, die 70.000 Studierende und 11.000 wissenschaftliche Beschäftigte zählt. Von Anfang an kennen sich die Präsidenten Professor Thomas Hanschke und Professor Heping Xie, der bis vor kurzem an der Spitze der chinesischen Universität stand und Ehrendoktor in Clausthal ist. Viel Vertrauen, ja Freundschaften sind entstanden. Zum Gelingen des CDIHK trugen auch der China-Beauftragte der TU, apl. Professor Michael Z. Hou, und weitere Fachexperten bei.

Den vollständigen Text finden Sie hier:
Pressemitteilung der TU Clausthal vom 11.07.2018.

Kontakt:
Christian Ernst
TU Clausthal
Pressesprecher
05323 – 723904
christian.ernst@tu-clausthal.de

Interkulturelles Ausreiseseminar der chinesischen DAAD-Stipendiaten 2018

Am 29. und 30. Juni fand das interkulturelle Ausreiseseminar für die diesjährigen DAAD-Postdoc- und Doktoranden-Stipendiaten in Peking statt. Insgesamt nahmen 41 DAAD-Langzeitstipendiaten des China Scholarship Council-DAAD Postdoc Stipendienprogramms sowie des gemeinsamen Stipendienprogramms der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und des DAAD teil. Die Stipendiaten stammen von verschiedenen Hochschulen aus dem ganzen Land und decken eine breite Palette an Fachrichtungen ab. Ab Juli reisen sie nach Deutschland und beginnen dort ihre etwa anderthalbjährige Forschungstätigkeit.

Anja Bihler, stellvertretende Außenstellenleiterin des DAAD Peking © DAAD

Zu Beginn der Veranstaltung hieß die stellvertretende Außenstellenleiterin des DAAD Peking, Anja Bihler, die Stipendiaten herzlich willkommen und sprach ihre Glückwünsche aus. Die Verantwortliche für DAAD-Förderprogramme, Frau Ren Jie, stellte die Formalitäten seitens des DAAD sowie die wichtigsten Hinweise zur Visumerledigung vor. Von der Abteilung für europäische Angelegenheiten des China Scholarship Council waren Frau Li Mei sowie Frau Lan Yanzhen anwesend und erklärten den Stipendiaten die Regelungen auf Seiten des CSC.

Prof. Patrick Kuehnel(SDI München)© DAAD

Das Seminar wurde von Frau Zhao Qian, außerordentliche Professorin an der Beijing Foreign Studies University, sowie Prof. Patrick Kuehnel vom SDI München geleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte bildeten einerseits die interkulturelle Kommunikation und andererseits das Alltagsleben in Deutschland. Im Zusammenhang mit den interkulturellen Aspekten stellten die beiden Professoren die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und China sowie häufig auftretende Missverständnisse innerhalb der Kommunikation vor. In Bezug auf das tägliche Leben in Deutschland erklärten sie detailliert die am häufigsten gestellten Fragen der Stipendiaten nach den alltäglichen Fortbewegungsmitteln, Wohnungssuche, Mülltrennung und den Tischmanieren.

Ein weiteres Highlight des Seminars stellten die Erfahrungen der Alumni dar. In diesem Jahr lud der DAAD zwei chinesische Deutschland-Alumni, Dr. Ji Yang und Dr. Wang Zhe ein, ihre persönlichen Erfahrungen während ihrer eigenen Forschungstätigkeit in Deutschland mit den Anwesenden zu teilen. Sie ermutigten die Stipendiaten, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und aktiv zu kommunizieren, um möglichst früh einen guten Zugang zu ihrem deutschen Forschungsteam zu finden. Dr. André Temmler, gegenwärtig für Forschungsarbeit an der Tsinghua Universität in Peking tätig, stellte den Stipendiaten die Besonderheiten und Unterschiede der deutsch-chinesischen Forschungszusammenarbeit vor.

Gemeinsames Abendessen im deutschen Restaurant © DAAD

Am ersten Abend fand auf Einladung des DAAD ein gemeinsames Essen im deutschen Restaurant mit den Stipendiaten, Alumni sowie den verantwortlichen Mitarbeitern und Seminarleitern statt. Das gemeinsame Essen und die Unterhaltungen trugen zur Förderung eines besseren gegenseitigen Verständnisses bei. Nach Abschluss des Seminars versicherten die Stipendiaten, dass die Reise sich gelohnt habe und sie viele Erkenntnisse gewinnen konnten. Durch den aktiven Austausch hatten sie die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen und vereinbarten, in Deutschland den Kontakt zueinander aufrechtzuerhalten.

Wünschen wir ihnen nur das Beste für ihren Aufenthalt in Deutschland!

„DAAD Deutschland-Quiz“ im Rahmen der Deutschen Woche in Shanghai, 24.05.2018

Das DAAD Informationszentrum Shanghai hat in diesem Jahr im Rahmen der Deutschen Woche der Tongji-Universität erstmals ein spielerisches Format der Wissensvermittlung erprobt: Das „DAAD Deutschland-Quiz“.

Sowohl die Teilnehmer als auch die Veranstalter hatten sichtlichen Spaß. Im Stil der beliebten deutschen Fernsehsendung „Wer wird Millionär?“ galt es, 30 Fragen in 30 Minuten zu beantworten, wobei sich unter den angezeigten 3 Antworten immer 2 falsche Lösungen verbargen.

Die Fragen zu Studium, Kultur, Wirtschaft und Freizeit wurden in einigen Bereichen rasch und in Anderen zögerlicher beantwortet: Auf die Frage „Was ist das „akademische Viertel“?“ und die Antworten a) Lehrveranstaltungen beginnen in der Regel 15 Minuten nach der vollen Stunde und enden 15 Minuten vor der vollen Stunde, b) In einigen Lehrveranstaltungen darf nur ein Viertel der Studierenden die Klausur bestehen, c) Professoren und Dozenten der Universität wohnen in einem ausgewählten Teil der Stadt wurde Antwort a) schnell als richtig identifiziert.

„Was ist ein Schützenfest?“ löste hingegen einige fragende Gesichter aus: Unter den Antworten a) In einem Schießwettbewerb wird auf einen Vogel aus Holz geschossen. Der beste Schütze wird ein Jahr lang der König des Ortes, b) Auf einem großen Volksfest verkleiden sich alle Teilnehmer und „schießen“ sich gegenseitig mit bunten Bällen ab, c) An diesem deutschlandweiten Gedenktag feiert man den berühmten Soziologen Alfred Schütz galt es, mit a) die richtige Lösung für diesen auf dem Land zelebrierten Brauch zu erraten.

Der Gewinner des Spieleabends freute sich über hochwertige DAAD-Preise wie eine Tasche und ein Buch. Aber niemand musste mit leeren Händen nach Hause gehen: Auch die anderen Teilnehmer erhielten Trostpreise wie Stoffbeutel und Bleistifte.

Insgesamt überzeugten die Studierenden durch ihr großes Allgemeinwissen und zeigten, dass Sie für einen Studienaustausch in Deutschland gewappnet sind! Nun gilt es nur noch, den Schritt zu wagen und eine deutsche Universität von innen kennenzulernen, durch das Land zu reisen und den Austausch mit den Menschen vor Ort zu suchen. Redeanlässe bieten sich dank des „DAAD Deutschland-Quiz“ ja nun genug!

DAAD-Sprachassistentin Davina Stiller präsentiert die beliebte Frage „Was ist ein Schützenfest?“ auf der Bühne der Deutschen Bibliothek der Tongji-Universität.

Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß an dem spielerischen Format des „DAAD Deutschland Quiz“.

Die Auszählung der korrekten Antworten auf den Fragebögen erfolgte durch DAAD-Ortskraft XU Wenjie (Mitte) unter Mithilfe von CDC-Mitarbeiterin TAO Linli (links) sowie LIU Jueye (rechts), Projektreferentin des CDHK der Tongji Universität.

„Open House Day“ am Goethe-Jinchuang Sprachlernzentrum und dem DAAD Information Center Shanghai in der Julu Lu

Unter großem Andrang veranstaltete das Goethe-Jinchuang Sprachlernzentrum Shanghai in Kooperation mit dem DAAD Informationszentrum Shanghai (DAAD IC Shanghai) sowie der Akademischen Prüfstelle (APS) und der Außenhandelskamme (AHK) am 08. Juli 2018 einen „Open House Day“. Alle drei Etagen und Räume der atmosphärischen Villa inmitten des alten Stadtkerns in der Julu Lu 628 standen offen, so dass die Teilnehmer von einer Institution zur Anderen zirkulieren konnten.

Der „Tag der offenen Tür“ informierte zu vielseitigen Themen wie Spracherwerb Deutsch, Studieren und Arbeiten in Deutschland. Die etwa 100 Teilnehmer – darunter Studierende, Berufsschüler, Schüler und ihre Eltern sowie Fachkräfte – wurden in ihrem Interesse an einem Studium in Deutschland oder an einem Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt bestärkt.

Die Vertreter der deutschen Organisationen gaben einen Überblick zur Organisation eines Studiums in Deutschland (DAAD), zur Prüfung akademischer Vorleistungen (APS), zur Vielfalt an Deutschlernangeboten (G-J SLZ) sowie zum Projekt „Pro Recognition“: Leben und Arbeiten in Deutschland und der Anerkennung der Qualifikationen von Fachkräften (AHK).

Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge tauschten sich die Referenten in entspannter Stimmung eingehender mit den Besuchern aus. Bei Snacks und Getränken beantwortete der DAAD Detail-Fragen, beispielsweise zur Bewerbung um ein Studienkolleg, zu Fächerrelevanz und Wechselmöglichkeiten sowie zu den gesonderten Vorbereitungen für die Bewerbung an Kunst- und Musikhochschulen.

Zusätzlich waren Vertreter anderer Universitäten (Universität Bayreuth, Universität Hamburg, Bucerius Law School, Kühne Logistics University) mit Informationsmaterialien und individuelle Beratungen zu Gast in der Julu Lu. Der DAAD wünscht allen TeilnehmerInnen einen hervorragenden (Studien-)Aufenthalt in Deutschland!

Das DAAD IC Shanghai empfing beim „Open House Day“ in der Julu Lu rund 100 Teilnehmer.

Im Anschluss an die Vorträge gab es die Möglichkeit für individuelle Beratungen rund um das Thema „Studieren in Deutschland“.

Neuer DAAD Newsletter Mai 2018

Der aktuelle NewsletterNewsletter Bild der DAAD-Außenstelle Peking ist heute erschienen.

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Kleine Bühne für große Talente

Dreizehn Universitäten aus Peking, Tianjin und Hebei haben am vergangenen Wochenende am Pekinger Minitheaterwettwerb an der University of International Business and Economics teilgenommen. 70 Germanistikstudierende aus dem 1. Studienjahr haben in fünfminütigen Theaterstücken ausgezeichnete Deutschkenntnisse und schauspielerisches Talent vor einer Fachjury gezeigt. Der Wettbewerb ist bereits zum vierten Mal ausgetragen worden.

[Peking/12. Mai 2018] Der Pekinger Minitheaterwettbewerb für Germanistikstudierende im 1. Studienjahr fand am Samstag, 12. Mai 2018, an der University of International Business and Economics (UIBE) statt. Der Wettbewerb mit dem diesjährigen Motto „Gestern und heute“ zog dreizehn Hochschulen aus Peking, Tianjin und Hebei an. Vor einer fachkundigen Jury aus Germanistikexperten, Vertretern der deutschen Wirtschaft und des DAAD wetteiferten dreizehn Teams um den Sieg. Am Ende überzeugte das Team der Peking Universität Publikum und Jury mit ihrem Stück „Frau Gestern, Frau Heute und Tina“. DAAD-Lektor Benjamin van Well meinte zum Sieg seines Teams: „Meine Studierenden nehmen seit 2014 jedes Jahr mit großer Begeisterung am Minitheaterwettbewerb teil und sind natürlich sehr stolz darauf, dieses Jahr gewonnen zu haben. Wir hoffen, dass diese wunderbare Veranstaltung auch in Zukunft stattfinden wird.“

Unterstützt wurde die diesjährige Veranstaltung unter anderem durch den DAAD, das Goethe-Institut, Volkswagen, den Foreign Language Teaching and Research Press Verlag sowie durch das private Sprachinstitut Rheinfrühling.

Der Pekinger Minitheaterwettbewerb an der UIBE wurde erstmals 2014 ausgetragen. Er richtet sich an Germanistikstudierende aus dem 1. Studienjahr, die erst wenige Monate Deutsch gelernt haben. Zu einem vorgegebenen Thema inszenieren die Teilnehmer fünfminütige Theaterstücke in deutscher Sprache. Die Veranstaltung soll chinesische Studienanfänger zum Deutschlernen motivieren und ihnen ermöglichen auch jenseits des Unterrichts Freude am Umgang mit deutscher Sprache, Literatur und Kultur zu finden. Stifter des Wettbewerbs ist die Deutschabteilung der UIBE. Mehr als 50 Studierende der UIBE unterstützen das Projekt in ihrer Freizeit und organisieren alle Aktivitäten rund um die Veranstaltung.

Fotos: UIBE Jiang Xin Ying

Die University of International Business and Economics ist eine staatliche und international akkreditierte Spezialuniversität für Wirtschaft und Verwaltungswissenschaften in Peking. Die Germanistikabteilung unterrichtet 180 Studierende in Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengängen. Ein DAAD-Lektorat unterstützt die Lehre seit 2005.

 

Text: Dr. Marleen Triebiger (Für weitere Rückfragen: Marleen@triebiger.de)

Offizielle Registrierung des DAAD Informationszentrums Guangzhou

Am 10. Mai 2018 wurde dem IC Guangzhou offiziell die Registrierung als Nichtregierungsorganisation bestätigt. CHEN Xilong und HAN Zhenyu vom Public Security Department der Provinz Guangdong überreichten dem Chief Representative des DAAD in China, Hannelore Bossmann, feierlich die Registrierungsurkunde. Ebenfalls anwesend waren der Stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Kanton, Dirk Lechelt, sowie CHEN Yichun vom Generalkonsulat Kanton.

Das IC Guangzhou trägt nun den offiziellen Namen „German Academic Exchange Service Guangzhou Office“ bzw. 德国学术交流中心广州代表处. IC-Lektor Dominik Gerland und IC-Ortskraft LI Wenai freuen sich über den erfolgreichen Abschluss der Registrierung und heißen alle BesucherInnen weiterhin in der School of Foreign Languages der Sun Yat-sen Universität in Raum 601 willkommen.

20 Jahre Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg: Frischer Pioniergeist

Gruppenbild zur CDHK-Jubiläumsfeier
© DAAD/Sebastian Schobbert

„Gemeinsam diskutieren, forschen, gestalten“ – das Motto für 20 Jahre Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg (CDHK) ist bezeichnend für die Dynamik, die ambitionierten Ziele und den Pioniergeist des Projekts in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Schon bei seiner Gründung als binationale Graduiertenschule im Jahr 1998 betraten die Tongji-Universität in Shanghai, das Auswärtige Amt und der DAAD gemeinsam Neuland, betonte Michelle Müntefering, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik, zum Auftakt der Berliner Feierlichkeiten in ihrem Grußwort. „Damals begann ein spannendes politisches und akademisches Abenteuer.“ Heute sei das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg ein Erfolgsbeispiel der internationalen Kultur- und Bildungspolitik. „Es ist Aushängeschild der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit.“

Eine dynamische Erfolgsgeschichte

Aus einem gemeinsamen Masterkolleg in deutscher Sprache sind in 20 Jahren zwölf Masterstudiengänge und zwei Promotionsprogramme mit Doppelabschluss in den Fachbereichen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften geworden. Zu Beginn war das gemeinsame Ziel, chinesischen Studierenden eine hochqualifizierte Fachausbildung nach dem Modell deutscher Technischer Hochschulen zu bieten – in enger Zusammenarbeit mit namhaften deutschen Unternehmen, die nach China expandieren wollten. Die chinesischen Nachwuchsfachkräfte sollten sich die deutsche Sprache aneignen und das Arbeits- und Wirtschaftsleben in Deutschland kennenlernen.

Zhong Zhihua, Präsident der Tongji-Universität und Direktor des CDHK
© DAAD/Sebastian Schobbert

Inzwischen beteiligen sich, einschließlich der Partneruniversitäten für die vier Fachbereiche (die Technischen Universitäten Berlin, München und Braunschweig sowie die Ruhr-Universität Bochum), insgesamt 27 Hochschulen sowie das „Who is Who“ der deutschen Industrie mit insgesamt 20 Stiftungslehrstühlen an den Programmen des CDHK. Sie alle sorgen für eine bilinguale, praxisorientierte und exzellente Ausbildung chinesischer und zunehmend auch deutscher Studierender. „Diese intensive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist immer noch sehr speziell in China“, betonte Professor Zhong Zhihua, Präsident der Tongji-Universität und Direktor des CDHK. Daher habe das CDHK seit seiner Gründung immer weiter an Bedeutung gewonnen, Modellcharakter erreicht und gehöre zu den Top 10 der chinesischen Bildungsinstitute in der chinesischen Auslandszusammenarbeit.

Exzellente Fachkräfte und Weltbürger

Der Pioniergeist bleibt dem CDHK erhalten. Viel komme noch auf seine Träger zu, betonten die Festredner, so auch die Generalsekretärin des DAAD, Dr. Dorothea Rüland: „Internationalisierung heute ist extrem dynamisch und ändert sich sehr schnell.“ Weitere innovative Studienangebote stünden auf dem Programm, gewünscht sei vor allem ein Wachstumsschub in der Forschung, den Staatsministerin Müntefering konkretisierte: „Mit den aktuellen Forschungsschwerpunkten Digitalisierung, Industrie 4.0, Smart Cities und nachhaltige Gesellschaft ist das Kolleg Innovationstreiber und Dialogplattform für deutsch-chinesische Zukunftsthemen.“

DAAD-Generalsekretärin Dorothea Rüland
© DAAD/Sebastian Schobbert

Bei all dieser an den globalen Dynamiken orientierten Fachkompetenz darf die Bedeutung gegenseitiger Verständigung nicht vergessen werden. „Wir müssen noch viel mehr übereinander wissen“, sagte Dorothea Rüland. „Deswegen soll gerade auch die Chinakompetenz der deutschen Studierenden noch einmal erheblich erhöht werden.“ Und auch Professor Zhong Zhihua wünscht sich für die Zukunft, dass das CDHK seine Studierenden nicht nur zu hochqualifizierten und professionellen Arbeitnehmern für deutsche Firmen in China und chinesische Unternehmen in Deutschland ausbilde, „sondern auch zu verantwortlichen Weltbürgern, die ihren Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leisten und unsere freundschaftlichen Beziehungen vertiefen“.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Weiterführende Links:

Chinesisch-Deutsches Hochschulkolleg (CDHK)
Pressemitteilung zum 20-jährigen Jubiläum des CDHK

DAAD Pre-Departure Seminar 2018 in Shanghai

Wie orientiert man sich in der ersten Woche in Deutschland und an einer neuen Universität? Welche Kurse belegt man, und wie kontaktiert man deutsche ProfessorInnen? Welche Fallstricke gilt es in der interkulturellen Kommunikation zu beachten? Wie gestalten sich Alltag, Freizeit und Reisen in Deutschland?

Diese und andere Fragen waren Gegenstand des diesjährigen DAAD Pre-Departure Seminars, welches am Sonntag, den 06. Mai 2018 in der bis auf den letzten Platz gefüllten Deutschen Bibliothek der Tongji Universität stattfand. Die 120 Teilnehmer aller Fachdisziplinen kamen aus fünf Universitäten Shanghais und Umgebung sowie der DSD-Schule angereist. Besonders viele Interessenten kamen von der Germanistikfakultät der Fudan Universität sowie der Tongji Universität.

Organisiert wurde der Tag vom DAAD Informationszentrum (IC) Shanghai: Nach der Eröffnungsrede und Informationen zu den Tätigkeitsfeldern des DAAD durch die Direktorin Sakine Weikert gab es Vorträge der IC-Mitarbeiterin XU Wenjie, der studentischen Hilfskräfte CHEN Xian und ZHU Qiupeng, der DAAD-Sprachassistentin Davina Stiller (Fudan Universität) sowie des DAAD-Lektors Dr. Jan-Helge Weidemann (ECNU), der bei den Vorbereitungen aktiv mitwirkte.

Schwerpunkt waren neben den Vorträgen Q+A-Sitzungen, Einzelberatungen und eine interaktive digitale Umfrage, bei der die Studierenden dringende Fragen live über das Handy auf die Leinwand übertragen konnten. Die wichtigsten Anliegen waren der Umgang mit Geflüchteten in Deutschland, die Zugangstests der APS für ein Auslandsstudium, Karrierewege bei deutschen Unternehmen, Unterschiede zwischen chinesischer und deutscher Esskultur sowie Wohnmöglichkeiten und Lebenskosten.

Weitere praktische Tips wurden in den Pausen bei Croissants, Macarons und anderen Leckereien ausgetauscht. Wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit und die regen Diskussionen. Das DAAD Shanghai-Team wünscht den Studierenden, dass sie sich nach dem inspirierenden, informativen Pre-Departure Seminar optimal auf ihr individuelles Studium in Deutschland vorbereitet fühlen! Es lohnt sich, den Schritt in eine andere akademische Kultur zu wagen: Die wertvolle Erfahrung prägt nicht nur die eigene Persönlichkeit, sondern insbesondere die künftigen beruflichen Chancen.

 

Das Team des DAAD IC Shanghai stellt sich vor: Sakine Weikert, Davina Stiller, XU Wenjie, CHEN Xian, ZHU Qiupeng

 

Sakine Weikert, Leiterin des DAAD IC Shanghai, im Vortrag zu Interkultureller Kompetenz, Teil I

 

Dr. Jan-Helge Weidemann, DAAD-Lektor (ECNU) im Vortrag zu Interkultureller Kompetenz, Teil II

 

Teilnehmer des DAAD Pre-Departure Seminars 2018 im voll besetzten Hörsaal der Deutschen Bibliothek an der Tongji Universität

 

Das digitale Fragetool zu „Studium und Leben in Deutschland“

 

Einzelberatungen nach den Vorträgen

 

Gespräche wurden während der Teepausen fortgesetzt

Fortbildungsseminar „Berufsorientierter DaF-Unterricht im Kontext von Dhoch3“

Mit dem neuen Förderprogramm Dhoch3 entwickelt der DAAD in enger Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen ein Angebot in der Form von Online-Studienmodulen zur Unterstützung der akademischen Ausbildung künftiger Deutschlehrender weltweit. Im Zuge der Einführung des Projekts fand vom 27. bis 29. April 2018 an der Tongji-Universität in Shanghai ein Fortbildungsseminar für Lektoren statt. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden am Nachmittag des 27. April 2018 zusätzlich interessierte Germanisten aus Shanghai und Umgebung zu einer allgemeinen Präsentation dieses DAAD-Projektes eingeladen.

Projektpräsentation Dhoch3

Nach den Grußworten von Andrea Schwedler (CDC), Prof. Dr. Zhao Jin (Deutsche Fakultät der Tongji-Universität), Susanne Lada’a (Wissenschaftsreferat des Generalkonsulats in Shanghai) und Hannelore Bossmann (DAAD-Außenstelle Peking) stellte Projektreferent Benjamin Schmäling vom DAAD Bonn den ca. 50 Teilnehmenden den Hintergrund und die Projektidee sowie die Struktur und Anwendung dieses neuen Förderprogramms vor.

Workshop

Als Referent für den zweitägigen Workshop vom 28. bis 29. April 2018 konnte Prof. Dr. Hermann Funk von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gewonnen werden, der als ausgewiesener Experte die Entwicklung des Dhoch3-Moduls zur Berufskommunikation verantwortet. Er leitete den Multiplikatoren-Workshop zum Thema „Berufsorientierter DaF-Unterricht im Kontext von Dhoch3“.

Prof. Dr. Zhao Jin, Dekanin der Deutschen Fakultät der Tongji-Universität, Dr. Marleen Triebiger, DAAD-Lektorin an der University of International Business & Economics in Beijing, Nik Krause, DAAD-Ortslektor an der Nanjing University

Am Samstag thematisierte Prof. Dr. Hermann Funk die Grundlagen der Berufskommunikation Deutsch als Fremdsprache sowie den Unterschied zwischen Fachsprache und Sprache im Beruf. Die Entwicklung des Arbeitsfeldes Deutsch im Beruf und der berufsbegleitende, -vorbereitende und -orientierte Deutschunterricht standen dabei im Vordergrund.

Am Sonntag beschäftigten sich die Teilnehmenden dann konkret mit der Struktur, den Inhalten und den Einsatzszenarien des Dhoch3-Moduls „Berufskommunikation Deutsch als Fremdsprache“. Dazu berichtete Prof. Dr. Funk zunächst, wie das Modul „Berufsorientierter Deutschunterricht“ an der Universität Jena unterrichtet wird. Am Nachmittag hatten die Teilnehmenden dann die Möglichkeit, verschiedene Planungsmodelle und Praxisbeispiele mit Dhoch3 kennenzulernen. Zum Abschluss diskutierten die Teilnehmenden über die Möglichkeiten und Perspektiven des Einsatzes von Dhoch3 in der chinesischen Deutschlehrerausbildung.

Dhoch3 im Kontext der Lehrerausbildung in der V.R. China

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der chinesischen Germanistik deckt das Projekt Dhoch3 einen wachsenden Bedarf, denn parallel zum Wachstum der chinesischen Germanistik in den vergangenen Jahrzehnten haben sich auch die Anforderungen an die Ausbildung verändert. Schon jetzt gibt es zahlreiche Mittelschulen, an denen Deutsch als Schulfach angeboten wird und es ist absehbar, dass auch in diesem Bereich mit weiterem Wachstum zu rechnen ist. Germanisten in China werden also neben den klassischen beruflichen Werdegängen als Übersetzer, Dolmetscher, Dozenten der Germanistik und Mitarbeiter in Firmen mit Deutschlandbezug zunehmend für den Beruf des DaF-Lehrers benötigt.

Die wachsende Nachfrage nach kompetentem DaF-Unterricht an Schulen führt dazu, dass diese Fachrichtung innerhalb der Germanistik voraussichtlich immer wichtiger wird. An dieser Stelle setzt Dhoch3 an und zeigt Wege auf, wie über einen DaF-Schwerpunkt im Masterstudium der Grundstein für eine Promotion oder tiefergehende Forschungstätigkeiten gelegt werden kann.

Derzeit gibt es in China bereits einige Institute, an denen ein Masterstudium mit dem Schwerpunkt DaF angeboten wird. Dhoch3 bietet diesen und weiteren Instituten die Möglichkeit, ihr Lehrmaterial zu aktualisieren und Dhoch3-basierte Veranstaltungen im Curriculum zu initiieren. Die Nutzung der Module ist für Universitätsdozenten kostenlos und kann über die Moodle-Plattform beantragt werden.

Weitere Infos:

Text: Julia Weber, Sven Hänke

Herzlich willkommen zur Online-Befragung über das Mobilitätsverhalten internationaler Wissenschaftler

Die Studie möchte Erkenntnisse über Ihre Motivation für einen wissenschaftlichen Auslandsaufenthalt gewinnen. Darüber hinaus interessiert es uns, welche Informationsbedürfnisse Sie haben und welche Informationsquellen Sie nutzen. Die Ergebnisse sollen Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit dabei helfen, die Situation internationaler Wissenschaftler besser zu verstehen und so besser auf ihre Anliegen eingehen zu können.

Diese Befragung richtet sich an Wissenschaftler der folgenden drei Karrierestufen:

1. Bachelor- und Masterstudierende, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben
2. Promotionsstudierende (Doktor und Ph.D.)
3. Post-Docs (z. B. Junior-Professoren, Research Fellows, Research Assistants, Lecturer, etc.)

Wir bitten Sie, sich für die Befragung (www.prognos.com/mobility/DAAD) etwa 15 Minuten Zeit zu nehmen.
Hinweis: Aus Datenschutzgründen werden Ihre Eingaben nicht zwischengespeichert.

Die Herausgabe einer Publikation mit den aggregierten Befragungsergebnissen ist für Anfang 2019 geplant. Die Studie wird in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung!

Nachruf auf Dr. Hansgünther Schmidt

Mit großer Trauer und tief erschüttert müssen wir die traurige Mitteilung machen, dass unser ehemaliger, hochgeschätzter Kollege Dr. Hansgünther Schmidt am 18. April 2018 verstorben ist.

Herr Dr. Schmidt war von 1973 bis 2001 für den DAAD in unterschiedlichen leitenden Positionen tätig. Neben seinem jahrelangen Engagement für die Vermittlung wissenschaftlicher Lehrkräfte und Lektoren galt seine besondere Verbundenheit dem wissenschaftlichen Austausch mit China. 1994 baute er die Außenstelle des DAAD an der Pekinger Fremdsprachenhochschule auf und leitete sie bis 2001. In dieser Zeit hatte er sich in besonderem Maße um die akademische Zusammenarbeit mit China verdient gemacht und dafür wichtige Grundlagen gelegt, die bis heute tragen.

Mit seiner hohen fachlichen Kompetenz konnte er viele Programme in China initiieren und durchführen. Mit großem Verständnis für die chinesische Seite vergaß er darüber nie die Interessen der deutschen Hochschulen und des DAAD. Immer standen dabei für ihn die Menschen im Mittelpunkt, denen er mit großer Herzlichkeit und einem unerschütterlichen Optimismus gegenübertrat. Mit seinem verschmitzten Lächeln begegnete er den chinesischen Partnern immer ehrlich und offen und erwarb sich schnell den Ruf als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner. Er nahm sich viel Zeit für seine Partner, hörte gut zu und war zugleich immer auch sehr lernwillig.

Über die Jahre hat er in China viele enge Freunde gefunden, die ihn auch Jahre später bei Besuchen noch in höchsten Ehren gehalten haben.

Hansgünther Schmidt hat die Arbeit des DAAD insbesondere in China maßgeblich geprägt. Er wird uns als ehemaliger Kollege, als aufrichtiger und interessanter Gesprächspartner und vor allem als wunderbarer Mensch sehr fehlen.

Wir drücken den Hinterbliebenen und Freunden unsere Dankbarkeit und aufrichtige Anteilnahme aus.

00007992H.G. Schmidt (1999)

„Neue Wege des Lehrens und Lernens“ – Fortbildungen für Hochschullehrende der Germanistik

Das DAAD-Lektorat „Neue Wege des Lehrens und Lernens“ an der Tongji-Universität in Shanghai besteht bereits seit 2009. In Zusammenarbeit mit chinesischen Kollegen werden in diesem Rahmen Fortbildungen für Deutsche Fakultäten in China entwickelt und kostenlos vor Ort durchgeführt.

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pixabay.com, CC0

Mit einem aktualisierten Fortbildungsportfolio hat nun seit diesem Studienjahr die Bildungswissenschaftlerin und DaF-Expertin Julia Weber das Lektorat übernommen. Sie wird die Didaktik-Debatten an den chinesischen Hochschulen verfolgen und die Entwicklung auf der Grundlage der DAAD-geförderten Fortbildungsveranstaltung begleiten. Unter Einbeziehung neuester didaktischer Erkenntnisse können sich Hochschullehrer/-innen ein individuelles Workshop-Programm zusammenstellen, das praxisorientiert und flexibel an ihrer eigenen Fakultät durchgeführt wird.

Das Programm „Neue Wege des Lehrens und Lernens“ besteht aus folgenden Fortbildungsmodulen, die separat oder mitaneinander kombiniert durchgeführt werden können:

1. Methoden und Prinzipien der Fremdsprachendidaktik Deutsch
2. Lehr- und Unterrichtsplanung für die Hochschule
3. Lehren und Lernen mit elektronischen (Online-)Medien
4. Wissenschaftssprache Deutsch, wissenschaftliche Arbeitsformen

Ausführliche Informationen finden Sie dazu in der
Projektbroschüre.

Germanistikdozent/-innen in China sind wahre Multitalente: Sprachlehrer/-innen und Expert/-innen für Literatur, Linguistik, Landeskunde. Gleichzeitig hat sich die Germanistik und auch das Germanistikstudium in China verändert: Es gibt immer mehr Studierende, die anwendungs- und berufsorientiertes Deutsch lernen möchten. Wie soll man da bei hoher Unterrichtsbelastung noch einen didaktisch und methodisch durchdachten und interessanten Fachunterricht gestalten, bei dem die Studierenden zudem ihr Deutsch verbessern können?

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Eigens um diese neuen Herausforderungen zu meistern, lernen die Teilnehmer/-innen methodisch-didaktische Verfahren zur Planung und Gestaltung eines sprach- und fachintegrierten Unterrichts kennen und diskutieren gemeinsam, wie man diese Verfahren in den eigenen Fachkursen möglichst praxisnah umsetzen kann. Außerdem ist es Bestandteil der Workshops, Lehr- und Lernmaterialien zu erstellen, um Lehrbuchinhalte sinnvoll zu ergänzen. Dadurch können die Studierenden auch in den Fachkursen ihre Sprachkompetenz erweitern, was ihnen wiederum hilft, die Inhalte besser zu verstehen und noch bessere Noten bei der Prüfung zu erzielen.

Die konkreten Fortbildungsinhalte richten sich ganz nach dem Bedarf der Hochschullehrer/-innen selbst. Dazu werden sich die Ansprechpartner/-innen an den Universitäten und Frau Weber über die Wünsche und die Fortbildungsinteressen ihrer jeweiligen Institution persönlich austauschen.

Bei Interesse an der Durchführung einer Fortbildungsveranstaltung an Ihrem Institut melden Sie sich bitte direkt bei Julia Weber:

weber.julia@gmx.net

Link zur Projektbroschüre

Application period for Green Talents Award has now started

1greenBecome a Green Talent, promote your sustainability research in Germany and gain exclusive access to a remarkable network of excellent young researchers.

2greenBonn, 09/04/2018 Sustainable development is the fundament to preserve our earth for present and future generations by finding a balance between the need for socioeconomic development and the protection of the environment. These topics of global political relevance demand international research cooperation. With its high-class innovation and research centres, Germany supports great efforts in particular by intensifying international cooperation among the bright and outstanding minds of tomorrow.

The German Federal Ministry of Education and Research has held the prestigious “Green Talents – International Forum for High Potentials in Sustainable Development” since 2009. The award honours 25 young researchers every year. Thus, the Green Talents Competition successfully encourages the global exchange of innovative green ideas from various fields of research. Since its inception, the award has recognised 207 young researchers and scientists from 57 nations for their outstanding achievements and contributions to making their communities, countries and societies more sustainable. The award-winners are selected by a jury of renowned German experts and are granted unique access to Germany’s research elite.

The 2018 Green Talents Award includes:
• an invitation to the fully funded two-week Science Forum 2018, consisting of
− a visit to leading German sustainable facilities, institutions and companies with exclusive insights on their pioneering research and projects
− individual appointments with German experts of the winner’s choice to discuss possibilities for upcoming research and cooperation
− networking opportunities at the award ceremony in Berlin with participating Green Talents alumni

• a fully funded research stay of up to three months at an institution of the award-winner´s choice in 2019
• particular access to the exclusive Green Talents alumni network.
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For more information please refer to our website www.greentalents.de where both the competition flyer as well as the award trailer are available.
Deadline for submission: 23 May 2018, 2 p.m. CEST.

 

40 Jahre Deutsch Chinesische Wissenschaftlich Technologische Zusammenarbeit

5. Deutsch Chinesische Innovationskonferenz am 27. Februar 2018

Mit der 5. Deutsch Chinesischen Innovationskonferenz wurde das 40 jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Abkommens über wissenschaftlich technologische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China, gewürdigt.

Das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatten Vertreter aus Politik, Industrie und Wissenschaft eingeladen, um auf die inzwischen 40 Jahre andauernde Kooperation im Bereich der Wissenschaft und Technik zwischen beiden Ländern zurückzublicken.

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© DAAD Alunmus Prof. Wu Zhiqiang und Staatssekretär Georg Schütte

Am 9. Oktober 1978 schlossen die Regierungen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland das Abkommen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit ab. Es war eines der ersten Kooperationsabkommen zwischen den beiden Regierungen seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen 1972. Ein Film dokumentierte die vorbildliche erfolgreiche Zusammenarbeit.

Es wurden auch Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit aufgezeigt. Der chinesische Minister für Wissenschaft und Technologie, Wan Gang, stellte unter anderem die Bedeutung des Austausches von Wissenschaftlern und Forschern in den Vordergrund, als Basis für wissenschaftlich-technologische Innovationen und betonte die Wichtigkeit der grünen und nachhaltigen Entwicklung.

Der Staatssekretär im deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung, Georg Schütte, würdigte in seiner Rede die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Errungenschaften Chinas in den vergangenen Jahrzehnten. Er hob die Bedeutung der Mittler und Förderorganisationen hervor, die die gute Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland gestaltet haben. Die deutsche Regierung wolle in Zukunft die Zusammenarbeit mit China in den Bereichen Klimawandel, Umweltschutz, alternde Bevölkerung, Internet der Dinge, Leichtbauweise und Stadt der Zukunft verstärken. Er ist überzeugt, dass diese globalen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigt werden können und dass die Zusammenarbeit für die Zukunft große Chancen birgt.