Der DAAD zu Besuch in Wuhan

– Die erste „Study in Germany“-Vortragsreise im Jahr 2017

Vom 11.-13. April besuchte der DAAD bei seiner Vortragsreise in der ersten Jahreshälfte Wuhan, die „Stadt am Yangtze“, wie die am längsten Fluss Chinas gelegene Millionenstadt auch gerne genannt wird. Zum ersten Mal seit drei Jahren konnten Wuhaner Studierende vor Ort an offiziellen DAAD-Veranstaltungen unter dem Banner „Study in Germany“ teilnehmen und sich über aktuelle Studienvoraussetzungen und -bedingungen in Deutschland informieren. Neben dem DAAD waren die Akademische Prüfstelle (APS) und das Goethe-Institut vertreten, außerdem vier deutsche Hochschulen: die Freie Universität Berlin, Universität Göttingen, Universität Köln und die Technische Universität München. Die im Rahmen der Vortragsreise organisierten Veranstaltungen verliefen sehr erfolgreich und erreichten mehr als 650 Teilnehmer. Es kamen neben den Studierenden an den besuchten Universitäten auch noch Schüler der lokalen DSD-Schulen und deren Eltern.

© DAADWuhan ist nicht nur eine wirtschaftlich sehr bedeutende Stadt in Zentralchina, sondern auch ein führender Studien- und Wissenschaftsstandort. Gemäß den Angaben auf der Webseite der Lokalregierung studierten im Jahr 2015 mehr als eine Million Menschen an den Hochschulen von Wuhan. Mehr als 80 Hochschulen befinden sich in der Stadt, von denen sieben Einrichtungen dem „211-Projekt“ zugeordnet werden.

© DAADDrei renommierte Universitäten standen als Gastgeber für die DAAD-Veranstaltungen bereit: die Huazhong University of Science and Technology, die Wuhan University und die Wuhan University of Technology. Während der Veranstaltungen stellte der DAAD zunächst die Rahmenbedingungen des Studiums in Deutschland vor, zu denen u.a. grundlegende Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und den allgemeinen Bewerbungsablauf gehörten. Anschließend trugen die Repräsentanten der APS, des Goethe-Instituts und der vier teilnehmenden deutschen Hochschulen mit ihren Vorträgen zu einem besseren Verständnis für die Arbeit verschiedener deutscher Institutionen bei und erläuterten ihre Rolle als potentielle Unterstützer für die chinesischen Studieninteressenten.

© DAADNeben den drei Wuhaner Universitäten besuchte der DAAD auch eine Mittelschule mit besonderem Deutsch-Fokus: Die als DSD-Schule eingestufte „Schule der Wuhan Universität“ wird als Teil des PASCH-Programms der Bundesrepublik Deutschland gefördert und von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut. Schüler, die an dieser Mittelschule das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz ablegen und zudem den „Gaokao“ mit einer guten Leistung abschließen, können in Deutschland direkt zum Studium zugelassen werden. Bei dem DAAD-Besuch am 12. April erhielten Schüler und Eltern die besondere Gelegenheit, durch die Vorträge des DAAD und der begleitenden deutschen Institutionen und Hochschulen zahlreiche Informationen zum Studium in Deutschland zu bekommen, die sich auch auf die spezielle Situation der DSD-Schüler bezogen.