Treffen von deutschen Studierenden in Peking am 5. Dezember

Das Thema „Karriere mit China“ und ein Firmenbesuch bei Huawei stieß auf großes Interesse.

Von Huawei hat eigentlich schon jeder selbst in Deutschland gehört – aber der Firma einen persönlichen Besuch abgestattet wohl die wenigsten. Sicherlich war dieser Programmpunkt einer der Gründe, weshalb sich zu dem von der DAAD-Außenstelle Peking organisierten Veranstaltung über 70 deutsche Studierende aus Peking angemeldet hatten.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung sind die Studierenden in zwei Bussen zu dem weit außerhalb gelegenen „Visitor´s Center“ von Huawei gefahren, wo sie von Carsten Senz, dem Senior Manager for Public Relations and Government Affairs, begrüßt wurden. Trotz Wochenende waren freundliche Huawei Mitarbeiter/-innen im Einsatz um die Gruppe durch die Showrooms zu führen und einen Einblick in die digitale Zukunft gewähren zu lassen. Der Besuch in dem barock anmutenden und durch seine riesige Dimension sowie eine Vielzahl von goldfarbenen Elementen beeindruckenden Gebäude war eine ganz besondere Erfahrung. Gleichermaßen beeindruckend waren die wirtschaftlichen Zahlen, die Carsten Senz in seinem Firmenportrait präsentierte: auch in Zukunft wird Huawei Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Zurück im Tagungshotel wurden die Stipendiaten und deutschen Studierenden von Thomas Schmidt-Dörr, dem Leiter der DAAD-Außenstelle Peking und seiner Stellvertreterin Ruth Schimanowski begrüßt. Da es unter den deutschen Studierenden ein großes Interesses gibt in China nicht nur zu studieren sondern auch ein Praktikum zu absolvieren, präsentierte Thomas Schmidt-Dörr die aktuell geltenden chinesischen Bestimmungen zur Visavergabe der chinesischen Behörden. Leider gibt es keine klaren Vorschriften wie man für ein Praktikum seinen Aufenthaltstitel beantragt – je nach Einzelfall gibt es verschieden Möglichkeiten, aber manchmal muss man trotz Angebot eines Praktikumsplatzes durch eine Firma auf Grund fehlendem Visum von seinem Vorhaben absehen.

DAAD Stipendiatentreffen

Wie eine erfolgreiche Karriere in China aussehen kann, berichtete im Anschluss Christopher Yew. Er war nach seinem BWL-Abschluss 2009 mit dem DAAD-Stipendium „Sprache und Praxis in China“ nach Peking gekommen und arbeitet derzeit beim chinesischen Elektronikunternehmen Anker in Changsha, der Provinzhauptstadt von Hunan. Er konnte den Teilnehmern von seinen vielfältigen Erfahrungen in China berichten und wertvolle Tipps für ein herausforderndes aber umso spannenderes und ungewöhnliches Leben „in der Provinz“ geben. Immerhin hat Changsha über 7 Millionen Einwohner. Ohne gute Chinesischkenntnisse kommt man dort nicht weit.

Den „Sprache und Praxis in China“ Programm-Flyer als PDF-Datei finden Sie hier.

Das jährlich von der DAAD-Außenstelle organisierte Treffen hat auch zum Ziel, die Stipendiaten untereinander zu vernetzen und eine Plattform für Austausch und Informationen zu bieten. Am besten gelingt dies in kleineren Gruppen und so wurde vor dem reichhaltigen Abendbuffet intensiv an Plakaten zum Thema „China und ich“ gearbeitet. Den Gewinnern winkte ein gerahmtes Gruppenfoto von dem Besuch bei Huawei.

DAAD Stipendiatentreffen

Für die Mitarbeiter des DAAD war das Stipendiatentreffen eine gute Gelegenheit mit vielen Teilnehmern persönlich in Kontakt zu kommen und von dem Alltag der deutschen Studierenden in Peking zu erfahren. Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung.

Ruth Schimanowski