DAAD-Alumni mit erfolgreichen Karrieren: Alumni-Treffen an der Tsinghua-Universität
Ein Studium an der Tsinghua-Universität, die zusammen mit der Peking-Universität als die beste Hochschule in China gilt, bedeutet eigentlich immer schon eine erfolgreiche Karriere. Das gilt umso mehr, wenn man dann auch noch mit einem DAAD-Stipendium zum Studium oder zu Forschungszwecken in Deutschland war. Dies ist jedenfalls der Eindruck, den die rund 100 Teilnehmer eines Alumni-Treffens an der Tsinghua-Universität am 12. Mai hinterließen. Es war ein Treffen erfolgreicher Karrieren, sei es in Wissenschaft oder Wirtschaft.
Ein Großteil der Alumni hatte in dem vom DAAD geförderten Doppelmaster-Programm der Tsinghua mit der RWTH Aachen studiert und war für mindestens ein Jahr in Aachen. Das Programm gilt bis heute als Leuchtturm-Projekt der deutsch-chinesischen Hochschulzusammenarbeit, auch weil viele Studierende aus Aachen den Weg nach Peking zum Fachstudium an der Tsinghua finden. Das Programm läuft seit 2001, entsprechend groß ist inzwischen die Zahl der Alumni. Während einige von ihnen nach ihrem Master-Abschluss eine Promotion anstreben, haben die meisten begonnen, in der Wirtschaft Karriere zu machen. So berichtete stellvertretend für viele andere Herr Tian Shuo von seiner schönen Zeit in Deutschland, die letztlich die Grundlage für die Gründung seines heute erfolgreichen Unternehmens war.
Aber nicht alle Alumni waren in Aachen, sondern auch an anderen deutschen Hochschulen wie z.B. in Stuttgart, Darmstadt, Berlin oder München. Herr Li Heng berichtete beispielsweise, wie ihn seine Zeit in Dortmund und Bochum prägte und schließlich dazu geführt hat, dass er bis heute in Dortmund lebt, geschäftlich aber regelmäßig nach China reist.
Viele Alumni haben nach ihrem Abschluss wissenschaftliche Karrieren begonnen, zum großen Teil an der Tsinghua selbst, aber auch an anderen Spitzenhochschulen in Peking.
Einig waren sich alle, dass der Aufenthalt in Deutschland, meist unterstützt durch ein DAAD-Stipendium, von sehr wichtiger Bedeutung für den weiteren Werdegang war. Und die meisten von ihnen pflegen bis heute eine enge Bindung zu Deutschland und freuten sich deshalb ganz besonders über dieses erste Alumni-Treffen an der Tsinghua-Universität.
Treffen der Deutschland-Alumni in Tianjin
Am 10. April 2012 veranstaltete der DAAD in Tianjin ein Treffen von chinesischen Deutschland-Alumni. Ungefähr 50 Alumni nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Wissenschaftler von der Universität Tianjin, der Nankai Universität und der Fremdsprachen-universität Tianjin ebenso wie Deutschland-Alumni aus Industrie und Wirtschaft. Eine besondere Ehre war die Teilnahme des Vizerektors der Universität Tianjin, Prof. Yu Jianxing, der stellvertretend für die Alumni eine Ansprache hielt. Zudem präsentierte der Deutschland-Alumnus Prof. Meng Guangwen von der Pädagogischen Hochschule Tianjin in einem wissenschaftlichen Vortrag sein Fachgebiet. Dabei verknüpfte er unter dem Titel „Zur Standortwahl von Fremdenverkehrseinrichtungen in Europa“ seine eigenen Forschungen mit praktischen Erfahrungen. Prof. Meng wurde nach dem Ende der Veranstaltung zur Verbindungsperson der Deutschland-Alumni im Gebiet Tianjin gewählt.
DAAD-FOM Alumni-Treffen
Am 07. April fand in Peking ein Treffen von Deutschland-Alumni der Fachhochschule für Ökonomie und Management Essen (FOM) statt. Die FOM führt an den Standorten Tai’an und Taiyuan eigene Studiengänge durch. Viele der Studierenden gehen zu einem Studienaufenthalt nach Essen. Nach ihrem Abschluss arbeiten die meisten in China in internationalen Unternehmen (viele davon mit Deutschland-Bezug), etliche studieren auch weiter in Masterstudiengängen in Deutschland oder arbeiten in Deutschland. Zu dem Treffen in Peking, das vom DAAD und der FOM gemeinsam durchgeführt wurde, kamen rund 60 Alumni. Fast alle sprachen sehr gut Deutsch und konnten den auf Deutsch gehaltenen Reden u.a. von DAAD-Außenstellenleiter Stefan Hase-Bergen, der Koordinatorin des Studienprogramms Frau Liu Lin und dem fachlichen Leiter des Studienprogramms, Prof. Elmar Schmitz (beide FOM) sowie auch dem Fachvortrag von Dr. Michael Haederle (FOM-Studiengangsleiter in Tai’an) problemlos folgen. Die Alumni zeigten sich sehr am Aufbau eines FOM-Netzwerks von Deutschland-Alumni interessiert, da sie sich davon v.a. fachliche Kontakte, nützliche Karrierebeziehungen und ein breites soziales Netzwerk mit Bezug zu Deutschland und der FOM versprechen.
Nanjing-Universität: Alumni-Treffen bei einem wichtigen Partner
Die Nanjing-Universität ist für den DAAD eine der wichtigsten Partnerhochschulen in China. Der DAAD fördert an dieser Hochschule, die zu den besten des Landes zählt, unter anderem zwei Lektorate (Germanistik und deutsche Sprache) und zwei Langzeitdozenturen, eine am renommierten Deutsch-Chinesischen Institut für Rechtswissenschaften und eine im Bereich der Klimaforschung an der School of Geography & Oceanology. Nur an der Tongji-Universität in Shanghai werden mehr deutsche Lehrkräfte vom DAAD in China gefördert.
Am 27. März besuchte der Leiter der DAAD-Außenstelle Peking die Nanjing-Universität, um DAAD-Langzeitdozent Prof. Bernd Wünnemann sowie dem stellvertretenden Leiter der School of Geography & Oceanology, Prof. Lu Huayu, die Urkunde für die DAAD-Spende eines Seismik-Gerätes zu überreichen.
Am Abend desselben Tages veranstaltete die DAAD-Außenstelle Peking ein Treffen mit Deutschland-Alumni der Nanjing-Universität. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Vizepräsident Prof. Pu Lijie, selbst Deutschland-Alumnus. Der an der Nanjing-Universität forschende renommierte Wissenschaftler Prof. Chen Hongyuan, Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und ebenfalls Deutschland-Alumnus, berichtete in seiner Ansprache vom positiven Einfluss Deutschlands auf seine wissenschaftliche Arbeit.
In seinem Festvortrag berichtete Prof. Wünnemann von seiner spannenden Arbeit im Bereich Klimaforschung an Seen in China und von seinen Forschungsergebnissen. An dem Treffen nahmen auch der ehemalige Generalsekretär des DAAD Dr. Christian Bode und seine Frau teil, die auf Grund einer Einladung des chinesischen Bildungsministeriums in Nanjing waren.
Das Treffen war mit 75 Teilnehmern sehr gut besucht, auch, weil die Hochschule sehr enge Kontakte nach Deutschland unterhält, vor allem mit der Universität Göttingen sowie der FU Berlin. Darunter waren erfreulich viele junge Alumni, die zum Teil gerade erst von einem Studienaufenthalt in Deutschland zurückgekehrt waren und nun weiterstudieren. Damit ist auch für die Zukunft ein erfreulich großes Potential für eine weitere enge Zusammenarbeit der Nanjing-Universität mit deutschen Hochschulen und dem DAAD gegeben.
DAAD-ZDS Diskussion über pädagogische Konzepte 2011
Zum vierten Mal veranstalteten die DAAD-Außenstelle Peking und das Zentrum für Deutschlandstudien an der Peking-Universität am 4. Juni eine Podiumsdiskussion, in diesem Jahr zum Thema: „Unterschiedliche Wege zum Erfolg – Pädagogische Konzepte in China und Deutschland“.
Die Frage nach den richtigen pädagogischen Konzepten wird auch in China intensiv diskutiert. So berichtete der Erziehungssoziologe Prof. Qin Mingrui (Peking-Universität), wie sehr Kinder unter dem Druck des chinesischen Prüfungssystems leiden. Bernd Ordnung (Deutsche Botschaftsschule Peking) erläuterte, wie sich in Deutschland der Unterricht durch ein stärkeres Eingehen auf das Individuum weiter entwickelt habe. Dabei hätten pädagogische Konzepte auch immer einen direkten Bezug zum Menschenbild einer Gesellschaft.
Die ca. 80 Teilnehmer diskutierten engagiert mit. China brauche das bestehende strenge Prüfungssystem und den damit verbundenen Konkurrenzkampf, um eine Auslese der Besten zu gewährleisten. Lu Yincheng (ein älterer Alumnus aus dem Publikum) brach jedoch eine Lanze für die Kinder und schloss sein bewegendes Plädoyer mit den Worten: „Save our children!“
Lokal Alumni-Treffen 2011 organisiert von der IC Guangzhou und der IC Shanghai

Die DAAD Informationszentren (IC) in Guangzhou und Shanghai richteten in der ersten Jahreshälfte 2011 drei lokale Alumni-Veranstaltungen aus. Am 25. Mai und am 3. Juni veranstaltete das IC Guangzhou in Nanning bzw. in Haikou Treffen für die Deutschland-Alumni aus den Provinzen Guangxi respektive Hainan. Der Attaché des Generalkonsulats Guangzhou, Herr Wolfgang Ernst Kessler nahm jeweils an den beiden Veranstaltungen teil. Auf den Veranstaltungen stellte der Leiter des DAAD-IC Guangzhou, Thomas Korytko, und seine Kollegin Peng Ling die Arbeit des DAAD und die Alumni-Arbeit vor. Der deutsch-österreichische Zweig der Western Returned Scholars Association (WRSA) in Guangxi betonte, in Zukunft enger mit dem DAAD zusammenarbeiten zu wollen und vor Ort vermehrt Veranstaltungen für Alumni zu organisieren. Wegen des DAAD Aufbaustipendiums waren beim, Treffen in Haikou viele junge Alumni am . Einige der Alumni haben bereits mit Vorbereitungen für die Gründung eines lokalen Alumnivereins begonnen.
DAAD 2011 Alumni Lokaltreffen in Lanzhou
Am 8. Juni 2011 kamen über 50 Deutschland-Alumni zusammen, darunter viele Alumni aus den naturwissenschaftlichen Fachbereichen der Lanzhou Universität, des CAS-Forschungszentrums für neuere Physik, Humboldtianer, und viele jüngere Teilnehmer, die ein DAAD-CAS-Stipendium erhalten hatten. . Daneben nahmen dank der Weiterleitung der Einladung durch die GIZAlumni des gemeinsamen Programms der CDG und InWent am Treffen teil. Der lokale Ansprechpartner und Leiter der Handelskammer Gansu, Herr Li Honghai, unterstützte die Außenstelle maßgeblich bei der Organisation und trug so zum guten Gelingen der Veranstaltung bei.
DAAD 2011 Alumni Lokaltreffen in Zhengzhou
Am 14. Mai 2011 versammelten sich 60 Deutschland-Alumni aus ganz Henan in Zhengzhou. Die Anwesenden arbeiten in verschiedenen Branchen wie z.B. als Dozenten der Zhengzhou und der Henan Univertät of Science and Technology, Beamte von Regierungsstellen, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes wie des Provinz-Fernsehsenders und des staatlichen Stromnetzbetreibers sowie weitere Unternehmensvertreter und Selbstständige. Neben der Möglichkeit alte Bekannte wieder zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen, bot die durch Herrn Professor Hou Weiyan vom Akademischen Auslandsamt der Zhengzhou University mit organisierte Veranstaltung eine gute Plattform, Alumni auch zur eigenen Organisation von Stammtischen zu aktivieren.
DAAD 2011 Alumni Lokaltreffen in Hefei
Am 6. April veranstaltete der DAAD zum ersten Mal ein lokales Alumni-Treffen der Provinz Anhui in Hefei. Verschiedene Gründe verhalfen dem Treffen hier zu großem Erfolg: Zunächst gilt die University of Science and Technology of China in Hefei als nationales Zentrum der theoretischen Naturwissenschaften und unter den Teilnehmern waren daher viele namhafte Wissenschaftler mit Deutschland-Erfahrung. Außerdem gibt es an der Hefei Universität, die eine praxisorientierte Ausbildung anbietet, verhältnismäßig viele Deutschland-Alumni. Der Rektor der Universität,Prof. Cai Jingming, hat an der Universität Jena im Fach Biologie promoviert und arbeitet seit Jahren daran, gemeinsam mit anderen Deutschland-Alumni in verschiedenen Fachbereichen der Hefei Universität, das deutsche Modell der Fachhochschule hier einzuführen. Besonders unterstützten auch der verantwortliche des Akademischen Auslandsamts, Herr Prof. Wu Ke, und Herr Hong Lei vom Deutschlandzentrum Anhui das Treffen. Unter den Anwesenden waren auch Vertreter des Aufsichtskommittees der Entwicklungszone Anhui sowie Vertreter der Wissenschaftsrunde Anhuis.
DAAD 2011 Tianjin Alumni-Treffen und 36. Jubiliäum der Deutschfakultät der TJFLU
Am 31. März, genau zum 36. Jubiläum der Deutschfakultät der Tianjin Foreign Studies University (TJFSU), veranstaltete der DAAD gemeinsam mit der TJFSU ein Treffen für Absolventen der Jahrgänge 1975-2007 des Instituts sowie für DAAD- und Deutschland-Alumni. Fast alle der 220 Teilnehmer verfügen über Studien- oder Berufserfahrung in Deutschland. Die Veranstaltung bot allen eine großartige Gelegenheit, alte Bekannte nach vielen Jahren wieder zu treffen, weshalb die Atmosphäre besonders herzlich war. Der Dekan der Deutschfakultät der TJFSU, Herr Prof. Dong Wenbo, moderierte die Veranstaltung, auf der Vertreter von Studierenden und Lehrkörper des Instituts für westliche Sprachen der TJFSU, der Leiter der DAAD-Außenstelle Peking, Herr Hase-Bergen, sowie der Dekan der Deutschabteilung der Beijing Normal University, Prof. Zhu Jin, Ansprachen hielten. Auch der stellvertretende Leiter des Goethe-Instituts Peking, Herr Sebastian Vötter, sowie der Leiter des Repräsentanzbüros der Deutschen Außenhandelskammer in Tianjin, Herr Christof Fakazas, nahmen an dem Treffen teil.
Die Berichte des Peking Bio-Symposium 10 2010
Better City Better Life 2010 Shanghai
2010 Berichte Alumni-Treffen
