Studienaufenthalt in Deutschland – Das IC Guangzhou unterstützt bei der Vorbereitung

„Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens“ schreibt Friedrich Hebbel und die Vorfreude darauf, aus der Quelle des deutschen Lebens zu kosten, ist bei den Studierenden des Pre-Departure Seminars in Guangzhou deutlich spürbar.

Das IC Guangzhou möchte die Studierenden auf dem Weg zu einem gelungenen Studienaufenthalt in Deutschland unterstützen und hat deshalb am 17.06. das Pre-Departure Seminar für ausreisende Studenten organisiert. Schon im Vorfeld wurden die Interessierten dazu eingeladen, ihre persönlichen Fragen rund um Vorbereitung, Leben und Studium in Deutschland zu formulieren.
Bei einer Vorstellungsrunde zu Beginn der Veranstaltung haben sich alle Teilnehmer vorgestellt und gleichzeitig ihre größten Freuden und ihre größten Ängste im Vorfeld ihres Studienaufenthaltes in Deutschland geteilt. Die Freude hat deutlich überwogen, eine fremde Kultur kennenlernen, reisen, alleine wohnen und vieles mehr. Die am häufigsten genannten Ängste waren die Angst davor, den hohen Anforderungen eines Studiums in Deutschland nicht gewachsen zu sein, sowie die Angst sich in Deutschland einsam zu fühlen. Mit einer WeChat-Gruppe, in der sich die ausreisenden Studenten miteinander vernetzt haben, konnten wir die Angst vor Vereinsamung in Deutschland mildern, auch mit der Information von über 30.000 chinesischen Studenten in Deutschland, die sichtlich zu einer Entspannung der Teilnehmer geführt hat.
Auffällig war, wie gut die Studierenden schon vorbereitet und informiert waren. Dennoch konnten einige spezifische Fragen, unter anderem zum Semesterticket, Wohnen im Wohnheim und Trinkgeld, geklärt werden.
Viele offene Fragen gab es in Bezug auf das Visum, das die meisten der Ausreisenden noch nicht bekommen bzw. beantragt haben. So war die Freude groß, dass wir Alexander Leutgeb, einen Experten in Visaangelegenheiten vom Generalkonsulat, eingeladen hatten, der die Studierenden in einem Vortrag und einer offenen Fragerunde ganz ausführlich zu Visaangelegenheiten beraten konnte.
Als dann alle offenen Fragen geklärt waren, blieb uns nur noch „EINE GUTE REISE“ zu wünschen und mit Oskar Wildes Optimismus einen Vorgeschmack zu formulieren: „Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf“.

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