„Neue Wege des Lehrens und Lernens“ – Fortbildungen für Hochschullehrende der Germanistik

Das DAAD-Lektorat „Neue Wege des Lehrens und Lernens“ an der Tongji-Universität in Shanghai besteht bereits seit 2009. In Zusammenarbeit mit chinesischen Kollegen werden in diesem Rahmen Fortbildungen für Deutsche Fakultäten in China entwickelt und kostenlos vor Ort durchgeführt.

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Mit einem aktualisierten Fortbildungsportfolio hat nun seit diesem Studienjahr die Bildungswissenschaftlerin und DaF-Expertin Julia Weber das Lektorat übernommen. Sie wird die Didaktik-Debatten an den chinesischen Hochschulen verfolgen und die Entwicklung auf der Grundlage der DAAD-geförderten Fortbildungsveranstaltung begleiten. Unter Einbeziehung neuester didaktischer Erkenntnisse können sich Hochschullehrer/-innen ein individuelles Workshop-Programm zusammenstellen, das praxisorientiert und flexibel an ihrer eigenen Fakultät durchgeführt wird.

Das Programm „Neue Wege des Lehrens und Lernens“ besteht aus folgenden Fortbildungsmodulen, die separat oder mitaneinander kombiniert durchgeführt werden können:

1. Methoden und Prinzipien der Fremdsprachendidaktik Deutsch
2. Lehr- und Unterrichtsplanung für die Hochschule
3. Lehren und Lernen mit elektronischen (Online-)Medien
4. Wissenschaftssprache Deutsch, wissenschaftliche Arbeitsformen

Ausführliche Informationen finden Sie dazu in der
Projektbroschüre.

Germanistikdozent/-innen in China sind wahre Multitalente: Sprachlehrer/-innen und Expert/-innen für Literatur, Linguistik, Landeskunde. Gleichzeitig hat sich die Germanistik und auch das Germanistikstudium in China verändert: Es gibt immer mehr Studierende, die anwendungs- und berufsorientiertes Deutsch lernen möchten. Wie soll man da bei hoher Unterrichtsbelastung noch einen didaktisch und methodisch durchdachten und interessanten Fachunterricht gestalten, bei dem die Studierenden zudem ihr Deutsch verbessern können?

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Eigens um diese neuen Herausforderungen zu meistern, lernen die Teilnehmer/-innen methodisch-didaktische Verfahren zur Planung und Gestaltung eines sprach- und fachintegrierten Unterrichts kennen und diskutieren gemeinsam, wie man diese Verfahren in den eigenen Fachkursen möglichst praxisnah umsetzen kann. Außerdem ist es Bestandteil der Workshops, Lehr- und Lernmaterialien zu erstellen, um Lehrbuchinhalte sinnvoll zu ergänzen. Dadurch können die Studierenden auch in den Fachkursen ihre Sprachkompetenz erweitern, was ihnen wiederum hilft, die Inhalte besser zu verstehen und noch bessere Noten bei der Prüfung zu erzielen.

Die konkreten Fortbildungsinhalte richten sich ganz nach dem Bedarf der Hochschullehrer/-innen selbst. Dazu werden sich die Ansprechpartner/-innen an den Universitäten und Frau Weber über die Wünsche und die Fortbildungsinteressen ihrer jeweiligen Institution persönlich austauschen.

Bei Interesse an der Durchführung einer Fortbildungsveranstaltung an Ihrem Institut melden Sie sich bitte direkt bei Julia Weber:

weber.julia@gmx.net

Link zur Projektbroschüre